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Medien: Dem Golfsport stehen einschneidende Regeländerungen bevor

Schon seit drei Jahren überarbeiten USGA und R&A die Regeln des Golfsports. Nun sind erste Details zur Reform durchgesickert.

R&A und USGA überarbeiten seit drei Jahren die Regeln des Golfsports. Von Veränderungen könnte auch das Durchführen von Drops betroffen sien. (Foto: Getty)
R&A und USGA überarbeiten seit drei Jahren die Regeln des Golfsports. Von Veränderungen könnte auch das Durchführen von Drops betroffen sien. (Foto: Getty)

Die Regeln für das Golfspiel könnten sich einem Bericht des amerikanischen Fachmagazins Golfweek zufolge bald einschneidend ändern. Wie das Medium erfahren haben will, stehen den Golfregeln die "wohl größten Veränderungen seit Generationen" bevor. Die Regelhüter selbst halten sich noch bedeckt.

Golfweek berichtet, dass David Rickman, Geschäftsführer Regeln bei der R&A, die gemeinsam mit dem US-Verband USGA die weltweit gültigen Golfregeln festlegt, Spieler der European Tour am Rande der Abu Dhabi HSBC Championship über die möglichen Änerungen informiert habe. Demnach soll die erlaubte Zeit für das Suchen eines Balles von fünf auf drei Minuten verkürzt werden. Diese Maßnahme würde vor allem darauf abzielen, das Spiel zu beschleunigen.


Diese Golfregeln stehen zur Debatte

Desweiteren solle das Ausbessern von "spike marks" auf Grüns erlaubt werden. Auch die Regeln beim Droppen sollen sich dem Bericht nach ändern. Ein Drop solle zukünftig nicht mehr zwingend auf Schulterhöhe ausgeführt werden müssen, sondern auch aus geringerem Abstand zur Spielfläche möglich sein. Ebenso könnte die beim Droppen maßgebliche Schlägerlänge als Distanz zum Hindernis entfallen. Ob sie durch ein anderes Maß ersetzt werden soll oder wegfällt, ist noch nicht bekannt. Als weiteren, bereits durchgesickerten Änderungsvorschlag nennen Golfweek und weitere ameikanische Medien die farbliche Kennzeichnung von Wasserhindernissen. Während hier derzeit in rote (seitliche Wasserhindernisse) und gelbe (frontale Wasserhindernisse) Markierungen unterschieden wird, würde die neue Regelung eine gründsätzlich rote Kennzeichnung vorsehen. Die Gelbe käme dann nur noch in Einzelfällen zum Einsatz.

Ein Statement wollte weder die USGA noch die R&A abgeben. Ein Sprecher sagt lediglich, dass die R&A den Sachverhlat nicht kommentieren würde, da "der Regelprozess noch geprüft" werde. Seit nunmehr drei Jahren arbeiten die beiden Organisationen an einer Reform des Regelwerks. Während Golfweek davon ausgeht, dass die Änderungen nicht vor 2020 Anwendung finden werden, spricht Tim Rosaforte vom Golf Channel von einer Einführung bereits 2019. Ein offizielles Statement wird im März 2017 erwartet.

Golfregeln: Drop, Schlägerlänge, Kennzeichnung

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