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LPGA Thailand: Sandra Gal konstant, US-Amerikanerin führt

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27. Feb 2016
Sandra Gal liefert in Thailand bis dato eine solide Leistung ab. (Foto: Getty)
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Sandra Gal bleibt erneut unter Par und verbessert sich leicht. Caroline Masson tritt auf der Stelle und eine US-Amerikanerin überzeugt.

In der dritten Runde der Honda LPGA Thailand im Siam Country Club verpassen es die beiden deutschen Starterinnen Sandra Gal und Caroline Masson Boden gut zu machen und sich noch in eine aussichtsreiche Position für den Finaltag zu spielen. Die US-Amerikanerin Lexi Thompson grüßt mit einem Polster von vier Schlägen von der Spitze.


Sandra Gal mit solider Runde weiter im Mittelfeld

Hatte die 30-Jährige Gal noch mit einer 74er Runde das Turnier begonnen, konnte sie am Freitag eine Runde unter Par folgen lassen. Die 71 vom Freitag wiederholte die gebürtige Düsseldorferin dann auch am Samstag und verbesserte sich damit um drei Plätze auf den geteilten 36. Rang. Zu Beginn der Runde sah es jedoch erst einmal recht kritisch aus. Gal musste bis zur sechsten Spielbahn schon zwei Bogeys in Kauf nehmen und orientierte sich zunächst in die falsche Richtung. Ein Schlaggewinn auf Loch 7 machte ihr aber Mut für die Back Nine und brachte neue Energie. So konnte die in den USA lebende Gal mit einem Ergebnis von zwei unter Par auf den zweiten neun Loch überzeugen und ihre Platzierung im Mittelfeld festigen. Insgesamt waren fünf Birdies schon eine sehr gute Ausbeute, allerdings verhinderten vier Bogeys einen besseren Score.

Caroline Masson bleibt im unteren Drittel

Die aus Gladbeck stammende Masson spielte in der dritten Runde eine 73 und geht von Rang 54 aus in den Finaltag. Wie schon in den ersten beiden Runden schaffte es die 26-Jährige nicht unter Par zu spielen und hängt damit weiterhin im unteren Drittel des Feldes fest. Anders als Sandra Gal legte Caro Masson gleich einen perfekten Start in die dritte Runde hin und notierte auf den ersten beiden Löchern ein Birdie. Diesen Schwung konnte sie aber nicht über die gesamte Runde mitnehmen, sodass danach lediglich ein weiteres Birdie, bei vier Schlagverlusten folgte. Bei insgesamt vier über Par gilt es für Masson am Finaltag lediglich Plätze gut zu machen und eine versöhnliche Abschlussrunde zu spielen.

Lexi Thompson nach kurzer Auszeit wieder voll da

Die US-Amerikanerin erreichte am dritten Tag der Honda LPGA Thailand erneut das beste Tagesergebnis und geht mit einem Vorsprung von vier Schlägen auf die finale Runde. Nachdem die 21-Jährige bereits zum Auftakt des Turniers eine 64er Runde (acht unter Par) notieren konnte, legte sie am Samstag eine eben solche nach. Fraglich bei diesen beiden Runden bleibt lediglich, wie es passieren konnte, dass die aus Florida stammende Thompson am Freitag „nur“ Even Par spielte und nicht schon mit mehr Schlägen führt. Einen solchen erneuten Ausrutscher wird Thompson sicherlich zu vermeiden versuchen, um am Finaltag den Sieg davonzutragen und die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Asiatisches Verfolgerfeld in Lauerstellung

Die Plätze zwei bis acht werden nach der dritten Runde der Honda LPGA Thailand ausschließlich von asiatischen Proetten belegt. Fünf Südkoreanerinnen, eine Chinesin und die in der vergangenen Woche in Australien siegreiche Japanerin Haru Nomura machen sich noch Hoffnungen auf den Sieg und werden versuchen Lexi Thompson von der Spitze zu verdrängen. Dies wird jedoch ein schwieriges Unterfangen, da die viertplatzierte Hee Young Park bei acht unter Par schon ganze acht Schläge Rückstand auf die Führende hat. Bessere Chancen dürfte da schon die Titelverteidigerin Amy Yang haben, die bei elf unter Par noch näher an der Spitze liegt und am Sonntag einen erneuten Gewinn der Honda LPGA Thailand anstreben wird.

Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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