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Enges Rennen in Runde eins der Joburg Open

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06. Feb 2014
Craig Lee hat in Runde eins der Joburg Open eine saubere -7 gespielt, genauso wie Edoardo Molinari, Justin Walters und Alastair Forsyth. (Foto: Getty)
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Während es bei der Joburg Open ganz oben sehr eng zu geht, hat sich Sunshine-Tour-Profi Torben Baumann hervorragend präsentiert.

Viele tiefe Scores lieferten dei Profis der European Tour am ersten Tag der Joburg Open ab, und die meisten davon auf dem West Course des Royal Johannesburg & Kensington GC in Südafrika. Die ersten beiden Tage des Turniers werden sowohl auf dem West-, wie auch auf dem East Course des royalen Clubs ausgespielt, wobei der West Course nicht zuletzt durch den Längenunterschied von 350 Metern der einfachere ist. Traditionell spielen die Südafrikaner auf heimischem Rasen groß auf, aber auch Torben Baumann, der einzige deutsche Vertreter im Land der Big Five, konnte im ersten Durchgang überzeugen.

Mit Birdie, Eagle, Birdie ins Verfolgerfeld der Joburg Open

Von Anfang an zeigte Torben Baumann, dass er mehr als zwei Tage im Feld der Joburg Open dabei sein will. Mit zwei Birdies auf den ersten zwei Löchern kam der 27-Jährige richtig stark rein in seinen Auftaktdurchgang, bis zum Ende der Front Nine konnte Baumann zwei weitere Birdies nachlegen und lag aussichtsreich positioniert zwei Schläge hinter der Spitze. Zu Beginn seiner zweiten Rundenhälfte musste der Bad Waldseer jedoch erst einmal ein kleines Tal durchschreiten. Bogeys auf der 11 und 13 warfen Torben Baumann vorerst zurück, doch was der Deutsche anschließend spielte, war absolute Spitzenklasse.


Die Löcher 14 bis 16 absolvierte Baumann mit vier Schlägen unter Par, Birdie – Eagle – Birdie, und fand sich plötzlich auf dem geteilten sechsten Rang wieder. Zum Ende seiner Runde musste er noch ein Bogey notieren, aber mit dieser ausgezeichneten 66 (-5) liegt Torben Baumann vor dem zweiten Tag aussichtsreich mit zwei Schlägen Abstand zur Spitze auf T13. Aussichtsreich auch mit Blick auf die Tatsache, dass die Joburg Open seit diesem Jahr in die ‚The Open Qualifying Series‘ integriert ist. Das bedeutet, dass drei Spieler, die am Sonntag unter den besten Zehn landen und sich noch nicht anderweitig für die British Open qualifiziert haben, automatisch zum einzigen Major auf europäischem Boden eingeladen sind.

Kampf der Lokalmatadore

Unter den zehn Besten im Leaderboard finden sich nach dem ersten Tag der Joburg Open, wie man es gewohnt ist, fünf Südafrikaner wieder. Nicht dabei sind überraschenderweise Titelverteidiger Richard Sterne und Weltranglistenachtzehnter Charl Schwartzel. Als bester Südafrikaner teilt sich bei -7 Justin Walters den ersten Rang mit Lee Craig und Alaister Forsyth aus Schottland, Gesellschaft haben die drei noch vom Italiener Edoardo Molinari. Innerhalb von zwei Schlägen Abstand zur Spitze liegen insgesamt zehn südafrikanische Spieler.

Die Ergebnisse der ersten Runde gibt’s hier.


Joburg Open 2014

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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