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Golf-Zocker Michael Jordan: 300.000 US-Dollar auf einen Putt

Kasumigaseki vermeidet den Olympia-Bann, Aufatmen bei Jason Day und dazu etliches zum Stichwort lange Schläge. Die Back Nine.

Michael Jordan ist leidenschaftlicher Golfer und setzt dabei gerne größere Summen Geld bei Wetten ein.
Michael Jordan ist leidenschaftlicher Golfer und setzt dabei gerne größere Summen Geld bei Wetten ein. (Foto: Getty)

Enthüllung: Dass Michael Jordan ein ziemlich extravaganter Typ ist, dürfte eine wenig überraschende Mitteilung sein. Der Basketball-Heros war schon zu aktiven Korbjäger-Zeiten golfverrückt, mittlerweile baut sich „Air Jordan“ seinen eigenen Golfplatz und genießt das Spiel buchstäblich in vollen Zügen, ist er doch selten ohne fette Zigarre auf den Fairways zu sehen. Was da bei einer Runde mit „His Airness“ noch so abgeht, hat jetzt Charles Barkley, selbst Basketball-Größe und überdies bekannt für seinen seltsamen Golfschwung, ausgeplaudert.

Jordan zocke auf der Runde nicht selten um sechsstellige Summen, erzählte Barkley in der amerikanischen „Dan Patrick Show“, das wäre eher die Regel. Und Jordan hat laut Barkley auch schon mal 300.000 US-Dollar auf einen einzigen Putt gesetzt: „Aber warum solltest du auch Golf spielen, wenn nicht für Geld. Michael hat so viel Geld, ein paar hunderttausend Dollar sind nichts für ihn.“ Na dann…

Schwungvolle Matchplay-Finalisten

Dominator: Als erster Profi hat Dustin Johnson mit dem Matchplay-Sieg in Austin/Texas über Jon Rahm (Spanien), dem dritten Turniererfolg in Serie, alle vier Events der World Golf Championships (WGC) gewonnen. Als Hommage an die Finalisten - Longhitter alle beide - hier die Schwünge von „D.J.“ und Rahm in „Slow Motion“:

Driver „off the deck“ leicht gemacht

Hingelangt: Der Hieb mit dem Driver „off the deck“, also vom Fairway und ohne Tee, gehört wohl zu den schwierigsten Schlägen im Golf. Beim WGC-Match-Play zeigt Sergio Garcia, wie‘s geht – wenngleich er den Ball mit fast geschlossener Schlagfläche und an der Ferse seines 9,5-Grad-TaylorMade-M2 erwischt. Vor allem die Nahaufnahmen in Zeitlupe sind sehenswert:



Olympia-Golfclub schwenkt in Sachen Damen um

Eingelenkt: Die Drohungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Golf-Weltverbands IGF haben gefruchtet, der Kasumigaseki Country Club nahe Tokio hat seine Politik hinsichtlich weiblicher Mitglieder geändert und bleibt damit Austragungsstätte des olympischen Golfturniers 2020. Bislang wurden keine Golferinnen als Vollmitglieder des 1929 gegründeten Clubs akzeptiert, auch die Spielrechte waren stark eingeschränkt. Das IOC hatte daher gedroht, sich für die nächsten Sommerspiele einen anderen Schauplatz der Golfwettbewerbe zu suchen.

Erfolgreiche OP bei Jason Days Mutter

Erleichterung: Der Ausstieg von Titelverteidiger Jason Day beim WGC-Match-Play wegen der anstehenden Lungenkrebs-Operation von Mutter Adenil und seine emotionale Begründung haben viel Anteilnahme gefunden und sicher jeden bewegt. Via PGA Tour hat der Australier jetzt mitgeteilt, dass der Eingriff erfolgreich verlaufen sei, und die Ärzte sich bezüglich der Genesung von Adenil Day optimistisch geäußert hätten.



Golfen im Schneesturm

Widrige Bedingungen: Es gibt kein falsches Wetter, nur die falsche Kleidung. Sagt man doch so. Bei diesem Video freilich kommen Zweifel an der Feststellung auf. Mitten im Wintersturm „Stella“, der den Nordosten der USA mit Schnee überhäufte, geht William Emmons in Polohemd und Shorts auf eine Runde Golf vor die Tür – bzw. simuliert das für die Kamera. Da vermisst einer seinen Sport, und ein wahrer Golfer pfeift halt aufs Wetter:

Longdrive-Duell zwischen Daly und „The Rock“?

Herausforderung: Vor einigen Tagen hat Hollywood-Star und Ex-Wrestler Dwayne „The Rock“ Johnson verkündet, er habe einen Drive von 490 Yard (448 Meter) geschlagen. Das liegt nur 25 Yard oder knapp 23 Meter unter dem Weltrekord und rief prompt einen anderen „Longhitting“-Experten auf den Plan, John Daly. „Wenn ich den Körper von ,The Rock‘ hätte, würde ich selbst 490 Yard weit schlagen“, sagte „The Wild Thing“: „Dennoch will ich das erst sehen, bevor ich es glaube.“ Bahnt sich da etwa ein Longdrive-Duell an?





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Masters Weniger Starter beim „Par-3-Contest“

Limitierung: Der Teilnehmerkreis beim beliebten „Par-3-Contest“ am Masters-Mittwoch wird eingeschränkt. Augusta National lädt wegen des immer größer werdenden Starterfelds ab diesem Jahr nur noch aktive Masters-Teilnehmer und Ex-Sieger ein. Bislang durften die Gewinner sämtlicher Majors auch nach Ablauf ihrer fünfjährigen „Exemption“ sowie die US-Amateur-Champions beim Familienfest auf dem Kurzplatz dabei sein.

Im Wasserhindernis

Zum Schluss: Ein tolles Foto hat Profi-Kitesurfer Damien LeRoy auf Instagram veröffentlicht. Dazu kann man nur sagen: Der Ball wird gespielt, wie er liegt!

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