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Mit dem GolfBoard über den Platz der US Open 2015

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29. Mai 2015
Die perfekte Mischung aus Links-Elementen und US-Design: Chambers Bay, Schauplatz der US Open 2015. (Foto: Getty)
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Smash Faktor vs. Fun Faktor – via GolfBoard erhaschen wir einen Blick auf die Wiese, auf der Martin Kaymer seinen Titel verteidigen will.

Chambers Bay, der Austragungsort der nächsten US Open, ist ein gelungenes Crossover: Er liegt etwa 50 Kilometer südlich von Seattle an der Küste des Pazifiks und ist mit typischen Links-Kurs-Elementen durchzogen, aber auch in der Tradition US-amerikanischen Golfplatz-Designs verankert. Und jetzt das Beste: Die Kollegen der GolfDigest haben sich ein GolfBoard geschnappt und eine Kamera dran geschraubt, um uns einen großartigen Eindruck davon zu verschaffen, wo Martin Kaymer 2015 seinen US-Open-Titel verteidigen will – aus GolfBoard-Perspektive.

Mit dem GolfBoard über die Fairways von Chambers Bay


Chambers Bay – der Senkrechtstarter unter den Golfplätzen

Chambers Bay ist nach seiner Eröffnung im Sommer 2007 regelrecht explodiert – der Platz wurde überhäuft mit Preisen, zum Beispiel als bester neuer Golfplatz vom Golf Magazin, als bester neuer Golfplatz, der 2007 eröffnete, vom Golfweek Magazin oder von der GolfDigest, als Amerikas bester neuer öffentlicher Kurs 2008. Und das ist der Knackpunkt: Chambers Bay ist ein öffentlicher Platz und kann von jedem, der möchte, gespielt werden. Wer interessiert ist, kann sich beispielsweise über die Website das „Championship Experience“-Paket buchen: Drei Plätze, unter anderem Chambers Bay, zwei Nächte, ab 269 US-Dollar in der Nebensaison.

Die Generalprobe hat der Platz schon bestanden: 2010 fand die US Amateur Championship auf Chambers Bay statt und die Ausrichter konnten dem entsprechen, was die USGA für dieses Groß-Event und die US Open 2015 einfordert: Einen trockenen, harten Platz der den küstennahen Links-Plätzen der britischen Inseln gleicht. Seit Jahren werden die Konditionen für die US Open vorbereitet, das beste Rough gezüchtet, und einige Grüns verändert. Nicht unbedingt als Links-Spezialist bekannt, wird es Martin Kaymer bei der nächsten US Open schwer haben, doch die Eindrücke des Platzes lassen auf spektakuläre Bilder und ein tolles Turnier hoffen.

Das Golfboard als Chance für die Zukunft?

„GolfBoard ist zweifelsohne der spannendste und spaßigste Weg, einen Golfplatz zu erfahren“, heißt es auf der Homepage des Herstellers ganz unverfroren. Als vielfach geprüfter Konsument im heutigen Zeitalter gehen da sofort die Alarmglocken an: Vorsicht! Werbeversprechungen niemals glauben! Okay, das GolfBoard hat den Best-New-Product-Award auf der PGA Merchandise Show 2014 in Orlando gewonnen, das spricht ja erstmal für ein gutes Produkt. Und steigt man tiefer in die Materie ein, liest sich durch die Geschichte der Idee des GolfBoards, durch seine Entwicklung und durch seine Verbreitung, so kommt man schnell zu der Feststellung: Ich muss dieses Ding ausprobieren!

Nicht nur für Surfer und Snowboarder ein Erlebnis

Während die GolfBoards in den USA schon weit verbreitet sind, mit über 100 Händlern, hängen die Europäer dieser innovativen Idee wie üblich hinterher. Zu Beginn hatten sich nur in der Schweiz, bei Luzern, und in England Händler daran getraut. Nun endlich feiert das GolfBoard auch auf einem deutschen Golfplatz Premiere: Im Golfpark Renneshof, eine halbe Autostunde westlich von Düsseldorf, kann man am 30. Mai neben einem Golf15-Turnier auch das Surfbrett für den Golfplatz ausprobieren. Bei einem Preis von 6.500 US-Dollar (5.950 Euro) sind die GolfBoards zwar kein Schnäppchen, könnten aber im Vergleich zu Golfcarts, die bei etwa 10.000 Euro liegen, eine lohnenswerte Alternative sein: Sie sind platzschonender, machen mehr Laune und darüber hinaus nicht nur für junge Spieler geeignet – wie im Video zu sehen.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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