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Greg Norman: „Tiger Woods sollte in den Ruhestand gehen!“

21. Dez 2015
Greg Norman legt in einem Fernsehinterview Tiger Woods sein Karriereende nahe. (Foto: Getty)
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„Jedi“ Spieth in Augusta mit „King“ Palmer vereint, Ryder-Cup-Bühne verscherbelt, demnächst Golfplätze nach DIN? Die Back Nine.

Neues aus der Serie „Ratschläge, auf die man als Betroffener getrost verzichten kann“: Greg Norman hat Tiger Woods empfohlen, „in den Ruhestand zu gehen“. Woods habe jüngst in einem Interview bereits vom „Ausstieg“ gesprochen, „warum nicht?“, meinte Australiens Golf-Hero und zweifacher British-Open-Sieger im Gespräch mit „Fox Sports“. Aus eigener Erfahrung mit Verletzungen kenne er die Probleme, einen alternden Körper wieder in Höchstform zu bringen. „Das ist eine gewaltige Aufgabe. Der Körper traut dem nicht, was der Geist will, weil ,die Maschine‘ unterbewusst unter Schutz steht.“ Oder anders: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Tiger habe „viel erreicht und hat mit seinen Kindern noch viele schöne Erfahrungen vor sich“, sagte Norman. „Ich wünsche ihm alles Gute für das nächste Kapitel seines Lebens!“

Jordan Spieth mit der Macht am Putter

Jedi-Meister: Was haben wir über den schier magischen Touch von Jordan Spieth auf den Grüns gestaunt, mit dem der Texaner zwei Majors sowie das FedExCup-Finale samt Bonustopf gewann und Weltranglistenerster wurde. Jetzt ist das Rätsel gelöst. Die Macht war mit ihm: „Versenken den Ball Du musst, junger Padawan!“


Mit „King“ Palmer im Spind

Spieth zum Zweiten: Der Texaner hat sich, wie schon berichtet, vor Weihnachten eine Runde über Augusta National, den Schauplatz seines ersten großen Triumphs, gegönnt. Im Clubhaus erwartete den Masters-Sieger eine schöne Überraschung: Als jüngstes sportliches Ehrenmitglied teilt er sich künftig den Spind mit niemand geringerem als „King“ Arnold Palmer. „Das ist etwas ganz besonderes, etwas, das ich noch meinen Kindern und deren Kindern erzählen werde“, sagte Spieth und verriet auch, was es 2016 beim Champions Dinner gibt: Spezialitäten aus seinem Lieblings-Barbecue-Restaurant.

Ein „Stormtrooper“ namens Hunter

Noch‘n Star-Wars-Fan: Die junge Dame im Bild heißt Zoe. Und wer verbirgt sich dann unter dem Helm der imperialen Sturmtruppen? Na klar, Papa Hunter Mahan, der sich hiermit ebenfalls als Fan der epischen Weltraum-Saga outet.

Just remember, StormTroopers are people too. #starwars Ein von Hunter Mahan (@huntermahan) gepostetes Foto am

Normenkatalog für Golfplätze

Regulierungsbedürfnis: Das Deutsche Institut für Normung (DIN) widmet sich in der DIN SPEC 79399 den Mindestanforderungen an eine Golfanlage und an ihre Dienstleistungen, von Abschlag bis Gastronomie, erarbeitet „vom Arbeitsausschuss ,Golf‘ im DIN-Normenausschuss Sport- und Freizeitgerät“, so die DIN-Pressemitteilung. In Sachen Servicekompetenz täte eine DIN-Norm tatsächlich manchen Anlagen durchaus gut …

LeBron James richtet Golfturnier aus

Engagement: Es hat was von Wiedergutmachung, aber US-Basketball-Star LeBron James, der unlängst bei einem NBA-Spiel mit seinen 113 Kilo in Jason Days Ehefrau Ellie rauschte, hat sein Herz für Golf schon vorher entdeckt. Der Forward der Cleveland Cavaliers richtet mit seiner Stiftung im nächsten Jahr die DAP Championship auf der Web.com-Tour aus, die zu den Finalturnieren der US-Zweitliga zählen wird. Alle Erlöse kommen karitativen Zwecken zugute.

Donald Trump verliert Kampf gegen Windmühlen

Aussicht verbaut: Vom Gegenwind für den politischen „Hassprediger“ Donald Trump war schon die Rede, jetzt hat der Golfplatz-Magnat auch den Rechtsstreit gegen den Windpark verloren, der vor seinen schottischen „Trump International Golf Links“ nahe Aberdeen ins Meer gepflanzt werden soll. Das höchste britische Gericht wies die Klage gegen die elf Einheiten umfassende Anlage endgültig zurück, nachdem Trump bereits in zwei Vorinstanzen gescheitert war. „Dieser Ausgang verdeutlicht die törichte, engstirnige und provinzlerische Mentalität der aktuellen schottischen Regierung“, kommentierte ein Trump-Sprecher das Urteil. Wie der Herr, so‘s Gescherr …

Triumphstätte bringt Millionen-Plus

Aufpreis: Seit 2009 versucht der Spirituosenkonzern Diageo (Johnny Walker, Baileys) das Luxus-Resort im schottischen Gleneagles zu verkaufen, doch niemand wollte den geforderten Preis von 100 Millionen Pfund (137 Millionen Euro) hinblättern. Dann kam der Ryder Cup 2014 mit Europas drittem Sieg in Serie und sorgte für einen kräftigen Wertzuwachs: Das britische Investmentunternehmen Ennismore hat jetzt das nicht sonderlich rentable Gleneagles für 150 Millionen Pfund (206 Millionen Euro) erworben.

Fisch zum Fest?

Überraschungsgast: Als Greenkeeper Dylan Meinen nach dem Sturmtief „Desmond“, das vor einigen Tagen über Großbritannien hinweg gefegt war, den Platz des Peterculter Golf Clubs in Aberdeen/Schottland überprüfte, machte er eine erstaunliche Entdeckung. An Loch drei plantschte ein ausgewachsener Lachs in einem überfluteten Bunker, der offenbar ins Sandhindernis gespült worden war, als der benachbarte Fluss Dee über seine Ufer trat. Aber keine Sorge, der Fisch geriet nicht zum willkommenen Festtagsschmaus, sondern wurde gerettet und wieder in die Freiheit des Flusses entlassen.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Zum Thema Tiger Woods kann ich nur sagen, dass die Entscheidung darüber, ob und wie bzw. wann, von Tiger Woods ganz allein getroffen werden sollte. Gute Ratschläge machen kann jeder. Vielleicht ist ein Tiger Woods im kommenden Jahr wieder Gesund genug und entwickelt sehr viel mehr Spaß beim Golfen. Dann soll er doch gerne weitermachen.
    Zu den Ratschlägen..,-) Spaß wäre im Übrigen auch Martin Kaymer anzuraten, ebenso eine gesunde Portion Ehrgeiz und viel mehr Emotionen, er kann es ja, muss es nur noch zusammenbringen.
    Mit der richtigen Einstellung kann man sicher noch viele Jahre gutes Golf spielen. Es müssen auch keine 300 Meter Schläge sein, Präzision ist wichtiger.
    Sportliche Fitness geht auch Älter…ich bin 57!
    Grüße an alle Golfer, Werner Reiner

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