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Jetzt träumt David Howell vom dritten Start beim Ryder Cup

30. Sep 2013
Dritte Ryder-Cup-Teilnahme für David Howell? Hier feierte er 2006 mit Paul Casey. (Foto: Getty)
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Spieth ist bester Neuling, G-Mac ist unter der Haube, McIlroy macht sich selbstständig. Die Woche in der Back Nine.

Sag niemals nie: Die Karriere von David Howell schien beendet, nach Verletzungen und Leistungsabsturz hatte er sich schon mit der Rolle als TV-Kommentator abgefunden. Doch dank des Play-off-Sieges bei der Alfred Dunhill Links Championship über Peter Uihlein sicherte sich der 38-jährige Engländer die Teilnahme am Finale im Race to Dubai und träumt nun sogar vom dritten Ryder Cup nach 2004 und 2006. Es war nach sieben erfolglosen Jahren, in denen der Ex-Weltranglisten-Neunte sogar aus den Top-500 fiel, Howells fünfter Titel auf der European Tour. „Ohne Starts bei großen Events und ohne Siege kommt man nicht ins Ryder-Cup-Team“, sagte Howell, dessen Frau Emily Zwillinge als Geschwister für Filius Freddie erwartet. „Das macht einen Erfolg wie diesen so bedeutsam.“

Jordan Spieth ist „Rookie des Jahres“

Das ist keine Überraschung: Jordan Spieth wurde zum „Rookie des Jahres“ auf der PGA Tour gekürt. Der 20-jährige Texaner absolvierte den besten Auftritt eines Neulings seit der 1996er Saison von Tiger Woods, der zum elften Mal „Spieler des Jahres“ ist. Spieth verbuchte neben der John Deere Classic acht weitere Top-Ten-Plätze, kassierte 3,8 Millionen Dollar Preisgeld, ist 21. der Weltrangliste und teet jetzt als jüngster US-Spieler beim Presidents Cup auf.


Glauert siegt, Fritsch auch

Florian Fritsch aus Neckargemünd hat die Pro Golf Tour 2013 gewonnen. Der 27-Jährigen nahm nur an elf von 22 Saison-Turnieren teil und siegte vier Mal. Beim Finale, dem Polish Masters im Toya Golf & Country Club nahe Breslau, belegte Fritsch den geteilten zwölften Platz. Turniersieger wurde Max Glauert aus Düsseldorf nach einem Vier-Mann-Stechen. Unter den geteilten Zweiten war auch der Berliner Philipp Mejow.

G-Mac: Heirat auf den Bahamas

G-Mac ist unter der Haube: Graeme McDowell hat auf Paradise Island/Bahamas seine Herzdame Kristin Stape geheiratet. Die Trauung zwischen dem nordirischen US-Open-Champion von 2010 und der US-Innenarchitektin fand im engsten Kreis statt. „Buddy“ Rory McIlroy war nicht dabei, er wurde stattdessen in Manchester beim Dinner mit ManU-Star Wayne Rooney gesichtet. Caroline Wozniacki gratulierte immerhin per Twitter.

McIlroy eröffnet eigenes Management

Also doch: Rory McIlroy trennt sich nach zwei Jahren von Manager Conor Ridge und dessen Firma Horizon und vermarktet sich künftig selbst. Die „Rory McIlroy Inc.“ hat ihren Sitz in Dublin/Irland und wird vom McIlroy-Vertrauten und Wirtschaftsfachmann Donal Casey geleitet. Rorys Vater Gerry ist Vorstandsmitglied. Da der Vertrag mit Horizon auf mehrere Jahre datiert ist, klären derzeit die Anwälte beider Seiten die Modalitäten der „Scheidung“.

Fuchs, du hast den Ball gestohlen

Auch Füchse gehen mit der Zeit. „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ ist nicht mehr so angesagt, stattdessen stibitzt Meister Reineke zum Beispiel Golfbälle, wie hier im Golf Club Verbier/Schweiz. Es gilt dann übrigens Regel 18-1 (Ball in Ruhe bewegt, durch nicht zum Spiel Gehöriges):

 

Von Turin nach Schottland über 17.000 Kilometer

Neues aus der Rubrik bizarre Turnier-Anreisen: David Duval, Ex-Nummer eins der Welt, hat es fertig gebracht, von der Open D‘Italia bis zur Alfred Dunhill Links Championship rund 26 Stunden und fast 17.000 Kilometer zu brauchen. Statt direkt die 1.400 Kilometer von Turin nach Edinburgh zu fliegen, musste Duval, der kurzfristig nach Schottland eingeladen wurde (und am Cut scheiterte), erst Ehefrau Susi heim nach Denver bringen. Beide waren mit einem unteilbaren Partner-Ticket nach Italien gereist, und die Gattin hatte zuhause Verpflichtungen.

Der Taschen-Spieler

Manche Golfer lügen sich ja beim Score ganz schön in die Tasche, das ist weder neu, noch sonderlich sensationell. Mickey Wur aus Manitoba/Kanada hingegen spielt sich den Ball per Flop-Shot in die eigene Hosentasche:

Mit 95: Zum 1.000 Mal das eigene Alter gespielt

Leo Duken ist 95 Jahre alt. Vergangene Woche hat der 21er-Handikaper aus South Carolina sein eigenes Alter zum insgesamt 1.000 Mal ge- oder unterspielt. Auf dem George-Fazio-Golfkurs im Palmetto Dunes Oceanfront Resort auf Hilton Head Island erzielte Duken, der mit 45 das Golfen erst begonnen hat, eine 92, 22 über Par und drei Schläge unter seinen Lebensjahren.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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