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Video: Tour-Profis golfen blind – und versagen

Wer nichts sieht, muss fühlen - das erfahren die drei Profigolfer Ryan Fox, Sören Kjeldsen, Shane Lowry beim Blindengolf. Zum Video.

Golf Video Profigolfer spielen blind
Bei dieser Challenge müssen sich Ryan Fox, Shane Lowry und Sören Kjeldsen ganz auf ihr Gefühl verlassen. (Foto: Cleveland Golf Europe/Facebook)

Wie ist es eigentlich zu Golfen, ohne den Ball sehen zu können? Cleveland Golf hat mit den drei Profis Ryan Fox, Sören Kjeldsen, Shane Lowry den Test gemacht und hat das Trio gegen gegen die drei blinden Golfer Andy, James, Barry von der England and Wales Blind Golf Association antreten lassen - mit Augenbinden.

Augenbinden machen Profis das Golfen schwer

Aus 100 Yards, also etwa 91,5 Metern, ist Präzision gefragt: Von hier aus sollen die Spieler den Ball so nahe wie möglich ans Loch bringen. Geht der Ball ins Loch, erntet das jeweilige Team 20 Punkte, landet er innerhalb des innersten Rings gibt es zehn, innerhalb des nächsten fünf, innerhalb des äußersten noch zwei und landet der Ball überhaupt auf dem Grün, gibt es immerhin noch einen Punkt.

Den Anfang machen die drei Profis. Der Neuseeländer, der Däne und der Ire bekommen nacheinander die Augenbinde in die Hand gedrückt, die anderen beiden fungieren jeweils als Lotsen. Besonders gut hilft ihnen das allerdings nicht. Lowry, der als erster an der Reihe ist, gibt gleich zu Anfang zu: "Um ehrlich zu sein glaube ich, dass wir alle null Punkte machen werden!"

"Das Spiel ist schon hart genug!"

Ganz unrecht hat er nicht: Die meisten Schläge verfehlen das Grün oder gleich die Bahn, einige gehen weit daneben. Es gelingt keinem der drei Tourspieler, einen der Ringe zu treffen, Fox verfehlt mit einem Schlag sogar den Ball. Insgesamt müssen die Drei am Ende mit zwei Punkten vorlieb nehmen, haben also zweimal im weitesten Sinne das Grün getroffen. Auf die Frage hin, wie es sich angefühlt habe, hat Ryan Fox eine eindeutige Antwort: "Furchtbar!" und Shane Lowry ergänzt: "Das Spiel ist schon hart genug, wenn man sehen kann. Mit Augenbinde war es unmöglich!"



Ganz so unmöglich gestaltete sich die Aufgabe allerdings nicht für das Team der England and Wales Blind Golf Association: Gleich der erste Schlag der blinden Golfer geht beinahe ins Loch und bringt ihnen zehn Punkte ein, ein weiterer Ball landete immerhin auf dem Grün, sodass sie mit insgesamt elf Punkten die Profis in ihre Schranken weisen.

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