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Greenbrier Classic – Tiger Woods auf dem Weg zur Open

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30. Jun 2015
Sportlich läuft aktuell alles gegen ihn, doch Tiger Woods will bei der Greenbrier Classic Fahrt für die Open in St. Andrews aufnehmen. (Foto: Getty)
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Tiger Woods spielt erst das zweite Mal die Greenbrier Classic als Vorbereitung auf die Open. Was lässt sich von der Generalprobe erwarten?

Sechs der besten 30 Golfer der Welt treffen am Wochenende bei der Greenbrier Classic aufeinander, darunter auch der zweifache Masters-Sieger Bubba Watson. Watson hat den Sieg bei der Travelers Championship vergangene Woche im Gepäck und gilt entsprechend auch in West Virginia als Top-Favorit. Doch wieder einmal wird es vor allem heißen: Alle Augen auf Tiger Woods. Die Leistung der Golf-Ikone ist aktuell mit einer schlechtesten Runde der Karriere nach der anderen meilenweit von seinen Glanzzeiten entfernt. Bei der Greenbrier Classic will Tiger Woods Fahrt aufnehmen: Am 19. Juli, dem Finaltag der British Open in St. Andrews, soll der nächste Versuch gelingen, aus den 14 Major-Titeln 15 zu machen. Bis dahin muss beim Rekord-Weltranglistenersten aber noch einiges passieren.

Die Open wirft aber auch anderweitig ihre Schatten voraus: Die Greenbrier Classic ist das vorletzte Turnier auf der PGA Tour, bei dem noch Startplätze für die Open Championship im Home of Golf vergeben werden. Am Sonntag können sich die besten vier Spieler des Turniers, die nicht schon anderweitig qualifiziert sind und unter den Top-12 liegen, über eine Startberechtigung für das älteste Major auf einer der ursprünglichsten Wiesen im Golf freuen.


Greenbrier Classic – Kein Pflaster für Führende

Vorjahressieger Angel Cabrera aus Argentinien hat 2014 mit der Greenbrier Classic sein erstes Nicht-Major auf der PGA Tour gewonnen. Mit zwei 64er-Runden am Wochenende holte sich der 45-Jährige die Trophäe mit zwei Schlägen Vorsprung vor George McNeill. Wenn er seinen Erfolg wiederholen möchte, sollte sich Cabrera mindestens am ersten Tag zurück halten: Noch nie in der Geschichte des Turniers ist es einem Spieler, der über die ersten drei Tage vorne lag, gelungen, die Führung ins Clubhaus zu bringen.

Tiger Woods – Erwarten Sie nichts

Was musste Tiger Woods wieder von allen Seiten einstecken, als es für den 14-fachen Major-Champion am zweiten Tag der US Open in Chambers Bay hieß: Endstation! Ist es Zeit, nichts Großes mehr von Tiger zu erwarten? – das fragt die englischsprachige Presse. Fakt ist: Tiger Woods hat viel – mehr als alle anderen – für den Golfsport getan. Aber Fakt ist auch: Die Ära Woods ist zu Ende. Ob Tiger ein neues Kapitel aufschlagen kann, und vor allem ob er damit bei der Greenbrier Classic anfängt, ist bei seinen momentanen Problemen auf dem Platz mehr als fraglich. Außerdem hat Tiger Woods das Turnier erst einmal gespielt, 2012, und den Cut verpasst. Bei der Open im Anschluss wurde er allerdings geteilter Dritter.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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