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Golfen in der Dominikanischen Republik – Dem Hund „auf den Zahn“ fühlen

Weiße Strände, grüne Fairways und immer gutes Wetter – die Dominikanische Republik bietet die perfekte Alternative zum deutschen Golf-Winter.

Der vielleicht bekannteste Golfplatz der Karibik: Teeth Of The Dog ist das Aushängeschild für Golfen in der Dominikanischen Republik.
Der vielleicht bekannteste Golfplatz der Karibik: Teeth Of The Dog ist das Aushängeschild für Golfen in der Dominikanischen Republik. (Foto: Tourist Board)

„Das Wetter in Deutschland ist zu unbeständig und hat die Golfsaison gerade erst richtig begonnen, ist sie in den meisten Teilen des Landes auch schnell wieder beendet.“ Ein typischer Satz, der fast jedem Golfer schon das eine oder andere Mal durch den Kopf gegeistert sein dürfte. Grund genug, sich jetzt schon nach einer Alternative für den kommenden Herbst und Winter umzusehen. Diese sollte Sonne, gute Unterkünfte mit leckerem Essen und natürlich hervorragende Golfplätze bieten.

Da die Angebote Spaniens und Portugals immer beliebter und damit voller werden, wieso nicht den Blick in die Ferne schweifen lassen. Unter Kokosnusspalmen und mit dem Duft eines frisch zubereiteten Santo Libre in der Nase, heißt das Ziel dann vielleicht Dominikanische Republik.

Golfen soviel das Herz begehrt

Mit mehr als 30 abwechslungsreichen Golfanlagen, 9- bis 27-Loch und teilweise von namhaften Größen wie Jack Nicklaus, Robert Trent Jones, Nick Faldo oder Pete Dye designt, ist der östliche Teil der Karibikinsel Hispaniola ein wahres Paradies für Golfer.

Rund zehn Flugstunden von Deutschland entfernt, finden sich in der von renommierten Hotels sowie Resorts geprägten Region zwischen Punta Cana und La Romana zahlreiche geeignete Ziele für den perfekten Golfurlaub. Dank neuer und verbesserter Infrastruktur sind allein hier an der Süd- und Ostküste binnen einer Stunde Fahrzeit 17 verschiedene Topplätze erreichbar.

Anlagen wie beispielsweise das mehrfach ausgezeichnete Casa de Campo Resort oder auch das Melia Caribe Tropical verfügen dabei über eigene, dem Resort angeschlossene Golfplätze. Viele Hotels haben deshalb für ihre Gäste „unlimited Greenfee“ zu ihren eigenen Plätzen im Preis inkludiert. Aber Vorsicht: Auch wenn manche Airline das Golfgepäck kostenfrei in die Karibik befördert, zum Nulltarif golft es sich in der Dominikanischen Republik leider nicht. Die Nutzung von Golfcarts ist stets obligatorisch und sollte ebenso als Kosten ins Reisebudget eingeplant werden, wie Trinkgelder für die Caddies.



Wandeln auf den Spuren der Profis

Der große Vorteil ist jedoch, dass in der Dominikanischen Republik vom Anfänger bis zum Profi jeder das passende Angebot für sich finden kann. Da Handicaps lediglich im Rahmen von Turnieren eingehalten werden müssen, bereiten weite, freie und flache Fairways auch Einsteigern wahre Golffreuden. Enge, anspruchsvolle Kurse mit strategisch platzierten Bunkern, künstlich aber harmonisch ins Panorama eingefügten Seen und vor allem die wechselnden Windverhältnisse an der Küste fordern hingegen auch wahre Experten heraus.

Wenig überraschend also, dass die PGA Tour das „Golfparadies der Karibik" wieder für sich entdeckt hat. Im März 2018 kehren die Profis nach mehrjähriger Abstinenz zur Corales Puntacana Resort & Club Championship in die Dominikanische Republik zurück. Und das mitten hinein in die Hochburg des Golfsports im Land.

Teeth Of The Dog - Highlight mit Panoramablick

Allein im Puntacana Resort stehen mit Corales und La Cana gleich zwei Plätze mit 45 Löchern zur Verfügung. Nur unweit der Profis lässt sich auf den Anlagen großer Hotels wie Hard Rock, Barceló oder auf den 27 Bahnen von Cocotal ebenso eine ruhige Kugel schieben – und das Ganze vor beeindruckender Kulisse. Kokusnusspalmenhaine und sanfte Hügel begleiten den Blick bis hinaus aufs weite Meer.

Noch spektakulärer und vielfältiger präsentiert sich die Landschaft des Cap Cana Punta Espada Golf Course sowie im Casa de Campo Resort, wenn der legendäre „Teeth Of The Dog“ im wahrsten Sinne des Wortes seine Zähne zeigt. Das Brechen der Wellen an zerklüftet daherkommenden, felsigen Küstenstreifen im Einklang mit atemberaubenden Ausblicken hinterlässt sicher bleibenden Eindruck. Erst recht, wenn beispielsweise auf in Jahrtausenden vom Meer geformten Felsformationen Richtung Karibischer See abgeschlagen wird.



Lohnende Alternative Dominikanische Republik

Natürlich muss für eine Runde im Punta Espada oder dem Teeth Of The Dog ein bisschen tiefer in die Tasche gegriffen werden, bei einem richtigen Golfurlaub in der Dominikanischen Republik sollten jedoch beide nicht fehlen. Zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis – welches die Karibikdestination zweifelsohne bietet – zählen im Übrigen auch lukrative Kombipakete der Hotels und Resorts. Hier sind häufig Golfrunden auf den zwei Topplätzen inklusive, ebenso wie ein bequemer Shuttle-Service.

Und sollten die zahlreichen Golfangebote alleine nicht reichen, so gibt es landschaftlich wie auch kulturell in der Dominikanischen Republik deutlich mehr zu erleben. In der als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Hauptstadt Santo Domingo wandelt man auf kolonialen Spuren oder gibt sich den Shopping-Freuden hin. In der Bucht von Samana tummeln sich im Frühjahr zur Begeisterung der Besucher aus aller Welt die Wale. Doch auch wer seine Hotels und Golfplätze nicht allzu weit verlassen will kommt auf seine Kosten. Von Badeerlebnissen in der beeindruckenden „Blauen Lagune“ von Cap Cana über „Ziplining“ für Adrenalinsucher bis hin zur erlebnisreichen Schnorchelsafari mit faszinierender Unterwasserwelt vor der Küste ist alles möglich.

Wie auch immer das individuelle Programm am Ende aussieht – die Dominikanische Republik vermag sicher jeden Golfer zu begeistern und ist definitiv eine lohnende Alternative für die Jahreszeit, wenn es in Deutschland mal wieder so richtig ungemütlich wird.

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