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Zeit – Ein polarisierendes Thema im Golfsport

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06. Mai 2013
Der jüngste aller Masters-Teilnehmer wurde beim Masters 2013 wegen zu langsamen Spieles mit einer Strafe belegt. (Foto: Getty)
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Golf wird nicht auf Zeit gespielt. Allerdings sollte das Spielverhalten eines Golfers andere Spieler oder ganze Spielergruppen nicht behindern.

Golf wird nicht auf Zeit gespielt. Allerdings sollte das Spielverhalten eines Golfers andere Spieler oder ganze Spielergruppen nicht behindern.


Genaue Zeitlimits

In den Golfregeln gibt es genaue Zeitangaben. Diese betrifft zum einen die Golfballsuche: Ein Ball, der nach fünf Minuten nicht gefunden wird, gilt als verloren. Andere Spieler oder Flights, das heißt Spielergruppen, dürfen den suchenden Golfspieler während dieser fünf Minuten überholen, um den Spielfluss nicht zu gefährden.

Auch für den Abschlag gibt es ein konkretes Zeitlimit. 40 Sekunden hat ein Spieler in aller Regel Zeit, seinen Abschlag auszuführen – bei verschiedenen Situationen wie viel Wind o.ä. gibt es manchmal 20 Sekunden oben drauf. Hält sich ein Spieler nicht an dieses Zeitlimit, wird er zunächst zweimal verwarnt, bevor er einen Strafschlag für zu langsames Spielen (auch Slow Play genannt) kassiert.

Richtzeiten sollten ungefähr eingehalten werden

Einige Golfplätz geben auch am zehnten Loch einen Hinweis auf die normal zu benötigende Zeit für die ersten neun Löcher. Das ist ein reiner Richtwert. Spieler, die darunter liegen, brauchen sich keine Gedanken machen. Golfspieler, die die Richtzeit allerdings überschreiten, sollten ihr Spieltempo anziehen, um andere Spieler künftig nicht zu behindern. Denn während Profigolfturnieren ist bei zu langsamen Spiel mit einer Strafe zu rechnen. Und auch ganze Flights können für das zögerliche Spiel eines Mitspielers sanktioniert werden.

Beim Masters 2013 in Augusta wurde der jüngste Spieler im Feld mit einer Strafe für zu langsames Spiel belegt. Guan Tianlangs Bestrafung löste eine hitzige Diskussion unter den Zuschauern aus, weil der 14-Jährige zum ersten Mal beim Masters mitspielte und gleichzeitig der erste Spieler seit 18 Jahren war, der mit einem Strafschlag für zu langsames Spiel bedacht wurde.

Natalie Rau

Natalie Rau - Freie Autorin für Golf Post

Neugierde zeichnet einen guten Journalisten aus. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist Natalie Rau nach vier Jahren bei einer Lokalzeitung kürzlich bei der Golf Post gelandet. Die Golf Post Open hat sie noch nicht gewonnen, aber das wird kommen.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Ja, richtig. Kampf gegen die Bremser auf dem Golfplatz. Ich habe als Berufstätiger keine Lust auf Runden von länger als 4,5 Std.

    Schluss mit Bummelei – mehr dazu im Buch nachzulesen Golf – Schnell besser spielen von Mario Wagner.

    Zügig spielen hat nichts mit Hetzen zu tun, sondern nur mit sich intelligent über den Platz bewegen.

    Antworten

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