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Golftraining mit Lukas Eisinger: Wie beginnt man den Abschwung?

Lukas Eisinger von Birdietrain zeigt Ihnen, wie man den Abschwung richtig einleitet und auf welche Checkpunkte man achten muss.

Lukas Eisinger von Birdietrain zeigt ausführlich, worauf beim Abschwung zu achten ist. (Foto: Youtube @BIRDIETRAIN)
Lukas Eisinger von Birdietrain zeigt ausführlich, worauf beim Abschwung zu achten ist. (Foto: Youtube @BIRDIETRAIN)

Bevor der Abschwung allerdings richtig eingeleitet werden kann, muss der Rückschwung allerdings einige Checkpunkte in etwa erfüllen. Andernfalls müssen Kompensationen erfolgen, welche einen individuellen Abschwung erfordern.
Die Checkpunkte aus der Face-On-Perspektive: zentrierte Körperdrehung, 90 Grad Schulterdrehung, 45 Grad Hüftdrehung, Abstand von dem Händen zum Kopf. Die Checkpunkte aus der Down-the-line-Perspektive: linke Schulter tiefer als die rechte Schulter, Griffende auf Höhe rechte Ferse, Schlagfläche neutral oder leicht mehr Richtung Himmel zeigend.

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Drei Teilbereiche: Beine, Knie und Hüfte

Der Start des Abschwung wird zum leichteren Verständnis in drei Teilbereiche untergliedert und beschrieben, nämlich Beine, Knie und Hüfte als erster Teilbereich, Oberkörper als zweiter Teilbereich und das Hand-Arm-System als Dritter.
Die Bewegungen des ersten Teilbereichs (für einen Rechtshänder): linkes Knie bewegt sich zum Ziel, dabei geht des rechte Knie Richtung Zehenspitze des rechten Fußes, es entsteht ein größerer Abstand zwischen den Knien. Dadurch erfolgt eine Druckverlagerung in das linke Bein und das die Gürtelschnalle geht dadurch etwas nach links und rotiert zum Ziel.
Oberkörper (zweiter Teilbereich): linke Schulter bliebt tiefer, Brustbein geht nach links, Oberkörper rotiert gemeinsam mit Unterkörper und der Oberkörper geht auch einer gestreckten Position zurück in mehr Verneigung
Hand-Arm-System (dritter Teilbereich): Druck zwischen linkem Oberarm und linker Brust nimmt zu, dabei kommen die Händen wieder vor den Körper und das linke Handgelenk beugt sich leicht palmar (Handinnenfläche Richtung Unterarm).

Der Pump-Drill

Diese Teilbereiche zu einer flüssigen Bewegung zu kombinieren erfordert Zeit und stetiges Üben.
Hier dient anfangs ein Pump-Drill zum passenden Aufbau des Gefühls: beim ersten Pumpen auf den ersten Teilbereich achten, beim zweiten Pumpen auf den zweiten, beim dritten Pumpen auf den dritten und dann erfolgt der Schlag (Ball sollte aufgeteet sein, die Qualität Ballkontakt ist zunächst nicht wichtig).

Viel Spaß beim Üben!



2 LESER-KOMMENTARE Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Wolfgang Seul

    Aus irgendeinem Grund sehe ich das Video nicht… oder ist da keins hinterlegt?

    Antworten

    • Tobias Hennig

      Lieber Herr Seul,
      anfangs war das Video tatsächlich nicht eingebettet. Mittlerweile haben wir den Fehler behoben und Sie finden das Video im Artikel.

      Antworten