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Golfers Gipfel im Aldiana Alcaidesa: „Die Golfplätze sind Weltklasse“

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17. Okt 2016
Vom Küstenkurs des Alcaidesa Links hat man einen traumhaften Blick entlang der Wasserkante auf Gibraltar. (Foto: Alcaidesa Links)
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Traumwetter, fabelhafte Golfplätze, stimmungsvolle Atmosphäre, von und mit Profis lernen – all das gibt’s beim Golfers Gipfel an der Costa del Sol.

Unter der Sonne Spaniens fand zum zweiten Mal der Golfers Gipfel im Aldiana Club in Alcaidesa statt. Knapp 40 Teilnehmer unterschiedlichster Handicapklassen genossen Anfang Oktober für eine Woche an der Costa del Sol die zahlreichen Golfplätze und Trainingsmöglichkeiten an der Südküste der iberischen Halbinsel. Die „golferische“ Betreuung übernahmen vier der prominentesten Coaches und Ex-Profis im deutschsprachigen Raum: Sven Strüver, Frank Adamowicz, Markus Brier und Fabian Bünker standen den Hobby-Golfern bei zwei Clinics, in Gesprächsrunden und auf dem Platz mit Rat und Tat zur Seite. Dabei wäre der Golfers Gipfel 2016 beinahe ausgefallen.

Mitte Juli brannten 350 Hektar Wald in der Umgebung des Aldiana Clubs. (Foto: Getty)

Mitte Juli brannten 350 Hektar Wald in der Umgebung des Aldiana Clubs. (Foto: Getty)


Dass der zweite Golfers Gipfel überhaupt stattfinden konnte, grenzte an ein Wunder. Mitte Juli vernichtete ein Waldbrand mehr als 350 Hektar Wald- und Buschland in unmittelbarer Umgebung des Aldiana Resorts. Noch im Oktober waren die Palmen rund um die Clubanlage schwarz vom Ruß. Menschen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden, jedoch fielen ein Imbiss und zwei Autos den Flammen zum Opfer. Die Gebäude des Aldiana Clubs blieben hingegen vom Feuer verschont.

So konnten die Teilnehmer des Golfers Gipfel die weitläufige Anlage uneingeschränkt genießen und vollen Gebrauch von den Sport- und Spa-Angeboten des Clubs machen – allen voran natürlich der Golfplätze. Davon sind gleich neun in weniger als 20 Minuten Fahrtzeit erreichbar, darunter auch der Berühmteste Spaniens: der Valderrama Golf Club. Für die Teilnehmer, die das Gold Paket gebucht hatten, war das Greenfee auf dem von Robert Trent Jones entworfenen Kurs sogar inklusive. Doch auch für alle anderen organisierte Francisco Joda, Golfdesk Koordinator im Aldiana Alcaidesa, Startzeiten in dem Club, der 1997 zum ersten Mal den Ryder Cup auf europäischen Festland ausrichtete. Überhaupt ist es für den „spanischen Hessen“, wie er sich selbst nennt, kein Problem, Tee Times in allen umliegenden Golf Clubs zu arrangieren.

Auf den Spuren von Ian Poulter und Justin Rose

San Roque - Old Course (Foto: Getty)

San Roque – Old Course (Foto: Getty)

Drei Plätze waren aber ohnehin für alle Teilnehmer inbegriffen. Wer das Silber Paket gebucht hatte, durfte sich auf dem San Roque Old, auf Valle Romano und auf dem Alcaidesa Links vergnügen. Erstgenannter war 2005 Schauplatz der Open de Espana. Zudem verdienten sich hier unter anderem Padraig Harrington, Lee Westwood, Ian Poulter und Justin Rose ihr Ticket auf die European Tour, als der Old Course noch jährlicher Ausrichter der Qualifying School war. 2003 eröffnete eine zweite 18-Loch-Anlage, der New Course, der von der spanischen Golfikone Seve Ballesteros co-designed wurde.

Alcaidesa Links – Freier Blick auf Gibraltar

Blick auf Gibraltar (Foto: Alcaidesa Links Golf Resort)

Blick auf Gibraltar (Foto: Alcaidesa Links Golf Resort)

Alcaidesa Links bietet hingegen einen der faszinierendsten Blicke, die die Costa del Sol zu bieten hat. Die meisten Bahnen sind entlang der Küste drapiert, so dass man von vielen Abschlägen aus einen freien Blick auf den berühmten Felsen Gibraltars hat. In seiner Lage liegt auch die größte Schwierigkeit des Kurses. Wer sich am Alcaidesa Links versuchen will, sollte sich auf Wind einstellen. Der bläst zuweilen frisch von der See Richtung Landesinneres. Auch auf dem Par-72-Kurs empfiehlt sich ein Cart oder zumindest ein Trolley für diejenigen, die sich nicht von den Bergen Andalusiens auszehren lassen wollen.

„Die Golfplätze, die wir im Rahmen des Gipfels spielen, sind mehr als Weltklasse“, meint Fabian Bünker, der mit Frank Adamowicz, Sven Strüver und Markus Brier die Golfer an der Costa des Sol trainierte und über die Plätze begleitete. „Alleine die Golfgeschichte, die diese Plätze leben, machen das besondere Flair der Woche aus.“ Auch Carsten Wilms, der auf Empfehlung eines Freundes zum ersten Mal am Golfers Gipfel teilnahm, fand die Auswahl der gespielten Plätze „sehr gut. Meine Erwartungen wurden übertroffen.“


Golfspielen mit Experten - Golfers Gipfel im Aldiana Alcaidesa

Zufriedene Teilnehmer und zufriedene Pros

Den Golfplätzen mindestens ebenbürtig, betont Bünker, sei aber die „Atmosphäre im Club, insbesondere unter den Teilnehmern. Alles zusammengenommen macht den Golfers Gipfel zu einer perfekten Golfwoche.“ Auch Wilms habe während seines Golfurlaubes „nette Menschen kennengelernt“ und sich „mit ihnen für eine Runde auf dem Heimatplatz verabredet. Besonders gut hat mir gefallen“, ergänzt der Krefelder, „dass die Pros den gesamten Tag mit uns verbracht haben und wir uns auch menschlich näher kennengelernt haben.“

Neben einem Vortrag und zwei Übungstagen auf der Range, dem Puttinggrün und der Pitchinganlage begleiteten die vier Coaches die Teilnehmer des Golfers Gipfel auch über die verschiedenen Plätze und standen mit Rat und Tat zur Seite, wann immer es eine Schlägerwahl zu besprechen oder eine Spielstrategie zu überdenken galt. „Gerade die Begleitung durch die Pros auf der Runde hat meine Spieltaktik verbessert“, freut sich Wilms nach einer Woche im Aldiana Alcaidesa. „Erfolgreiches Golf ist langweilig hat Fabian (Bünker) mir im Valderrama Golf Club gesagt. Lieber einmal aufs Fairway zurückspielen als Harakiri-Attacken auf das Grün zu starten und am Ende viel mehr Schläge auf der Scorekarte zu haben.“

Aldiana Alcaidesa – Die „Homebase“

Carsten Wilms: „Die vielen kleinen Tipps helfen“

So nimmt Wilms aus dem einwöchigen „Trainingslager“ im Süden Spaniens einiges mit, auch wenn man „natürlich nicht den ganzen Schwung umstellen“ könne. „Aber die vielen kleinen Tipps haben mir persönlich geholfen. Von Frank (Adamowicz) nehme ich das Aufwärmprogramm mit. Mit Sven (Strüver) habe ich intensiv an meinem Rückschwung gearbeitet, damit der Ball auch mit dem Driver eine gerade Flugbahn bekommt. Bei Markus (Brier) habe ich wertvolle Tipps für mein kurzes Spiel bekommen, die ich nun nach und nach in mein Wintertraining einbauen werde. Die Pros waren jederzeit ansprechbar und hatten immer ein offenes Ohr für uns.“

So unterschiedlich wie die Handicaps der Teilnehmer beim Golfers Gipfel waren ihre Fragen an die Pros und ihre Ansprüche an den Aldiana Club in Alcaidesa. Am Ende war es trotzdem für alle ein „Urlaub unter Freunden.“ Und nicht nur Fabian Bünker sagte: „Ich freue mich jetzt schon auf 2017!“ Dann wird der Golfers Gipfel in der ersten Oktoberwoche stattfinden.

Die Plätze des Golfers Gipfel auf einen Blick

Golf Club Greenfee Hauptsaison Greenfee Nebensaison Entfernung
Alcaidesa Links 82 Euro 68 Euro ca. 6 Minuten
Hethland 67 Euro 55 Euro ca. 6 Minuten
San Roque New 80 Euro 66 Euro ca 8 Minuten
San Roque Old 155 Euro 120 Euro ca. 8 Minuten
Almenara 78 Euro ca. 70 Euro ca. 15 Minuten
La Canada 47 Euro ca. 15 Minuten
La Reserva 205 Euro 170 Euro ca. 15 Minuten
Golf Sotogrande 230 Euro (Sa/So) 205 Euro (Mo-Fr) ca. 15 Minuten
Dona Julia 74 Euro 62 Euro ca. 30 Minuten
Finca Cortesin 230 Euro 205 ca. 30 Minuten
Valle Romano 68 Euro 62 Euro ca. 30 Minuten

Das Greenfee für einige dieser Plätze ist bereits im Paketpreis des Golfers Gipfel beinhaltet. Gegen Aufpreis (Greenfee) können Sie beim Golf Dask des Aldiana Alcaidesa zusätzliche Startzeiten buchen, auch für hier nicht gelistete Golfplätze (zum Beispiel Valderrama Golf Club).

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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