Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 4: Zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück und 2 x Golfrunden auf Gut Kaden - Jetzt mitmachen! Mehr Informationen

Entscheidung: Jamie Donaldson mit „Schlag des Jahres“

19. Jan 2015
Dem Waliser Jamie Donaldson gelang beim Ryder Cup der Schlag, der jetzt als "Schlag des Jahres" gewählt wurde. (Foto: Getty)
Artikel teilen:

McIlroy hat 2014 nicht alle Ziele erreicht, Jiménez will doch Kapitän werden und Mickelson plant wegen der Kinder um. Die Back Nine.

Wahlsieger: Es war der Schlag, der den Ryder Cup entschied, und jetzt ist Jamie Donaldsons Annäherung am 15. Loch von Gleneagles auch der „Schlag des Jahres 2014“ der European Tour. Der Rookie aus Wales hatte den Ball aus 133 Metern tot an die Fahne gelegt und Gegner Keegan Bradley so gezwungen, ihm das Loch und damit das Match zum 14,5:9,5 für Europa zu schenken. Weil’s so schön war:


McIlroy und seine guten Vorsätze

Sowas nennt man Jammern auf hohem Niveau: Rory McIlroy hat verraten, dass er 2014 nicht alle angepeilten Ziele erreicht hat – trotz zweier Majors, Weltranglisten-Spitze, Ryder-Cup-Triumph. Der Nordire notiert seine „guten Vorsätze“ stets auf der Bordkarte, wenn er zu seinem traditionellen Jahresauftakt Abu Dhabi HSBC Championship fliegt. Und für 2014 habe er sich halt sechs Turniersiege vorgenommen, sagte McIlroy zwinkernd: „Doch es wurden bloß vier.“ Für 2015 habe er sieben Punkte aufgeschrieben, „aber die sage ich nicht“. Vielleicht war auch ein Erfolg in Abu Dhabi dabei, doch gestern sprang wieder nur ein zweiter Platz raus, der vierte in den vergangenen fünf Jahren. Ganz sicher aber steht der Masters-Triumph auf der Liste – wetten, dass…

Die Kinder: Mickelson verzichtet auf Lieblingsturniere

Familienmensch: Phil Mickelson hat seinen Kindern zuliebe zwei Lieblingsturniere vom diesjährigen Spielplan gestrichen. Der Linkshänder verzichtet auf das AT&T National Pro-Am in Pebble Beach und auf die Northern Trust Open im Riviera Country Club. „Meine Kinder haben zu unterschiedlichen Zeiten Schulferien“, erklärte „Lefty“. „Jahrelang mussten sie sich meinen Terminen beugen, jetzt wird es Zeit, dass ich mich ihnen anpasse!“

Jiménez wieder im Ryder-Cup-Rennen

Rückzug vom Rückzug: Miguel Ángel Jiménez hat klar gestellt, dass er sehr wohl am Amt des europäischen Ryder-Cup-Kapitäns für Hazeltine 2016 interessiert ist. Vor kurzem war der Spanier noch mit einer zwiespältigen Haltung und eher abgeneigt zitiert worden. Seine Aussagen gegenüber einer spanischen Zeitungen seien nicht korrekt übersetzt worden, sagte Jiménez in Abu Dhabi: „Ich habe nie gesagt, dass ich das Kapitänsamt nicht will!“

Doping: PGA Tour sperrt „Hinterbänkler“

Die PGA-Tour statuiert mal wieder ein Exempel ihrer Doping-Politik: Bhavik Patel (24), kalifornischer Professional auf der Web.com-Tour und dort 103. der Geldrangliste, wurde wegen der Einnahme verbotener Mittel für ein Jahr gesperrt. Patel gab an, er habe bei einer Verletzung zum falschen Medikament gegriffen. Tja, die Kleinen werden sprichwörtlich „gehängt“, wie 2009 Mini-Tour-Spieler Doug Barron, die Großen dürfen sich eine „freiwillige“ Auszeit nehmen, siehe Dustin Johnson.

Golfclub-Barkeeper hatte Politiker im Visier

Gefahr am 19. Loch: Das FBI hat den Ex-Barkeeper des privaten Weatherington Country Clubs in Ohio unter dem Verdacht eines geplanten Anschlags auf einen Spitzenpolitiker verhaftet. Demnach soll Michael Robert Hoyt beabsichtigt haben, dem Sprecher des US-Repräsentantenhauses, John Boehner, einen vergiften Drink vorzusetzen oder ihn zu erschießen. Der offenbar geistig verwirrte Hoyt war vom Club gefeuert worden, hatte deswegen die Polizei alarmiert und dann wirre Beschuldigungen gegen Boehner geäußert: Der solle unter anderem für seine Kündigung und den Ausbruch von Ebola verantwortlich sein.

„Head Hunter“ suchen O‘Grady-Nachfolger

Kein Selbstläufer: IMG-Manager Guy Kimmings galt als designierter Nachfolger von European-Tour-Chef George O’Grady. Aber die European Tour hat jetzt die Personalberatung Odgers Berndtson mit der Suche nach einem neuen geschäftsführenden Vorstand beauftragt. Die „Head Hunter“ sollen Kandidaten mit „herausragenden Führungsqualitäten und ausgewiesener Fähigkeit zur Leitung eines dynamischen Unternehmens mit einer Vielzahl von Geschäftsfeldern“ finden.

Golfer Clinton verteidigt Golfer Obama

Plädoyer: Ex-US-Präsident Bill Clinton hat die Golf-Leidenschaft von Barack Obama verteidigt und will von Vernachlässigung der Amtsgeschäfte nichts wissen. In einem TV-Interview sagte Clinton: „Auch beim Golf bist Du jederzeit mit der Welt vernetzt. Ich selbst hatte auf dem Platz jede Menge internationale Telefonate.“ Der Grund für die Beliebtheit von Golf bei US-Präsidenten sei möglicherweise die Länge des Spiels: „Manchmal war ich schon am fünften Loch, bevor ich richtig abschalten konnte. Aber solche Entspannung ist einfach nötig.“

Mit High Heels am Abschlag

Hahn im Korb: Immobilien-Mogul Donald Trump hat die Wiedereröffnung des „Tiger Red Course“ in seinem sanierten Doral-Resort nahe Miami mit Teilnehmerinnen an einem „Miss-Universe“-Wettbewerb garniert. Das Video erspart jeden weiteren Kommentar:

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
Sie finden mich auch auf: Google+

Alle Artikel von Michael F. Basche

Noch keine Kommentare

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Aktuelle News