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Golf Lotse: Auftritt der Hochbegabten in Südafrika

04. Dez 2012
Die Golfwoche im Überblick: Der Golf-Lotse zeigt, wo es lang geht. (Foto: Getty)
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Zwei Touren schließen ihre Saisons ab: Beim Race to Dubai geht es dagegen schon wieder los – und das mit vier Deutschen.

Feierabend auf der LET und der PGA Tour: In diesen Serien endet in dieser Woche die Saison. Nur auf der European Tour werden die Driver schon wieder frischt poliert. Am Donnerstag fällt schon der Startschuss für das Race to Dubai 2013.


PGA Tour rastet in Florida

Das Franklin Templeton Shootout in Naples, Florida vom 6. bis 9. Dezember ist die letzte Veranstaltung im PGA Tour-Kalender in diesem Jahr. Bei dem mit 3-Millionen-Dollar dotierten Turnier sind viele bekannte Größen dabei: Ian Poulter, Keegan Bradley, Jason Dufner, Rickie Fowler, Dustin Johnson und Brandt Snedeker glänzen im 24-köpfigen Aufgebot. Für die vorwiegend amerikanischen Stars, sicherlich ein netter Rahmen die Saison ausklingen zu lassen. Der Pay-TV-Sender Sky überträgt Live.

LET-Finale mit Caroline Masson

Die Ladies European Tour (LET) gastiert beim Saison Finale in Dubai bei der Omega Dubai Masters. Mit dabei: die frisch für die LPGA Tour qualifizierte Caroline Masson. Im Wüstensand von Dubai geht es sogar nochmal richtig hoch her: Die 23-jährige Deutsche ist die einzige Spielerin, die beim Event vom 5. bis 8. Dezember die führende Spanierin Carlota Ciganda vom Thron stoßen kann. Dafür braucht die Gladbeckerin mindestens ein Top 3-Ergebnis im Wüstenstaat. Hochspannung ist hier garantiert.

Kieffer, Foos und Lampert beim Race to Dubai

Kein Poulter, kein Kaymer, kein McIlroy: Perfekt, um die ersten Moneten für das Race to Dubai zu erspielen. Mit der Nelson Mandela Championship in Südafrika fällt der Startschuss für das Race, dass vor zwei Wochen erst sein Ende gefunden hat. Das Fehlen der großen Stars nutzen die deutschen Youngster Maximilian Kieffer, Moritz Lampert und Dominic Foos.

Gelingt einem Deutschen eine Überraschung?

Maximilian Kieffer beispielsweise, der sich mit seinem 14. Platz im Challenge-Tour-Ranking einen direkten Aufstieg in die European Tour gesichert hat, genießt neue Bekanntheit. Auch Moritz Lampert, der den Umweg über die Qualifying School nehmen musste, ist kein Unbekannter mehr. Nicht zu vergessen Amateur Dominic Foos, der schon länger als DIE deutsche Golfhoffnung gehandelt wird, kürzlich aber erst 15 Jahre alt wurde und noch viel Zeit hat, bis er tatsächlich die Profi-Laufbahn einschlägt. Vielleicht haben die vier sogar eine kleine Chance auf einen Teil des Preisgeldtopfes von einer Million Euro.

In jedem Fall gilt: Wer bei der Nelson Mandela Championship gut abschneidet, bringt sich in eine gute Position für die Saison, denn Ende Mai wird neu kategorisiert und diejenigen mit guten Ergebnissen für den Rest der Saison bevorzugt. Auch dieses Event überträgt der Pay-TV-Sender Sky Live.

Anmerkung: Max Glauert war als vierter Deutscher im Bunde für das Event in Südafrika vorgesehen, wurde jedoch kurzfristig ersetzt.

Malte van Oven

Malte van Oven - Freier Autor für Golf Post

ist Diplom-Sportwissenschaftler, Journalist, Holland-Experte und begeisterter Golfer. Im Team ist er der Trainingsweltmeister und träumt noch heimlich von der Senior Tour.
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