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Italian Open: Deutsches Duo den Führenden auf den Fersen

Maximilian Kieffer und Florian Fritsch brillieren am zweiten Tag der Italian Open, während Marcel Siem spät dem Cut zum Opfer fällt.

Max Kieffer und Florian Fritsch zeigen auch am zweiten Tag ihr ganzes Können und gehen auf die Lauer (Foto: Getty)
Max Kieffer und Florian Fritsch zeigen auch am zweiten Tag ihr ganzes Können und gehen auf die Lauer (Foto: Getty)

Mit von der Partie ganz oben im Leaderboard bei der Italian Open 2017 sind die deutschen Athleten Max Kieffer und Florian Fritsch, welche in den ersten beiden Runden exzellente Leistung abrufen. Für Martin Kaymer allerdings nimmt die zweite Runde bei seinem Endspurt einen sehr bitteren Verlauf. Der Österreicher Bernd Wiesberger beweist seine einzigartige Klasse und trotzt dem Cut und sucht obendrein noch den Anschluss zu den Führenden Marcus Fraser und Matt Wallace, welche auf dem GC Milano sehr gut performen.

Max Kieffer und Florian Fritsch mit starker Leistung

Max Kieffer dreht am zweiten Tag der Italian Open 2017 noch einmal richtig auf und zeigt sein ganzes Können. Nach seiner guten Auftaktrunde im Golf Club Milano, auf welchem er eine 68er Runde spielte, kann er seine Leistung am zweiten Tag nochmal deutlich steigern. Bei guten Wetterverhältnissen spielt der Düsseldorfer eine starke Front-Nine, auf welcher er vier Schläger unter Par blieb. Auf seiner Back-Nine neigte sich seine Aufholjagd dem Ende zu und es wurde bedeutend ruhiger. Am Moving Day startet Kieffer mit acht Schlägen unter Par vom geteilten elften Platz aus und kann die Spitze angreifen.

Sein Landsmann Florian Fritsch kann seine starke Leistung vom vorangegangen Tag bestätigen und mischt ebenfalls oben mit. Die zweite Runde haben manche entspannter und manche weniger entspannt angehen lassen. Der Münchner entschied sich für letzteres und zündet gleich den "Turbo" und feuerte gleich auf seinem erstem Loch ein Eagle ab, welches ihn schnell nach vorne katapultierte. Mit einer beeindruckenden Konstanz an den ersten beiden Tagen liegt er verdient dicht hinter den Führenden. Mit insgesamt acht Schlägen unter Par greift der 31-Jährige morgen vom geteilten elften Platz in den Moving Day ein.

Marcel Siem scheitert in letzter Minute

Marcel Siem brauchte am zweiten Tag der Italian Open eine Leistungssteigerung, um den Cut zu schaffen. Am Ende scheiterte er denkbar knapp. Trotz eines Birdies an seinem letzten Loch, das ihn zu diesem Zeitpunkt gerade so über die Cut-Linie brachte, verpasst der Mettmanner das Wochenende um einen Schlag. Nur eine Hand voll Spieler kamen nach dem 37-Jährigen noch ins Clubhaus, doch diese spielten gut genug, um den Cut noch auf vier unter Par zu heben. Siem hatte sich dank seines Schlaggewinns an der Neun (er war auf der Back Nine gestartet) zwar noch auf drei unter Par verbessert, doch am Ende war es ein Birdie zu wenig, um an den Finalrunden der Italian Open teilnehmen zu dürfen.

Martin Kaymer verabschiedet sich aus Bella Italia

Martin Kaymers zweite Runde in Italien nimmt ein sehr unglückliches Ende: Zu Beginn erweckte der zweifache Majorsieger den Anschein, als würde er das Feld von hinten aufrollen, da er mit einigen Birdies auf seiner Front Nine loslegt und gleich Plätze gutmachte. Den Rückenwind aus Runde 1 hatte Kaymer aber nur auf den ersten Löchern im Segel, danach legte er sich ein wenig. Kaymer wirkt so sicher, dass man dachte, er würde den Anschluss zu den Führenden finden, doch dann geschah das womit niemand gerechnet hatte. Ab seinem 15. Loch, der Bahn 6 nahm das Dilemma seinen Lauf. Mit einem gespielten Doppelbogey auf diesem Loch, einem Par-4, katapultierte er sich schlagartig aus dem Turnier. Grund dafür scheint diese miese Balllage zu sein, für die er keinen straffreien Drop erhielt.




Kaymer beendet seine Italienreise mit insgesamt zwei Schlägen unter Par auf dem geteilten 84. Platz.


Bernd Wiesberger trumpft groß auf

Aufgrund des stark aufspielenden Teilnehmerfeldes lag Bernd Wiesberger auf der Cutlinie und hat gleich zu Beginn eine schwere Last auf den Schultern. Es hätte ein ziemlich heißer Tanz werden können, doch der 32-Jährige ließ sich von der Spielsituation nicht beeinflussen und rief sein ganzes Können ab. Stück für Stück entfernte sich der Burgenländer von der Cutlinie und pirschte sich an die Top 20 heran. Mit einer exzellent gespielten zweiten Runde, einer 67, bleibt Wiesberger dem Turnier erhalten und kann am Moving Druck auf die Top 10 ausüben.



It did. pic.twitter.com/irXF96p2JX — The European Tour (@EuropeanTour) 13. Oktober 2017

Hochspannung an der Spitze

Marcus Fraser spielt am zweiten Tag der Italian Open seine beste Runde als Profi. Eine 62er Runde katapultiert ihn schlagartig in die Spitze des Leaderboards. Gemeinsam mit dem Engländer Matt Wallace teilt er sich bei 13 Schlägen unter Par die Führung. Auch wenn ein kleiner Puffer zwischen ihnen und den Plätzen drei und vier liegt, können sie sich darauf nicht ausruhen. Der Titelverteidiger Francesco Molinari und der Thailänder Kiradech Aphibarnrat werden am Moving Day aus den vollen schöpfen, um den beiden Führenden den Sieg streitig zu machen.

Beinahe ein Geniestreich von Jamie Donaldson

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