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Golf mit Trump: Rory McIlroy wird als „Faschist“ beschimpft

Biathletin legt auf Golfplatz die Goldspur, Pieters „schießt“ seine Eva ab, Jung-Tommy lässt die Pros alt aussehen. Die Back Nine.

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Wegen seiner Golfrunde mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump musste sich Rory McIlroy einiges anhören. (Foto: Getty)

Shitstorm für Rory McIlroy: Der vierfache Majorsieger hat sich, wie vor ihm schon Tiger Woods und Ernie Els, von US-Präsident Donald Trump zu einer privaten Golfrunde einladen lassen. Gerade von seiner Rippenverletzung genesen und auf dem Weg zum Masters („Mein Hauptziel 2017 ist der Sieg in Augusta und damit der Karriere-Grand-Slam“) vor dem Comeback beim WGC in Mexiko, traf der Nordire den POTUS vergangene Woche in Florida. Anschließend wurde „Rors“ im Netz als „Faschist“ oder „Fanatiker“ beschimpft. Die Erklärungen des Nordiren waren dieselben wie schon von Els: „Es war nur eine Runde Golf und keine politische Bestätigung“, „es ging nicht um die Person, sondern war der Respekt vor dem Amt“ und so weiter.

Die Golfstars haben wohl durch Trumps Golfplatz-Unternehmungen, siehe Doral, ein anderes Verhältnis zu „The Donald“, manche wie Jack Nicklaus bekennen sich offen als Anhänger. Andere Sportler wie Basketball-Heros Stephen Curry ("He‘s an Ass“) oder einige Football-Asse von Super-Bowl-Gewinner New England Patriots sind da deutlicher und positionieren sich klar gegen den umstrittenen Präsidenten.

Stefani lässt die Hosen runter

Striptease: Rickie Fowler hat mit der Honda Classic seit 13 Monaten wieder ein Turnier gewonnen, aber die Bilder aus Palm Beach Gardens lieferte Shawn Stefani, der sich bis auf die Boxershorts auszog, um an Loch vier von PGA National seinen Ball aus einem Wasserhindernis zu schlagen, aber trotzdem den Cut verpasste. Ganz anders hielt es John Daly vor einer Woche bei der Chubb Classic, als „The Wild Thing“ sich in einer ähnlichen Situation nicht mal der Schuhe und Strümpfe entledigte:



Gold-Laura auf dem Golfplatz

Einstimmung auf Olympia: Laura Dahlmeier ist das nächste Fräulein-Wunder im deutschen Biathlon. Nach dem Rekord von fünf „Goldenen“ bei der WM in Hochfilzen reiste die 23-jährige zum anstehenden Weltcup ins südkoreanische Pyeongchang, wo 2018 auch die olympischen Winterspiele stattfinden, um dort schon mal eine Erfolgsspur zu legen. Und zwar auf dem spektakulären Lakes Course des 1,8-Milliarden-Dollar-Projekts „Alpensia Golf Resort“ mit seinen zwei Golfanlagen. Denn im Winter sind auf den Fairways des Trent-Jones-Jr.-Designs die Loipen für die Skijäger angelegt.

Pieters traf Freundin mit verirrtem Drive

Autsch: Es gilt, eine skurrile Begebenheit bei der Genesis Open nachzutragen. Irgendwann im Lauf des Turniers, das er als geteilter Zweiter beenden sollte, rutschte Europas jüngstem Ryder-Cup-Held Thomas Pieters ein missglückter Drive raus. Die Kugel des Niederländers traf eine attraktive junge Dame am Rand des Fairways in den Rücken, ausgerechnet Pieters‘ Freundin Eva! Also gab‘s keinen signierten Handschuh oder Ball als „Schmerzensentgelt“, sondern einen Kuss. Erst hat sie gelacht, dann sich etwas geziert – und ihrem Thomas schließlich verziehen.



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UK-Golf wirbt um die Ladies

Damenwahl: Dass es dem einstigen „englischen Patienten“ in Sachen Clubgolfer wieder deutlich besser geht, wurde bereits berichtet, lässt die britische Golfbranche aber nicht ruhen. Im Mai, dem diesjährigen „National Golf Month“, wird im Vereinigten Königreich eine großangelegte Kampagne gestartet, um mehr Frauen für das Spiel zu gewinnen. Mit über zwei Millionen Pfund (2,36 Millionen Euro) fördert die British Golf Industry Association vereinfachten Zugang auf die Plätze, Schnupperkurse, Runden mit Freunden oder Promotionaktionen. Nur 14 Prozent der registrierten UK-Golfer sind Frauen, der geringste Anteil in Europa.

Luke Donald: „High Five“ mit Kids half nicht

Daddy ist der Beste: Seit Jahren läuft der Ex-Weltranglistenerste Luke Donald seinen einstigen Erfolgen hinterher. Bei der Honda Classic nahm der in Illinois lebende Engländer den nächsten Anlauf. An den ersten drei Tagen sah‘s mit Unter-Par-Runden auch ganz gut aus, nicht zuletzt dank der Unterstützung durch seine Töchter Elle und Sophia, doch nach einer finalen 73 war‘s am Ende doch bloß Platz T27.





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„Einarmige Challenge“: Tommy führt Profis vor

Besser als die Großen: Tommy Morrissey sorgt wieder für Schlagzeilen. Im Vorfeld der Honda Classic forderte der nur mit einem Arm geborene Sechsjährige die Pros zur „One-Armed-Challenge“ heraus und ließ sie auf der 50-Yard-Distanz zur Fahne (45,7 Meter) ziemlich alt aussehen. Oder wie Billy Horschel es formulierte: „Er spielt mit einem Arm und verfehlt nicht einen einzigen Schlag, es ist beeindruckend.“

Zwei Stars geben „Hurricane“ frischen Wind

Prominente Förderer: Die amerikanische Hurricane Junior Golf Tour (HJGT) hat namhafte Unterstützung bekommen, nämlich Tiger Woods und Justin Timberlake. Der Golfstar und der Entertainer sind Teilhaber der Nexus Luxury Collection, die sich im Tourismus oder bei Immobilien und Golfanlagen engagiert und nun bedeutende Anteile an der HJGT übernommen hat. „Nachwuchsgolf ist ein wichtiges Element für die Entwicklung des Spiels“, ließ Woods erklären: „Es fördert die Kids und stärkt unseren Sport.“ Die HJGT startete 2007 in Florida, Georgia und South Carolina, veranstaltet aber mittlerweile über 250 Nachwuchsturniere in 32 US-Staaten und hatte 2016 mehr als 8.000 Teilnehmer.

Mit Putter und Queue gelocht

Zum Schluss noch mal Nachwuchs, allerdings erwachsener: Papa Gerry war Snooker-Weltmeister, Sohn Darren Griffiths ist Golfdirektor und Pro in Monte Rei/Portugal. Da liegt es nahe, dass Griffiths gleich mit Putter und Billard-Queue auf dem Grün anrückt. Beide Instrumente beherrscht er virtuos und locht Golfball wie Billardkugel aus gut 18 Metern:

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