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Hong Kong Open: Playoff-Sieg für Miguel Angel Jiménez

08. Dez 2013
"El Mecanico" bewies sich in Asien und gewann die Hong Kong Open zum vierten Mal. (Foto: Getty)
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Jiménez gewinnt die Hong Kong Open zum vierten Mal. Cejka hingegen rutschte am Finaltag wegen eines unglücklichen Finishs ab.

Es wurde spannend bei der Hong Kong Open, als „El Mecanico“ noch einmal zeigte, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Der 49-Jährige besiegte Prom Meesawat und Stuart Manley im Playoff. Alex Cejka hingegen verschenkte durch Pech am letzten Loch seinen Platz in den Top 10.


Jiménez zeigt sich von seiner starken Seite

Die Front Nine von „El Mecanico“ sah noch wenig vielversprechend aus. Nur ein Birdie auf den ersten neun Löchern machte keine Hoffnung, dass der Publikumsliebling noch den Anschluss an die Spitze bekäme. Auf den hinteren Neun aber drehte der Spanier auf: Birdies and der 11, 13, 14 und 17 standen einem einzigen Schlagverlust an Loch 15 gegenüber. Diese 66er Runde katapultierte ihn mit insgesamt zwölf Schlägen unter Par auf den geteilten ersten Platz zusammen mit dem Thailänder Prom Meesawat, der  mit unglaublichen zwei Eagles – eins auf der Front- und eines auf der Back Nine – eine fantastische Runde spielte.

Der European-Tour-Rookie, der im Laufe seiner Karriere erst einen Sieg auf der Asian Tour einfahren konnte, ergänzte seine beiden Glückbahnen 3 und 13 mit weiteren zwei Birdies auf den vorderen und einem Bogey auf den hinteren neun Löchern. Das Trio komplett machte der Waliser Stuart Manley, der bereits als Führender in den Finaltag eingezogen war. Nach einer Runde mit ebenso vielen Birdies wie Bogeys retteten ihm schließlich seine letzten letzten vier Löcher die Führung: Ein Birdie an der 15 und ein Birdiefinish brachten ihn auf zwei Schläge unter Par und damit zurück auf den geteilten ersten Platz.

Das folgende Playoff schließlich entschied Jiménez bereits am ersten Extraloch mit einem Birdie für sich und sicherte sich damit seinen vierten Hong-Kong-Open-Sieg. Mit dem Schlaggewinn stach Jiménez beide jüngeren Kollegen auf einen Schlag aus, diese schafften es jeweils „nur“ auf Par. Gleichzeitig brach der zigarrenrauchende Sympathierträger seinen eigenen Rekord als ältester European-Tour-Sieger.

Cejka hat zum Ende hin kein Glück

Alex Cejka, der als geteilter Siebter in den Finaltag gestartet war, konnte seine Position hingegen nicht ausbauen, sondern büßte stattdessen in der entscheidenden Runde einige Ränge ein. Dabei spielte er bis zum letzten Loch eigentlich äußerst solide: Auf einen Schlagverlust kamen zwei -gewinne – das Ergebnis hätte ausgereicht, um seinen Platz zu halten. Auf der 18 aber patzte der 43-Jährige, spielte ein Doppelbogey und verhagelte sich damit den Platz in den Top 10. Stattdessen  beendet er das Turnier mit sechs Schlägen unter Par auf dem geteilten 13. Platz.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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