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Golfschläger: Ping präsentiert neue G-Serie

Ping hat für 2016 die neue G-Serie entwickelt. Veränderungen der jeweiligen Schlägerschwerpunkte sollen für mehr Ballbeschleunigung sorgen.

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12. Jan 2016
Das neue Jahr bringt noch mehr Fortschritt. Ping stellt für 2016 seine G-Serie vor. (Foto: Ping)


Der Golfartikelhersteller Ping hat in Phoenix seine Schlägerserie für das Jahr 2016 vorgestellt und dabei durch eine Innovation für Aufsehen gesorgt. Die G-Serie enthält nicht nur übliche Schläger wie Driver, Fairwayhölzer, Hybrids und Eisen, sondern auch einen völlig neu entwickelten Schläger: Das Crossover-Modell - eine Kombination aus Hybrid und Eisen. Bei der Weiterentwicklung der eigenen Technologie liegt der Fokus von Ping erneut darauf, eine maximale Fehlerverzeihbarkeit bei gleichzeitig höherer Ballbeschleunigung zu generieren.

Der G-Driver: Dragonfly trifft auf Turbolatoren

Der neue G-Driver: Turbolatoren sollen für die richtige Luftströmung sorgen. (Foto: Ping)

Der neue G-Driver: Turbolatoren sollen für die richtige Luftströmung sorgen. (Foto: Ping)

Einmal einen Drive schlagen wie Bubba Watson. Dieser Traum wird wohl für fast alle Golfer unerreicht bleiben, wird der Markenbotschafter von Ping doch selbst auf der Tour nur selten in Punkto Drivelänge übertroffen. Seit diesem Jahr tritt der Longhitter nun mit dem neuen G-Driver in seinem Bag an. Dieser wartet im Vergleich zum Vorgänger, dem Ping G30, mit einigen technologischen Veränderungen auf:

Das Augenmerk liegt dabei auf einer Umverteilung des Schlägerkopfgewichtes. Mittels der sogenannten Dragonfly-Technologie wurde der Schwerpunkt des Schlägerkopfes tiefer gelegt und gleichzeitig weiter nach hinten verlagert. Somit soll eine Optimierung des Trägheitsmomentes generiert werden. Hinzu kommen die bereits vom Vorgänger bekannten Turbolatoren, die beim G-Driver leicht versetzt wurden, um unerwünschte Luftströmungen vor dem Treffmoment zu vermeiden.

Die G-Serie: Trampolineffekt heißt das Zauberwort

Das neue Fairwayholz der G-Serie von Ping. (Foto: Ping)

Das neue Fairwayholz der G-Serie von Ping. (Foto: Ping)

Ping hat jedoch nicht nur im Segment der Driver-Technologie neue Wege eingeschlagen. Die G-Serie enthält zudem weiter entwickelte Modelle bei Fairwayhölzern, Hybrids und Eisen. Bei den erstgenannten wurde die Führungskante verändert. Sie ist nun tiefer gehalten, so dass die Schlagfläche näher am Boden liegt und sich der Treffpunkt dadurch nach oben verlagert. Des Weiteren variiert die Schlagfläche in ihrer Dicke und sorgt somit für einen Trampolineffekt im Treffmoment, welcher letztendlich mehr Ballgeschwindigkeit, einen höheren Abflugwinkel und ein längeres Ausrollen der Bälle implementieren soll.

Der Trampolineffekt indes spielt bei sämtlichen Modellen der G-Serie eine wichtige Rolle. Im Bereich der G-Hybrids soll dieser in Verbindung mit der vom Schlägerschaft abgestuften Sohle erneut für eine erhöhte Ballgeschwindigkeit sorgen. Die Turbolatoren befinden sich in diesem Fall in der Mitte der Schlagfläche und versprechen ein leichteres Ansprechen und mehr Selbstvertrauen im Schlag.

Bei den neuen Eisen-Modellen verlagert Ping durch einen unsichtbaren, mit der Schlägersohle verbundenen Custom Tuning Port den Schwerpunkt weiter nach unten. Von dieser Neuerung und dem Trampolineffekt, der bei den Eisen der G-Serie aus den extrem dünnen Schlagflächen resultiert, erhofft sich Ping eine höhere Flugkurve und somit ein schnelleres Stoppen der Bälle auf den Grüns. Abschließend soll der Ascending Weight Technology (AWT) 2.0-Schaft zudem für verbesserte Distanzen und mehr Präzision bei langen Eisen sowie höhere Kontrolle bei kurzen Eisen und Wedges sorgen.

Das Crossover-Modell: Hybrid und Eisen im Einklang

Betrachtet man über die letzten Jahre die Veränderungen in den Bags der Golfer dieser Welt, so wird deutlich: Der Trend geht immer mehr weg vom langen Eisen und hin zum Hybrid. Dies hat auch Ping erkannt und einen innovativen Weg eingeschlagen, der beide Schlägertypen vereint. Grundsätzlich ist das sogenannte Crossover-Modell in der Form eines Eisens gehalten. Die Schlagfläche enthält eine innere, abgestufte Sohle, so dass der Schlägerkopf am unteren Ende breiter wirkt als normale, lange Eisen. Gleichzeitig sorgt viel Gewicht in der Schlägerkopfspitze für die Hybrid-typische Fehlerverzeihbarkeit und soll dazu führen, dass das Crossover-Modell die Schlagdistanz eines Hybrids mit der Genauigkeit eines Eisens vereint.

Alle Modelle der neuen G-Serie können ab sofort bei sämtlichen PING-autorisierten Golf-Shops weltweit bestellt werden.

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2 LESER-KOMMENTARE

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  1. Sandro Civicos

    Hallo Herr Beyss,

    vielen Dank für den tollen Mehrwert des Artikels. Allerdings stellt sich mir die Frage, was man für ein Handicap haben sollte, bevor man sich derartige Golfschläger zulegt?

    Gerne würde ich einen Artikel zu dem Thema auf meiner Website erstellen und würde mich über eine Antwort freuen. Meine Website beschäftigt sich rund um das Thema Golf, diese finden Sie hier.

    Beste Grüße aus Düsseldorf :)

    Antworten

    • Guten Tag Herr Civicos,

      danke für Ihr positives Feedback. Die Ping G-Serie richtet sich bewusst an alle Spieler und gibt dementsprechend keine Handicap-Empfehlung aus. Ping schreibt sich seit langer Zeit schon auf die Fahne fehlerverzeihende und leicht zu spielende Schläger herzustellen. Dementsprechend eignen sich die Schläger für fast jede Handicapklasse. Besonders die Driver und Fairwayhölzer von Ping bieten Einsteigern und Anfängern die Möglichkeit mit diesen prinzipiell schwerer zu spielenden Schlägern in Kontakt zu kommen. Daher kann Pings G-Serie grundsätzlich als Allround-Serie bezeichnet werden, was auch durch den Ping Crossover deutlich wird.

      Beste Grüße

      Robin Bulitz vom Golf Post Team

      Antworten

Yannick Beyss

Yannick Beyss - Autor bei Golf Post

Den ballsportverrückten Yannick hat schon früh die Liebe zur kleinen weißen Kugel gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Inzwischen hat der Longhitter mit dem Hang zum Risiko das einstellige Handicap auf Grund seines langen Spiels geknackt. Rund ums Grün wechseln sich  aber in gewisser Regelmässigkeit Weltklasse und Kreisklasse ab.

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