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Ian Randell – CEO der PGAs of Europe

03. Jan 2014
Ian Randell ist seit 2007 Geschäftsführer bei der PGAs of Europe. (Foto: Getty)
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Ian Randell ist CEO der PGAs of Europe. Sein Job: Die Entwicklung des Golfsports in Europa. Der CEO im Gespräch mit Golf Post.


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Ian Randell ist Vorstandschef der PGAs of Europe, eine Vereinigung aller 39 nationalen PGA-Verbände. Seit er diesen Posten bekleidet – seit 2007 -, habe die Vereinigung gute Fortschritte gemacht, so Randell. Tatsächlich ist das auch genau der Kern seines Jobprofils: Um Entwicklung dreht sich alles bei der PGAs of Europe, „egal, ob es um die persönliche Entwicklung durch Weiterbildung und Karriere geht, um Business- und Verbandsentwicklung, um die Entwicklung der Spieler – hier ist der Schlüssel, die Spieler zu beaufsichtigen – oder nur um die Entwicklung des Spiels als Ganzes.“ Randell hat zuvor bereits ähnliche Funktionen bei der Ladies European Tour und dem Sportverband britischer Universitäten wahrgenommen, er kennt sich aus.


„Golf ist eine globale Sache“

„Unsere größte Aufgabe ist es, dass die Wahrnehmung [des Golfsports] angemessen ist“, erläutert Randell, der ein großes Interesse daran hat, die Aufmerksamkeit für Golf zu steigern. „Es ist ein Sport ist für Jedermann, ein Sport für alle, den man sein Leben lang spielen kann. Ich denke, zu oft sehen Leute Golf als eindimonesional an. Die große Herausforderung für uns alle ist, dass, wie auch immer wir Golf präsentieren, es Spaß für jeden sein sollte. Und Spaß bedeutet für verschiedene Menschen verschiedene Dinge. Wenn etwas keinen Spaß macht, dann geht man und tut stattdessen etwas anderes.“

Der Ryder Cup sei ein Event, das dieses Ziel erreiche, meint Randell. Seit kurzem ist er hier sogar Teil des Vorstands. „Ich bin sehr stolz und privilegiert, Teil eines so aufregenden Events wie des Ryder Cup zu sein. Jeder, der letztes Jahr in Chicago dabei war, hätte die Aufregung geteilt. Ich denke, das beste am Ryder Cup ist, dass er sogar Nicht-Golfer für das Spiel begeistern kann.“

Andere Formate bei Olympia „möglich“

Von der Etablierung von Golf bei den Olympischen Spielen 2016 erwartet sich Randell steigende Popularität des Sports: „Ich denke, es ist dasselbe, wie wir es mit Tennis beobachtet haben. Das Spiel ist bedeutender geworden mit der Zeit. Wir denken, dass Golf eine globale Sache ist. Von daher gibt es noch viele Länder, wo Golf bisher eine untergeordnete Rolle spielt, denen man in Zukunft aber die Sportart näher bringen könnte.“ Es als Zählspiel-Event vorzustellen, hält er für die richtige Entscheidung: „Wenn Golf sich dann als olympische Sportart weiterentwickelt, werden sich Möglichkeiten bieten, sich nach anderen Formaten umzusehen.“

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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