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Trainingstipp mit Frank: Das richtige Warm Up mit dem Schläger

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12. Okt 2016
Ob mit oder ohe Schläger - Frank Adamowicz weiß, wie wichtig das richtige Warm Up vor der Runde ist. (Foto: Golf Post)
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Einmal gedehnt kann man entspannt zum Schläger greifen. Doch wer gleich drauf haut, riskiert Verletzungen. Frank Adamowicz kennt das richtige Golf Warm Up.

Golf Warm Up mit Frank Adamowicz

Es ist ein leidliches Thema. Wer nimmt sich schon Zeit für ein vernünftiges Aufwärmprogramm? Dabei ist das richtige Warm Up wichtig, um Muskeln, Bänder und Sehnen vor Verletzungen zu schützen. Und wen die medizinische Erklärung nicht motiviert, der lässt sich vielleicht von dem Umstand überzeugen, dass man aufgewärmt schlicht und einfach besser spielt.


Golf Post Experte Frank Adamowicz empfiehlt zunächst, sich ohne Schläger aufzuwärmen. Sobald Sie die vier wichtigsten Übungen einige Male wiederholt haben, „dürfen“ Sie zum Schläger greifen. Starten Sie am besten mit einem kurzen Eisen oder einem Wedge. Achten Sie darauf, zunächst nur halbe Schwünge zu machen und noch nicht in die Vollen zu gehen. Holen Sie lediglich halb aus und schwingen Sie nach vorn auch nur halb durch. „Es geht beim Warm Up nicht um große Erwartungen“, weiß der ehemalige Nationaltrainer Adamowicz.

Wer zu viel Driver schlägt, „wird verrückt“

Wenn Sie (nach dem Warm Up ohne Schläger) mit jedem Schläger im Bag (oder zumindest allen geraden/ungeraden) von kurz nach lang drei bis fünf Bälle schlagen, sind Sie gut auf Ihre Runde vorbereitet. Der Schläger, den Sie am Abschlag nutzen, sollte sinnvoller Weise der letzte sein, den Sie auf der Range nutzen. Es sei denn, es ist der „Dicke“, sagt Adamowicz. „Wenn man zu viel Driver geschlagen hat, wird man ein bisschen verrückt.“ Deshalb sollte man zum „Runterfahren“ hiernach noch einmal einige halbe Schwünge machen, um das Gefühl zurück zu gewinnen.

„Das Warm Up ist da, um festzustellen, ‚wie bin ich heute drauf?'“ Wenn ein Schläger also beim Auffärmen auf der Range nicht funktioniert, sollte man durchaus in Erwägung ziehen, ihn auf der Runde außen vor zu lassen. Sogar, wenn es den Driver betrifft. Andererseits: „Wenn Sie aufgewärmt sind, spielen Sie gutes Golf.“

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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