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Mailand: Kaymer und Wiesberger in den Top-10

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18. Sep 2015
Martin kaymeer hat am zweiten Tag der Italian Open gut Lachen. Der 30-Järige kann sich unter die ersten Zehn spielen. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer und Bernd Wiesberger greifen auf der zweiten Runde der Italian Open die Spitze an. Skandinavisches Duo führt.

Martin Kaymer und Bernd Wiesberger können in der Morningsession der zweiten Runde der Italian Open überzeugen und sich in den Top-Ten etablieren. Zwischenzeitlich lagen sie sogar in geteilter Führung.

„Die Grüns werden morgen besser sein und tiefe Scores möglich“, hatte Martin Kaymer nach seiner ersten Runde im Golf Club Milano gesagt. Am Freitagvormittag bestätigte er seine Ausssage und knüpfte an die gute Back Nine vom Vortag an. Der 30-Jährige brauchte zwar wie am Donnerstag zunächst ein Bogey, um in Schwung zu kommen, doch danach spielte sich Kaymer nach und nach in die Top-Ten.


Martin Kaymer: Gut gescored, aber nicht ganz zufrieden

Los ging die Aufholjagd mit einem Eagle, das sich der zweimalige Majorsieger vor allem mit dem zweiten Schlag am Par-5, einer starken Annäherung auf gut einen Meter, sicherte. Vor einer Woche hatte der Mettmanner noch stets betont, die Eisenschläge müssten näher an die Fahne. Das scheint er nun im Griff zu haben. Zwei weitere Birdies auf seiner Front Nine brachten Kaymer auf sieben unter Par.

Mit drei weiteren Schlaggewinnen, einer davon am letzten Loch, schloss Kaymer sogar noch zu den Führenden im Clubhaus auf. „Ich habe heute nicht ganz so gut gespielt wie gestern“, war er nach seiner Runde trotzdem selbstkritisch. „Dafür habe ich aber die Par-5-Löcher viel besser nutzen können. Ich bin jetzt in einer guten Position für das Wochenende. Für morgen ist das Ziel, besser in die Runde zu kommen und mir für den Sonntag eine Chance auf eine gute Platzierung zu
geben.“

Auch Bernd Wiesberger mischt oben mit

Bei zehn unter Par teilte sich Kaymer die Spitzenposition zwischenzeitlich unter anderem mit Flightpartner Bernd Wiesberger. Auch der 29- Jährige musste nur ein Bogey hinnehmen. Auf dem fünften Grün benötigte er drei Putts und war danach verständlicherweise recht unzufrieden mit sich.

Auf den ersten neun Löchern hatte Wiesberger hingegen keinen Grund zur Unzufriedenheit. Sein energischer Kampf um Schlaggewinne wurde mehrfach belohnt. Mit einem Up and Down zum Birdie brachte er sich an Bahn 14 in Fahrt. Zwei Löcher weiter legte er einen Bunkerschlag an die Fahne und fand sich schon auf Rang zwei im Leaderboard. Es war Wiesbergers stärkste Phase in dieser zweiten Runde der Italian Open. Er nutzte sie, um sich an der 17 nach starkem Abschlag und einem Wedge aus wenigen Zentimetern den nächsten Schlaggewinn zu sichern.

Bei zehn unter Par liegt das Duo im Clubhaus gemeinsam mit David Lipsky, Andrea Perrino und Rikard Karlberg auf dem geteilten siebten Platz. In Führung gespielt haben sich der Schwede Jens Fahrbring und der Norweger Lucas Bjerregaard. Beide liegen zwei Schläge vor Pedro Oriol aus Spanien, dem Franzosen Romain Wattel, Fabrizio Zanotti aus Italien und dem zuvor führenden Belgier Nicolas Colsaerts, der einen gehörigen Endspurt einlegte. Einen weitern Schlag zurück ist die Gruppe um Kaymer und Wiesberger.

Bernd Ritthammer verpasst Cut, Flo Fritsch im Wochenende

Weniger erfolgreich verlief die zweite Runde der Italian Open für Bernd Ritthammer. Der 28-Jährige kämpfte nach seiner 73-er Auftaktrunde von Beginn an um den Cut. Der lag nach Abschluss der Runde bei vier unter Par. Ritthammer schaffte es mit seiner 69er Runde jedoch nur auf einen Gesamtscore von zwei unter. Damit verpasst er den dritten Cut in Folge auf der European Tour.
Ganz knapp knackte der dritte Deutsche im Bunde, Florian Fritsch, den nötigen Score, obwohl es am Ende nochmal haarig wurde und ein Bogey auf Loch 17 oder 18 zum Aus geführt hätte. Fritsch blieb jedoch nervenstark und vollführte mit seiner 72er Runde eine Punktlandung mit einem Gesamtscore von -4.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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