Golfball der Saison 2017 - unsere besten fünf Spielgeräte
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Golfball der Saison 2017 – unsere besten fünf Spielgeräte

Eine regelrechte Technikrevolution der letzten Jahre lässt den Golfball immer weiter fliegen, was den Profis und vor Allem den Amateuren entgegenkommt.

Der Golfball hat eine große Bedeutung im Bag, weswegen wir für Sie die Top 5 zusammengefasst haben. (Foto: Callaway, TaylorMade, Vice Golf, Titleist und Srixon)
Der Golfball hat eine große Bedeutung im Bag, weswegen wir für Sie die Top 5 zusammengefasst haben. (Foto: Callaway, TaylorMade, Vice Golf, Titleist und Srixon)

Der einzige Teil des Equipments, das bei jedem Schlag eingesetzt wird, ist der Golfball. Seine enorme Wichtigkeit ist dementsprechend nicht von der Hand zu weisen.

Der Golfball: das wichtigste Spielgerät

Immer mehr verschieden Spielgruppen werden mit spezifischen Bällen von den Herstellern versorgt. Besonders weiche Kerne, die viel Gefühl vermitteln, sprechen langsam schwingende Spieler an. Distanz-Bälle liefern atemberaubende Geschwindigkeiten und Längen, dafür verliert man jedoch Gefühl in den Schlägen ums Grün. Der Allrounder, der auch von den Profis genutzt wird, nennt sich Performance-Golfball.

Mit diesen Bällen lassen sich große Weiten vom Tee erzielen, während sie trotzdem ein weiches Gefühl im Treffmoment vermitteln. Außerdem erzeugt dieser spezielle Golfball viel Spin, weswegen man gezielt auch knifflige Fahnenpositionen anspielen kann, was vor allem den Profis zusagt. Eine längere haltbare Schale rundet die technologischen Vorteile ab, was sich jedoch im Preis widerspiegelt.

Titleist Pro V1 und Pro V1x Golfball

Der meistgespielte Ball seit Jahrzehnten stammt aus dem Hause Titleist. Die aktuellen Versionen des ProV1 und seinem Bruder dem ProV1x haben erneut sämtliche Rekorde auf den weltweiten Profi-Touren geknackt. Alle zwei Jahre veröffentlicht Titleist eine optimierte Version des Golfballes, sodass die neuen gesammelten technologischen Erkenntnisse stetig in einem Golfball umgesetzt werden können.

Seit nunmehr 69 Jahren stellt Titleist die meisten Golfbälle bei der US-Open, was sie feierlich mit einer Sonderedition des Balles jedes Jahr bewerben. Doch was zeichnet diesen Ball aus? Ein ansprechendes Dimple-Design, eine belastbare Schale, diverse Kerne im Golfball und die bewährte Drop-and-Stop-Technologie sind alles Teil des ProV1, weswegen er von den Amateuren und Profis überall geschätzt wird.

Pro Contra
Zwei unterschiedliche Modelle: Neben dem Titleist ProV1 kann man auch den Titleist ProV1x wählen. Diese beiden Bälle unterscheiden sich lediglich marginal im Schlaggefühl, der Flughöhe und dem Spinverhalten.  Preis: Die hohe Qualität lässt sich Titleist bezahlen und schlägt pro Dutzend mit 59,00 Euro zu Buche.
Einzigartiges Testverfahren: Neben den Standard-Tests, die jedes neue Produkt durchlaufen muss, hat Titleist die neuen Prototyp-Golfbälle an mehr als 80.000 Golfer weltweit geschickt, um sich somit eines der umfangreichsten Feedbacks abzuholen und die Bälle mit dem neu erlangten Wissen weiter zu optimieren.
Mehr Stabilität im Ballflug: Durch eine verbesserte Schalenkonstruktion soll der Ballflug stabiler und gleichmäßiger, auch bei Wind, gewährleistet werden.



TaylorMade TP5 und TP5x Golfball

Der Performance-Ball der amerikanischen Golfartikelhersteller ist der TP5 beziehungsweise TP5x. Unter dem eigens kreierten Motto #5witch, was eine Wortneuschöpfung aus dem Begriff "to switch" (zu deutsch: wechseln) und der Zahl "5" ist, sollten Amateure angeregt werden, sich diversen Profis anzuschließen und auch den Wechsel zum neuen Golfball zu vollziehen.

Auch in den technologischen Eigenschaften hat die Zahl "5" eine Rolle, denn der Golfball besteht aus fünf unterschiedlichen Schichten. Diese vielen Schichten sollen es ermöglichen, dass man bei jedem Schlag das Optimale aus dem Ball rausholen kann. Viel Geschwindigkeit bei Drives, viel Spin bei Eisenschlägen und ein weiches Gefühl bei den kurzen Schwüngen sollen den TP5 von TaylorMade auszeichnen.

Pro Contra
Fünf Lagen:  Eine fünfte Schicht ist bei Golfbällen sehr ungewöhnlich und das macht die diesjährigen TaylorMade-Golfbälle wahrlich zu etwas Einzigartigem. Der Plan hinter dieser Eigenschaft ist, dass für jeden Schlag (Drive, Eisen, Pitch oder Putt) die optimalen Ergebnisse herausgeholt werden können, da man den Ball unterschiedlich fest komprimiert.  Unwucht: Dem TaylorMade TP5x wurde immer wieder von diversen Spielern eine Unwucht vorgeworfen, einen eindeutigen Beweis für oder dagegen gibt es jedoch nicht.
Unterschiedliche Höhe: Der TaylorMade TP5x fliegt etwas steiler und höher als sein Bruder der TaylorMade TP5. Dadurch kann man für sich seinen optimalen Ballflug suchen.
Tri-Fast-Core: Der neue Kern soll für viel Geschwindigkeit und wenig Spin bei vollen Abschlägen mit dem Driver oder den Hölzern sorgen, was schließlich in mehr Länge resultieren soll.

Srixon Z-Star und Z-Star XV Golfball

Dieser Golfball zeichnete sich zu Beginn aus, dass er auch ein wenig Farbe in das Spiel der Profis brachte. In dem neon-gelben Design sorgte er für Aufsehen auf der PGA-Tour, weil dort über viele Jahre bunte Golfbälle die absolute Ausnahme bildeten. Der Srixon Z-Star hat diese Farbenpracht nun salonfähig gemacht.

Nicht nur optisch, sondern auch durch Fortschritte in der Technologie kann der Golfball der japanischen Firma überzeugen. Eine besonders dünne Schale und ein verbesserter Kern sollen Gefühl und Geschwindigkeit fördern. Trotz der dünnen Schale soll der Ball durch Belastbarkeit und Haltbarkeit überzeugen, selbst bei den aggressiven Grooves der modernen Wedges.

Pro Contra
Farbe: Der Ball ist in beiden Ausführungen sowohl in weiß als auch in einem knalligen gelb erhältlich.  Unterscheidbarkeit: Es gibt zwar unterschiedliche Modelle, jedoch haben diverse Tests immer ziemlich ähnliche bis gleiche Ergebnisse hervorgerufen, weswegen nur minimale Unterschiede zu erkennen sind.
Neues Dimple-Design: Mit 388 Dimplen, die in fünf unterschiedlichen Größen verarbeitet sind, soll ein bohrender und zügiger Ballflug gewährleistet werden, der auch bei schwierigen Windbedingungen konstant sein soll.

Callaway Chrome-Soft X Golfball

Die Vertragsprofis Callaways vertrauen seit ein paar Jahren auf den Chrome Soft Golfball, diese Saison bietet Callaway eine weitere Alternative und das in diversen Farben und Ausführungen. Das Truvis-Design, das mit Farbklecksen den Golfball einen besonderen Touch verleiht, ist neben den Klassikern in gelb und selbstverständlich weiß erhältlich.

Da das Vorgängermodell als stellenweise zu weich für die besten Spieler eingestuft wurde, hat man dieses Jahr den Ball etwas härter gestaltet. Die für Callaway typische HEX-Dimpelstruktur hat sich der Golfball jedoch beibehalten. Die vierte Lage des Balles, der Mantel, wurde so überarbeitet, dass der Ball im Vergleich zum Vorgängermodell nun etwas flacher fliegt.

Pro Contra
HEX-Dimple-Struktur: Die hexagonalen Dimple des Chrome Soft X lassen den Ball symmetrisch aussehen. Beim Ballflug sollen diese eine leicht flachere Flugkurve garantieren.
Truvis: Das Truvis-Design verleiht dem Golfball das besondere Etwas. Mit den Farbklecksen, die teilweise mit Sondereditionen erscheinen, ähnelt der Golfball teilweise einem winzigen Fußball. Bei kurzen Schlägen sieht man so deutlich besser, wie sich der Ball dreht und wie er rollt.
Haltbarkeit: Da die Schale aus einer gesonderten Chemikalie hergestellt wird, soll diese lange haltbar sein. Zwei bis drei Runden Golf sollen dem Golfball nicht schaden, bevor er Gebrauchsspuren davon trägt.



Vice Pro und Vice Pro Plus Golfball

Die Newcomer auf dem Golfmarkt schlechthin stammen aus München. Vice produziert eine große Variation an Golfutensilien und zeichnet sich durch eine niedrige Preisstrategie aus. Um den Zwischenhandel zu umgehen, vertreibt Vice seine Produkte über die Website und kann so hochwertige Produkte zu einem besonders günstigen Preis anbieten.

Die Premium-Bälle der Firma Vice zeichnen sich durch den sehr niedrigen Preis und dabei trotzdem hoher Qualität aus. Neben der Farbe weiß kann man die Bälle auch in gelb und rot erwerben und somit etwas mehr Pep in sein Spiel bringen. Die Keep-in-Line Ausrichtungshilfe soll das Zielen beim Putten erleichtern und integriert dabei den Namen des Balles.

Pro Contra
Keep-in-Line: Ausrichtungshilfen auf den Bällen sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Trotzdem ist diese Linie besonders dick und durch diverse Tests bestätigt worden, sodass sie das Putten vereinfachen soll.  Schale: Die Schale der Vice-Bälle nutzt sich nach Wedge-Schlägen etwas schneller ab, was aber nur optisch negativ beeinträchtigt.
Preis: Durch die einzigartige Distributionspolitik erfreut sich der Konsument an besonders niedrigen Preisen. Wenn man mehrere Dutzend bestellt, kostet ein Ball nur noch 2,49 Euro, was ihn in diesem Ballsegment zum günstigsten Ball macht.
Farbenpracht: Wer optisch glänzen möchte, kann sich mit den Vice-Bällen auf jeden Fall abheben. Neben der Standard-Version in weiß kann man sich ebenfalls mit einem gelben oder sogar roten Ball eindecken.


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