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LET: Französin mit erstem Sieg in Indien, Cowan beste Deutsche

Rookie Camille Chevalier sichert sich bei der Hero Women's Indian Open den ersten Sieg ihrer Profi-Karriere im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Michele Thomson.

Die Französin Camille Chevalier gewinnt die Hero Women's Indian Open in ihrer ersten Saison als Profi. (Foto: LET/Twitter)
Die Französin Camille Chevalier gewinnt die Hero Women's Indian Open in ihrer ersten Saison als Profi. (Foto: LET/Twitter)

Schon in der ersten Saison als Proette den ersten Sieg erringen? Für die Französin Camille Chevalier ist der Traum eines jeden Neu-Profis wahr geworden. Seit dieser Saison ist sie auf der Ladies European Tour unterwegs und nun, gegen Ende der Saison, steht bereits ihr erster Triumph zu Buche. Diesen errang sie mit reichlich Nervenstärke, lag sie doch noch an der 17 gleichauf mit der Schottin Michele Thomson. Erst ihr Birdie-Finish setzte sie mit zwölf Schlägen unter Par von der Konkurrentin ab, die sich daraufhin mit dem alleinige zweiten Platz begnügen musste. Den dritten Rang teilen sich die Spanierin Carlota Ciganda, die Niederländerin Anne van Dam und die Australierin Sarah Kemp.

Die stärkste Leistung des deutschen Quintetts brachte Olivia Cowan auf den Platz, die das Turnier in den Top 20 beendete.

Olivia Cowan lässt auf den letzten Metern nach

Zwar beendete Olivia Cowan die Hero Women's Indian Open als Beste der fünf deutschen Proetten, dennoch fiel ihre finale 74 schwächer aus als die beiden vorangegangenen Runden. Sie hatte das Turnier mit einer 69er Runde begonnen und diese mit einer 70 am zweiten Turniertag ergänzt. So landete die 21-Jährige, die vor einigen Tagen noch mit Leticia Ras-Anderica gescherzt hatte und in dieser Saison schon dreimal in den Top 10 gelandet ist, eher trotz statt wegen ihrer Abschlussrunde noch in den Top 20. Mit drei Schlägen unter Par wurde sie geteilte 19.

Nur zwei Schläge hinter ihr positionierte sich ihre Landsfrau Karolin Lampert, die damit ebenfalls noch eine Top-25-Platzierung gutmachte. Isi Gabsa (+1 | T36) hingegen musste sich ebenso mit einem Finish im Mittelfeld begnügen wie Ann-Kathrin Lindner (+4 | T44). Nicht in den Finaltag geschafft hatte es hingegen Leticia Ras-Anderica, die mit einer 74er und einer 75er Runde am Cut gescheitert war.

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