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Inbee Park will Titel verteidigen – Cristie Kerr vor einem Heimspiel

10. Jun 2015
Inbee Park bei Women's PGA Championship auf dem Weg zur Spitze der Weltrangliste. (Foto: Getty)
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Inbee Park hat die Chance, die Women’s PGA Championship ein drittes Mal zu gewinnen und so mit Annika Sörenstam gleich zu ziehen.

Zum dritten Mal in Folge kann Inbee Park diese Woche die KMPG Women’s PGA Championship für sich entscheiden. Neben der Weltranglistenzweiten geht auch das deutsche Trio Sandra Gal, Caroline Masson und Sophia Popov in Harrison, New York an den Start. Für Cristie Kerr ist das zweite Major der Saison eine Art Heimspiel.

Für die Südkoreanerin Park ist die Women’s PGA Championship die Chance, sich zum dritten Mal hintereinander in die Siegerliste des Turniers einzutragen. Schon 2013 und 2014 gewann sie das Major. Neben ihr gelang es sechs anderen Golferinnen, sich den Titel zwei Mal zu sichern. Mit dem drittel Titelgewinn dieses Jahr, würde die Zweite des aktuellen Rolex Rankings zur Schwedin Annika Sörenstam aufschließen. Die mittlerweile 40-jährige, ehemalige Profigolferin war in den Jahren 2003 bis 2005 erfolgreich und ist bisher die einzige dreimalige Titelgewinnerin. Inbee Park könnte zudem mit einem Erfolg die Neuseeländerin Lydia Ko vom ersten Platz der Rolex Rankings vertreiben.


Altes Spiel in neuer Umgebung

Die Women’s PGA Championship ist eins der fünf Majors der LPGA Tour. Erstmals ausgespielt wurde es 1955. Das zweite Major der laufenden Saison findet dieses Jahr zum ersten Mal in Harrison, New York statt. Gastgeber ist der Westchester Country Club. Die vergangenen fünf Jahre wurde das Turnier noch im etwa 330 Kilometer nördlich liegenden Pittsford ausgespielt. Der Siegerin der Championship winkt nicht nur die  KMPG Women’s PGA Championship Trophy und für fünf Jahre die Teilnahmeberechtigung für die anderen vier Majors (ANA Inspiration, Ricoh Women’s British Open, US Women’s Open Conducted by the USGA, The Evian Championship). Das mit 3,5 Millionen Dollar dotierte Turnier motiviert mit dem höchsten Gewinn der LPGA Tour.

Das hohe Preisgeld rührt auch daher, dass das Turnier nicht nur von der LPGA Tour organisiert wird. In enger Zusammenarbeit mit den Ladies veranstaltet die PGA of America das Event, was eine Besonderheit darstellt.

Cristie Kerr vor einem Heimspiel

Vor fast genau fünf Jahren triumphierte Cristie Kerr bei der LPGA Championship Presented by Wegmans und lag im gleichen Jahr am 28. Juni auf der Nummer eins der Weltrangliste – diese Position hielt Kerr drei Wochen lang. Zurzeit rangiert sie auf Rang neun. Abgesehen davon, dass die 37-Jährige in der Nähe von Harrison eine Residenz besitzt und somit fast ein Heimspiel bestreitet, hat sie viele Freunde beim Gastgeber des Westchester Country Clubs. Außerdem verbindet sie gute Gefühle mit dem Platz. „Es gibt keinen besseren Golfplatz als diesen. Das sage ich nicht, weil es ein Heimspiel für mich ist, sondern weil es ein so schöner und gut gestalteter Platz ist“, sagte Kerr gegenüber der LPGA Tour.

Drei Deutsche bei Women’s PGA Championship

Aus deutscher Sicht ist es das Trio Sandra Gal, Caroline Masson und Sophia Popov, das sich gegen Park, Kerr und Co. beweisen will. Lediglich Gal (38) und Masson (60) rangieren in den Top 100 des Offical Rolex Rankings. Im Vergleich zur vergangenen Woche verbesserten sich beide jeweils um eine Platzierung. Das letzte Mal in die Top 20 kam Gal bei dem Volunteers of America North Texas Shootout. Für Caroline Masson lief es in den vergangenen Wochen nicht so gut. In den letzten drei Turnieren schaffte sie zweimal den Cut nicht. Sophia Popov rückte dagegen aktuell ganze 64 Plätze nach oben und kann mit einem guten Turnier diese Woche noch weiter Boden gut machen.

Bei der LPGA Championship 2014 belegte Sandra Gal nach einem starken Turnier, bei dem sie zwischenzeitlich führte, den geteilten 22 Platz. Am Finaltag spielte sie eine 72er Runde. Auf Platz T17 landete vor einem Jahr Caroline Masson. Die Proette schlug zwar einige Bogeys, konnte aber mit vielen Birdies das Turnier insgesamt mit zwei unter Par beenden.

Der Rolex Annika Major Award bringt noch mehr Motivation

Annika  Sörenstam ist bisher die einzige, die das Major drei Mal hintereinander gewinnen konnte. Nach ihr ist auch der Rolex Annika Major Award (kurz RAMA) benannt worden. Dieser wird jedes Jahr neu vergeben. Die Spielerin, die in der laufenden Saison in den Majors am besten abschneidet, bekommt den Preis verliehen. Vergangenes Jahr konnte sich Michelle Wie freuen. Es sei immer ein extra Ansporn, diesen Preis zu holen, sagte Wie gegenüber der LPGA.

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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