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Jim Furyk: Viereinhalb Jahre purer Frust, jetzt die Erlösung

20. Apr 2015
Da kann sich jemand noch freuen: Jim Furyk beendet mit seinem Sieg bei der RBC Heritage eine viereinhalbjährige Durststrecke. (Foto: Getty)
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Spieth ist Nowitzki-Fan, Kanadier führt Europa-Tour, McIlroy kickt mit „Fifty-Shades“-Star, Gal will Gemeinsamkeit. Die Back Nine.

Was für eine Erlösung: Im Herbst 2010 hat Jim Furyk die Tour Championship gewonnen, danach folgten 100 Turnierstarts, 31 Top-Ten-Platzierungen, neun nicht verwandelte Finalrunden-Führungen, sieben zweite Plätze, eine 59er-Runde bei der BMW Championship 2013 und 14,8 Millionen verdiente Dollar an Preisgeldern. Doch ein Sieg wollte dem US-Open-Champion von 2003 einfach nicht gelingen. Auf den Harbour Town Golf Links von Hilton Head Island hatte Furyks sportlicher Leidensweg gestern ein Ende: Der 44-Jährige holte sich auf dem zweiten Extra-Loch der RBC Heritage mit seinem zweiten Tartan-Sakko nach 2010 den 17. Tour-Erfolg – und flippte für seine Verhältnisse förmlich aus: „Ich kann meine Emotionen grundsätzlich nicht so gut teilen. Aber da ging nach viereinhalb Jahren purem Frust alles mit mir durch.“ Verständlich.

RBC Heritage - Jim Furyk

Auch Tiger Woods bei der Irish Open?

Gerüchteküche: Dank Gastgeber Rory McIlroy prunkt die Irish Open schon jetzt mit einem von Golfstars gespickten Feld. Nun wollen die sogenannten gut unterrichteten Kreise wissen, dass vielleicht sogar Tiger Woods Ende Mai in Royal County Down aufteet. Ganz abwegig ist das nicht: Ein Auftritt der beiden Nike-Stars auf europäischem Boden könnte sehr wohl im Interesse des Sponsors liegen.


Jordan Spieth: Am liebsten mit „Dörk“

Wie aus der Pistole geschossen: Jordan Spieth hat nach seinem Masters-Triumph eine gefühlte Fantastilliarde an Fragen beantwortet. Natürlich auch die Zusammensetzung seines Traum-Flights. Die Antwort kam ohne Zögern. Er würde gerne mit „Dörk“ spielen, sagte Spieth. Gemeint ist Basketball-Star Dirk Nowitzki von den Mavericks aus Spieths Heimatstadt Dallas. Er sei ein großer Fan von Nowitzki, bekannt Spieth. Es scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen, denn „Dirkules“ hatte auch zum „Green Jacket“ gratuliert:

European Tour hat neuen Chef

Nachfolger: Die European Tour hat für den Posten des scheidenden George O‘Grady einen neuen Chief Executive Officer (CEO) benannt. Ab Sommer lenkt der Kanadier Keith Pelley (51) die Geschicke des europäischen Profi-Zirkus. Pelley (Handikap 5) ist derzeit noch Präsident von Rogers Media, einem kanadischen Medienverbund, zu dem u. a. zwölf nationale TV-Stationen, 51 Radio-Studios und 56 Lokalzeitungen gehören.

Sieg zum Profi-Jubiläum

Volles Dutzend: Nicolas Meitinger (31) hat bei der Open Casa Green Golf in Casablanca/Marokko den zwölften Turniersieg seiner Profikarriere gefeiert. Der Sohn des einstigen Kölner Eishockey-Nationalspielers Holger Meitinger beging damit auch standesgemäß sein zehnjähriges Jubiläum als Berufsgolfer. Platz zwei belegten u. a. Julian Kunzenbacher aus Bielefeld und der in Hamburg lebende Engländer Ben Parker.

Sandra Gal will gemischte Turniere

Adieu Geschlechtertrennung: Sandra Gal wünscht sich Golfturniere mit Damen und Herren im Feld. Die gebürtige Düsseldorferin hat eine eigene Kolumne in der US-Tageszeitung „USA Today“ und schrieb dort: „Setzt unsere Abschläge einfach weiter nach vorne und wir werden den Männern einen harten Wettkampf liefern!” Im Kurzspiel und beim Putten seien die Frauen den Männern ohnehin ebenbürtig. Außerdem plädiert die 29-jährige Proette für gemeinsame Damen- und Herrenwettbewerbe wie im Tennis: „Männer und Frauen spielen da zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und mit gleich viel Aufmerksamkeit.“

„Circular Soccer“ mit McIlroy und Dornan

Kreislauf: Was passiert, wenn sich zwei Fans von Manchester United treffen? Sie reden nicht nur über Fußball, sondern spielen auch. Im Fall der Begegnung zwischen Rory McIlroy und seinem nordirischen Landsmann Jamie Dornan, männlicher Hauptdarsteller in „Fifty Shades of Grey“ hieß die Herausforderung „Circular Soccer“, eine von Dornans Vater mitentwickelte ursprüngliche Trainingsform, in der es mittlerweile sogar schon Weltmeisterschaften gibt:

Pferde demolieren Golfbahnen

Stampede! Auf dem Gelände des Calverley Golf & Country Clubs im englischen Yorkshire haben Pferde, die immer wieder aus einer benachbarten Koppel ausbrechen, einen Sachschaden in Höhe von rund 140.000 Euro verursacht. Drei Golfbahnen sind durch Hufabdrücke mittlerweile nahezu unbespielbar. Der Club geht davon aus, dass die Zäune bewusst von Unbekannten zerstört und die Vierbeiner förmlich auf den Golfplatz gescheucht werden; die Polizei ermittelt.

Der Zuschauer, sein Hut und das Dosenbier

Schlusspointe: Und dann war da noch der offenkundig angeschickerte Zuschauer bei der „Lotte Championship“, der erst seinen Hut und dann eine Büchse Bier im Teich verliert – purer Slapstick!

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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