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Jeckes Treiben im Golfclub Am Alten Fliess

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18. Jun 2012
Kostümiert und kunterbunt ging es zu im Golfclub Am Alten Fliess
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„Golf Alaaf“ hieß es im Golfclub Am Alten Fliess beim Sommerkarnevalsturnier in Bergheim-Fliesteden.

Kostümiert und kunterbunt ging es zu im Golfclub Am Alten Fliess


Sommerkarneval – für alle Jecken, welche die 5. Jahreszeit bereits am Abend des Aschermittwoch wieder herbeisehnen, die perfekte Lösung. Die Grundidee vom Sommerkarneval entstand durch einen Zusammenschluss von verschiedenen Kölner Kneipen, die ihren jecken Gästen die lange Wartezeit bis zum Start der nächsten Session verkürzen wollten.

So wurde die Idee geboren, an einem Tag im in den Sommermonaten in den verschiedensten Kneipen Karnevalsmusik aufzulegen und die Gäste aufgefordert sich zu verkleiden! Warum dann also nicht auch Karneval auf dem Golfplatz feiern?

Clubmitglieder machten Ernst

Ein knappes halbes Jahr haben die Planung und die Vorbereitung für das außergewöhnlich und erstmalige Sommerkarnevalsturnier gedauert, bis es endlich pünktlich am 2. Juni um 11:11 Uhr hieß: „Ran an die Schläger und Golf Alaaf!“ Die drei Initiatoren Lars Klöckner, José Rodriguez und Paul Friedrich haben sich etwas ganz Besonderes für ihre knapp 80 Turnierteilnehmer einfallen lassen.

Morgens um 09:11 wurde zu einem echten traditionellen kölschen Frühstück im Clubrestaurant „66“ Am Alten Fliess eingeladen, bevor es darum ging, eine Menge Spaß zu haben und zum ersten Mal im Leben mit einem Karnevalskostüm über den Golfplatz zu laufen. Wichtig war den drei Organisatoren, dass das Turnier nicht vorgabewirksam sein sollte, sondern dass die Jecken sich mit zwei verschiedenen Spielmodi köstlich amüsieren und sich auf ein buntes Treiben am Abend freuen.

Mit „Bingo-Bango-Bongo“ und „Do-it-again“ über den Platz

In 2-er Teams bestehend aus zwei verschieden geschlechtlichen Spielern musste versucht werden so viele Punkte wie möglich zu erspielen . Auf den ersten neun Loch war gefordert, dass jedes Teammitglied einen eigenen Ball vom Abschlag schlägt, bevor zusammen mit dem Partner entschieden wurde, welcher  die bessere Ballposition hatte und somit als „Auswahldrive“ erkoren wurde. Der  schlechtere Ball durfte nun aufgenommen werden und in einem Abstand von 10 cm zum ausgewählten Ball weitergespielt werden. Gewonnen hat das Team, das jeweils die niedrigste Schlagzahl erzielt hat, die jedoch vom gegnerischen Team durch eine modifizierte Spielregel namens „Do-it-again“ stark beeinflusst werden konnte. Jedes Mal wenn ein Team einen guten Schlag erzielt hat, konnte die Gegenseite verlangen den Ball noch einmal schlagen zu lassen.

Insgesamt durfte man die jecken Konkurrenten vier Mal in den Wahnsinn treiben, um zu schauen, ob sie die Ruhe wahren und den letzten geglückten Schlag exakt wiederholen konnten, um einen guten Score zu erhalten. Auf den anderen 9 Loch ging es dann im Bingo-Bango-Bongo Modus darum, als Team jeweils 1 Punkt für das schnellste Erreichen des Grüns, für die kürzeste Entfernung zur Fahne und für das frühste Einlochen zu kassieren. Beide Spielweisen ließen die Fliessler und die Gäste zeitweise richtig ins Schwitzen geraten und einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn es wieder mit einem höhnischen Grinsen vom gegnerischen Team hieß: „Do-it-again, der Ball war  so schön, wir wollen ihn noch einmal sehen!“.

Karnevalsparty im Clubrestaurant „66“ Am Alten Fliess

Nachdem alle bunte Wesen wieder vom Platz verschwunden waren, ging das Treiben im Restaurant „66“ Am Alten Fliess weiter. Mit Kölsch, leckerem Grillbuffet und Musik wurde  bis in die Nacht hinein geschunkelt, getanzt und gelacht. Der Grundgedanke der Initiatoren, das Clubleben etwas aufzumischen und ein einzigartiges Event das Spaß und Freude vermittelt auf die Beine zu stellen, ist mehr als gelungen und alle warten schon gespannt auf das kommende Jahr, wenn es wieder heißt „Ran an die Schläger und Golf Alaaf!“.

Kathrin Ivenz

Kathrin Ivenz - Redakteurin bei Golf Post

Bunker sind ihre absoluten Feinde und auch das kurze Spiel macht ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Das Single-Handicap muss daher noch warten. Der Golfclub Am Alten Fliess ist ihr Heimatclub und irgendwann wird sie auch dort aus jeglichen Bunkern die schönsten Bälle herauszaubern.
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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Lars Klöckner

    Ein wircklich toller Bericht 😉 weiter so

    Antworten

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