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Geheimtipp: Golfurlaub mit eigener Driving Range

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29. Jan 2015
Golfen in Volsemenhusen bedeutet: Übernachten in einem alten Bahnhofshäuschen, mit Go-Karts durch den Garten flitzen und auf einer eigenen kleinen Driving Range abschlagen. (Foto: Janek Weiss)
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Abschlagen auf der eigenen Anlage, übernachten im Bahnhofshäuschen und in der Nähe drei Golfplätze – Golfparadies in Dithmarschen.

Wer möchte als Golfer nicht am ersten Abschlag des Old Course stehen oder im Amen Corner die Weihen des Golfsports erfahren? Es sind Golf-Träume, die das Fernweh beflügeln. Dabei liegt das Außergewöhnliche so nah. Warum also nicht dort golfen, wo Dithmarschen am schönsten ist?


Udo Paarmanns Golfparadies, ein echter Geheimtipp

Die Gemeinde Volsemenhusen, 15 Kilometer von der Nordseeküste entfernt, ist eine lose Verbindung alter Gehöfte zwischen Marne und St. Michaelisdonn. Hier hat der Gastgeber Udo Paarmann aus einem alten Bahnhofshäuschen, an der 1954 stillgelegten Strecke Richtung Nordseeküste, ein kleines Golfparadies geschaffen.

Herzstück ist die Golfübungsanlage. 230 Meter in der Länge und 40 Meter breit. Abgeschottet von neugierigen Blicken lässt sich am Schwung feilen, während auf dem Grill die Steaks brutzeln. Ondulierte Grüns und ein kleiner Bunker bieten ausgezeichnete Trainingsbedingungen. Man sollte jedoch genügend Lakebälle mitbringen, da die Felder links und rechts ein präzises Spiel fordern und fördern. So kann man den ganzen Tag hervorragend zocken, wetteifern und einfach mal nur Golfnerd sein.

Überraschung: Golf-Gadgets in Volsemenhusen

Die Begrüßung durch den Gastgeber ist herzhaft friesisch und das Dithmarscher Pils zur Begrüßung Ehrensache. Sechs Personen sind locker zu beherbergen. Durch das gemütliche Saunahaus kann man auf acht Personen aufstocken. Die Unterkunft ist sehr komfortabel. Der Clou sind allerlei tolle Gadgets, die Udo Paarmann für den Golfurlauber bereithält. Ein Lagerfeuer am eigenen Tippi oder mit den zwei hauseigenen Go-Karts über den Platz rauschen, das macht richtig Spaß. Zudem ist ein kleines Fitness-Gym eingerichtet, um an der körperlichen Konstitution zu arbeiten.

In seinem Heimatclub Donner Kleve hält man große Stücke auf „den Udo“ und auch als Gast ergeht es einem nicht anders. Ein echter Geheimtipp ist Udos Paradies, zumal die Trainingseindrücke sich direkt auf den Plätzen der Umgebung überprüfen lassen.


Volsemenhusen

Bilder Hier geht's zur Fotostrecke

GC Büsum Dithmarschen, Donner Kleve und Gut Apeldör

Die Platzsituation in Dithmarschen ist ideal. Zehn Autominuten entfernt in St. Michaelisdonn liegt der Golfplatz am Donner Kleve. Hier gilt Friesenherz statt grünes Sakko: Der Club ist golfuntypisch offen und unkompliziert. Wer bei Paarmann residiert, bekommt hier noch satte 15% auf ein ohnehin günstiges Greenfee. Der Platz macht Spaß und die Bahnen zehn bis zwölf bilden eine famose Loch-Abfolge – wenn man so will das „Friesen Corner“.

Unwesentlich länger braucht es zum GC Büsum oder Gut Apeldör. Ersterer liegt in einer ehemaligen Wattenmeerlandschaft, teilweise tiefer als der Meeresspiegel. Der Platz vermittelt das Gefühl vom Linksgolf. Durch das angrenzende Naturschutzgebiet wird man immer wieder auf Wildpferde, Möwen und Hasen stoßen. Dass ein Tölpel seine Eier schon mal in einem der Bunker ablegt, rundet das charmante Golferlebnis ab.

Etwas weiter landeinwärts liegt Gut Apeldör. Ein Platz der auch den höchsten Ansprüchen genügt und regelmäßig unter den besten 20 Golfplätzen in Deutschland zu finden ist.

Fernweh kann warten, hier ist es schön

Bei der Anreise mit dem Auto kann man ob der Nähe zu Hamburg noch den einen oder anderen Platz der Elbmetropole anfahren und von Berlin kommend ist ein Stopp in der „Stolper Heide“ Pflicht. Die Möglichkeiten, sich seinen Spielplan, inklusive der drei „Must Plays“, zusammenzustellen sind mannigfaltig.

Zugegeben, die historischen Sphären des Old Course wird man hier nicht finden. Dafür aber ein individuelles Golferlebnis, ehrliche und gastfreundliche Golfclubs mit reizvollen und von reicher Fauna belebten Plätzen sowie ein friesisches Original. Das Fernweh kann warten, hier ist es auch schön.

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Janek Weiss

Janek Weiss - Freier Autor für Golf Post

Janek Weiß ist studierter Historiker und Journalist. Seine Liebe gilt der kleinen weißen Kugel. Als autodidaktischer „Golfoholic“ ein Verfechter des Bubba-Style und selten ohne Schläger anzutreffen.

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