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Drei Deutsche zum Golfen bei Kängurus und Koalas

18. Feb 2015
Für Caroline Masson, Ann-Kathrin Lindner und Sophia Popov kann es in Melbourne bei der ISPS Handa Women's Australian Open durchaus zu Begegnungen mit Kängurus auf dem Fairway kommen. (Foto: Getty)
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Caroline Masson, Ann-Kathrin Lindner und Sophia Popov versuchen sich Down Under bei der ISPS Handa Women’s Australian Open.  

Zum vierten Mal findet die ISPS Handa Women’s Australian Open in diesem Jahr bereits als traditioneller Programmpunkt der LPGA Tour statt. Bei dem gemeinsam mit der Ladies European Tour (LET) ausgetragenen Turnier starten auch in dieser Woche wieder 156 Proetten. Mit Caroline Masson, Sophia Popov und Ann-Kathrin Lindner gehen dabei gleich drei deutsche Golferinnen in Down Under an den Start und spielen um die 1,2 Millionen Dollar Preisgeld.

Rückkehr gen Süden, ins „royale“ Melbourne

Das prestigeträchtige Turnier findet zum zweiten Mal auf dem Composite Course des Royal Melbourne Golfclubs statt. In Black Rock, nahe Melbourne gelegen, fand im Februar 2012 die erste ISPS Handa Women’s Australien Open statt, die seitdem gemeinsam von beiden großen Touren gemeinschaftlich austragen wird. In dem starken Feld wird dieses Jahr auch Lydia Ko, die als Favoritin gilt, an den Start gehen. Die Profigolferin aus Neuseeland führt seit Anfang Februar als erst 17-Jährige die Weltrangliste der Damen an und ist damit die jüngste Nummer eins in der Golfgeschichte. Auch Titelverteidigerin und Lokalmatadorin Karrie Webb wird in Down Under antreten und um den Sieg kämpfen.


Deutschland in Ozeanien stark vertreten

Ann-Kathrin Lindner geht zum zweiten Mal in diesem Jahr in Australien an den Start. Bei den RACV Ladies Masters in der Vorwoche war die Proette jedoch am Cut gescheitert. Besser ins neue Jahr gestartet ist ihre Kollegin Caroline Masson. Zwar erreichte die Gladbeckerin bei der Coates Golf Championship vor zwei Wochen nur den 69. Rang, dafür konnte sie aber zuletzt auf den Bahamas glänzen. Mit 283 Schlägen erspielte sie sich bei der Pure Silk Bahamas LPGA Classic den geteilten 16. Platz.

Neu antreten auf der LPGA Tour wird hingegen die junge Sophia Popov, die sich auf beeindruckende Weise durch die Qualifikationsturniere kämpfte und sich schließlich die Tourkarten für die LET und LPGA Tour sicherte. Aufgrund des speziellen Wettkampfmodus‘ ist es für die 22-Jährige die erste Teilnahme in diesem Jahr. Denn für einen Platz im Spielerfeld ist nicht nur der Besitz einer Tourkarte ausschlaggebend, sondern auch die bisher erspielten Punkte. Popov konnte sich daher nur über eine Warteliste qualifizieren.

Newcomer-Sieg macht jungen Deutschen Hoffnung

Dass auch Newcomer das Turnier für sich entscheiden können, bewies übrigens die 18-jährige Jessica Korda vor drei Jahren. Sie siegte damals in Melbourne mit insgesamt 289 Schlägen im Stechen am zweiten Extra-Loch gegen starke Konkurrenz. Sie musste gegen Stacy Lewis (USA), Brittany Lincicome (USA), Julieta Granada (Paraguay) sowie die beiden Südkoreanerinnen Ryu So-yeon und Seo Hee-kyung antreten und konnte letztendlich den Sieg für sich entscheiden. Ein gutes Omen für die Deutschen? Wir werden sehen! Auch dieses Jahr ist auf jeden Fall ein spannendes Turnier, in dem alles möglich ist, zu erwarten.

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Anabel Bergmann

Anabel Bergmann - Freie Autorin für Golf Post

Anabel spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Golf und ist seitdem fasziniert von den vielen Herausforderungen, die der Sport bietet.

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