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Els gewinnt die BMW International Open, Kaymer auf Rang 4

23. Jun 2013
Start-Ziel-Sieg: Ernie Els bei der BMW International Open. (Foto: Getty)
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Das Finale der BMW International Open blieb bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Martin Kaymer bester Deutscher.

Dass es spannend würde bei der BMW International Open, war nach dem gestrigen Tag, an dem bis zum letzten Schlag der Führende nicht entschieden war, bereits zu erahnen. Bis zum Ende hin war es knapp, doch schließlich sicherte sich Ernie Els den Sieg, der sich nach drei Tagen, an denen er in Führung lag, auch beim Finale den ersten Platz nicht entreißen ließ.


Schlag um Schlag zum Sieg der BMW International Open

Auf den ersten neun Löchern lieferten sich Ernie Els (-18/1) und Alexander Levy (-16/3) ein enges und gänzlich bogeyfreies Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide starteten mit 3 Birdies in die zweiten Hälfte der Runde. Alex Noren U(-15/T4) hingegen, der am Ende des gestrigen Tages gemeinsam mit Els und Levy die Dreierspitze bildete, war auf der ersten Hälfte durch zwei Bogeys zurückgefallen.

Levy schlug das erste Bogey auf der 10, Els kurze Zeit später ebenfalls eines an Loch 11. Thomas Björn, knapp hinter den beiden und ebenfalls mit einem Bogey auf der 11, konnte mit einem Birdie am nachfolgenden Loch zu den beiden Führenden aufschließen. Kurz danach fiel Levy kurzzeitig durch einen erneuten Bogey an Loch 12 zurück, spielte sich aber unmittelbar am folgenden Loch wieder zurück an die dreifach Spitze.

Björn wurde schließlich von einem Doppelbogey an der 14 trotz ausgleichenden Birdies auf einen geteilten zweiten Platz verwiesen, auf den ihm wenig später Levy folgte. Levy spielte einen Bogey und einen Birdie, Björn „bogeyte“ nicht und spielte stattdessen nur einen Birdie, der ihn auf den zweiten Platz hinter Els brachte und Levy auf den dritten fallen ließ. Björn legte noch einen Birdie nach, aber Els besiegelte schließlich das Ende des Turniers mit einem erneuten Birdie am letzten Loch, der ein Stechen der beiden unnötig machte und ihm den alleinigen ersten Platz einbrachte.

Kaymer zieht an Siem vorbei

Der deutsche Flight in Runde 4, bestehend aus Martin Kaymer (-15/T4) und Marcel Siem (-13/ T10), absolvierte den Finaltag nicht wie in den Runden zuvor im Gleichschritt und ging dementsprechend nicht mit zwei gleichen Ergebnis aus dem Turnier hervor. Stattdessen erzielte Kaymer bei der gleichen Anzahl Bogeys – drei an der Zahl – zwei Birdies mehr und zog mit einem Ergebnis von drei unter Par an Siem vorbei, der es am Ende der Runde nur auf einen Schlag unter Par brachte. Siem versuchte seine Niederlage nicht zu schwer zu nehmen und kündigte gegenüber Kaymer an: „Du hast mich jedes Mal geschlagen bisher – beim nächsten Mal wird’s anders!“.

Kaymer, der im Jahr 2008 der jüngste Gewinner der BMW International Open wurde, zeigte mit seiner Runde, dass er nichts verlernt hat und nach wie vor bei diesem Turnier vorne mitspielt – wenn es auch in diesem Jahr für Bronze, Silber oder Gold nicht gereicht haben mag. Immerhin reichte es für „eine super Woche“, wie Kaymer später sagte, auch wenn „mehr drin gewesen“ wäre.


Finaltag der BMW International Championship in München

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Kieffer und Ritthammer diesmal beide konstant

Maximilian Kieffer  (-8/T35) sagte nach Ende seiner Runde: „Vom Spielerischen war’s okay.“. Er schaffte es, anders als an den beiden vorangegangenen Turniertagen, Doppelbogeys zu vermeiden und auf seine insgesamt fünf Birdies kamen fünf Bogeys, sodass er schließlich mit einem Tagesergebnis von drei Schlägen unter Par vom Platz gehen konnte. Auch Bernd Ritthammer zeigte erneut eine solide Leistung – nach bereits drei gelungenen Tagen nicht weiter verwunderlich – und beendete mit fünf Birdies und drei Bogeys die finale Runde ebenso wie die zweite und erzielte somit einen Gesamtscore von elf unter Par, was ihm einen geteilten 22. Platz einbrachte.

Baldwin in der Bogey-Hölle

Kein Glück hatte ausgerechnet an diesem letzten Turniertag Matthew Baldwin (-12/T18). Der Engländer, der nach der gestrigen Runde noch mit nur einem Schlag Abstand unmittelbar hinter den drei Führenden lag und sich mit dieser Ausgangsposition durchaus heute den ersten Platz hätte sichern können, hatte bereits auf der Front Nine zwei Doppelbogeys zu verwinden. Auf den hinteren neun Löchern folgten drei weitere Bogeys, die den Traum vom Sieg schließlich begruben. Auch seine 5 Birdies, mit denen er die Bilanz auszugleichen suchte, reichten nicht für ein Ergebnis unter Par, sodass er schließlich mit zwei Schlägen über Par hinter dem führenden Teil des Teilnehmerfeldes zurückblieb.

Rock, Lowry und Walters „machten den Garcia“

Während ganz oben im Leaderboard der Kampf um Platz eins eher von einer wechselhaften Mischung aus Birdies und Bogeys dominiert wurde, beschlossen einige Spieler, Garcia eben das gleichzutun, was am gestrigen Tag noch eine Ausnahmeleistung war: das Beenden der Runde mit sieben Birdies und ohne einen einziges Bogey. Sowohl Südafrikaner Justin Walters (-11/T29), als auch Ire Shane Lowry (-9/T22) und Engländer Robert Rock (-6/T46) spielten heute diese bogeyfreie „Runde à la Garcia“. Alle drei hatten ihre gestrige Runde noch mit einem Ergebnis über Par beendet und machten durch ihre extrem guten Runden einige Plätze gut.

Ebenfalls sieben unter Par, wenn auch nicht bogeyfrei, spielte der Chinese Wen-Yi Huang (-14/T7). Auch ihn katapultierte diese Leistung 26 Plätze weit nach vorne. Nur Garcia selbst konnte seine fantastische Runde vom gestrigen Tag nicht wiederholen, beendete aber das Finale mit einem Tagesscore von drei unter Par und platzierte sich damit mit einem Ergebnis von insgesamt -14 auf einem geteilten 7. Platz.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Danke für die promte Zusammenfassung. Da ich selbst auf einem schönen Platz unterwegs war, konnte ich im Clubhaus nur das Ende sehen. Gruß

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