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Golf in Thailand zwischen Zitronengras und Kokosnüssen

08. Nov 2016
Das 16. Loch des Santiburi Samui Country Clubs bietet eine atemberaubende Sicht über den Dschungel bis hin zum Golf von Thailand. (Foto: Santiburi)
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Weiße Strände, Palmen und Hopfen aus Holledau – Thailand ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern bietet auch Golf auf über 200 Plätzen.

Wer trinkt nicht gern nach dem Golfen ein schönes, kühles Getränk? Vielleicht sogar gebraut nach deutschem Reinheitsgebot und mit originalem Holledauer Hopfen. Das geht tatsächlich nicht nur in Deutschland, sondern auch unter asiatischen Palmen und Sonne in Thailand!

Deutschland und Thailand ganz nah

Nun, es war einmal ein junger, ehrgeiziger Thailänder namens Santi Bhirom Bhakdi. Er ging zum Studieren nach Deutschland und lernte auch das deutsche Bier kennen. Das schmeckte ihm so gut, dass er es unbedingt mit nach Thailand nehmen wollte. Er lernte die hohe deutsche Bierbraukunst und gründete das Label „Singha Beer“ – heute die größte und erfolgreichste Brauerei in Thailand und weltweit als Sponsor unter anderem in der englischen Premier League beim FC Chelsea und in der Formel 1 tätig.


Santi wurde erfolgreich und verdiente viel Geld. Allein das reichte ihm jedoch nicht. Er wollte seine Träume verwirklichen. Da Santi ein gewiefter Geschäftsmann ist, erlag auch er dem Sport mit dem kleinen weißen Ball. Sein Traum war, einen Golfplatz an einem paradiesischen Ort zu bauen. Ein Platz, den es nur einmal auf der Welt gibt und an dem sein Bier danach besonders gut schmeckt. So schuf er schließlich „Santiburi“, was übersetzt ins Deutsche „Santis Stadt“ bedeutet. Treffender müsste es allerdings „Santis Traum“ heißen.

Golfen auf der Palmeninsel – Koh Samui

Santiburi liegt auf der Ferieninsel Koh Samui, die auch „Palmeninsel“ genannt wird, mit herrlichen weißen Sandstränden, Wasserfällen und bewaldeten Hügeln. Sie ist als Golfdestination bislang eher unbekannt. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, dorthin zu kommen. Die Anreise funktioniert problemlos mit dem Flugzeug ab Bangkok. Thai Airways und Bangkok Airways bieten mehrmals täglich Direktflüge an.

Ein Weg, den man auf sich nehmen solllte, ist doch der „Santiburi Golf Course“ ein echtes Golf-Highlight. Wer den Komfort eines 5-Sterne-Hotels nicht missen möchte, sollte direkt im zum Golfplatz gehörigen „Santiburi Golf & Resort“ übernachten. Eine imposante Alternative mit eigener Villa und Privatpool ist das „Sala Samui Resort & Spa“.

Weibliche Caddies geben die Richtung vor

Golfen in Thailand hat seinen besonderen Reiz. Schon während der kurzen Fahrt vom Hotel zum Golfplatz bekommt man einiges geboten: Büffel überqueren die Straße und überall duftet es nach Essen. Thailänder lieben alles frisch zubereitet. Überall wird gebrutzelt, jeder preist seine Gerichte und Zubereitung als unwiderstehlich an. An den einfachen Straßenständen kann man sich vor der Runde stärken oder man isst später im feudalen Clubhaus mit tollem Blick über Palmenwälder.

Der Santiburi Golfplatz ist eine wunderschöne Anlage inmitten des Dschungels, an den Berghängen der Nordküste gelegen. Es werden spektakuläre Ausblicke übers Meer bis hin zur Nachbarinsel Koh Phangan geboten. Der Platz ist geprägt von großen Grüns und bergigen Spielbahnen, die sich idyllisch durch den tiefgrünen Dschungel schlängeln. Das Rough besteht aus Zitronengras.

Für jeden Gast steht ein Caddie bereit, deren Tipps und Hilfe auf diesem anspruchsvollen Platz von großer Bedeutung sind. Sie haben richtig gelesen! Ohne Caddies darf man in Thailand nicht auf die Runde gehen. Aufgrund eines Arbeitsbeschaffungsprogramms der Regierung sind die Caddies auf thailändischen Golfplätzen ausschließlich weiblich. Wichtig allerdings: Flirten verboten! Da werden auch die zartesten Thailänderinnen manchmal rigoros.


Zwischen Palmen und Kokosnüssen: Eine Runde Golf in Thailand

Suche den Big Buddha auf Koh Samui

Nur zum Golfen nach Thailand zu reisen, ist jedoch fast zu schade. Das Land, und vor allem Koh Samui, hat viel zu bieten. Ein Muss ist der Abstecher ins Fisherman’s Village mit kleinen Cafes, Restaurants und Boutiquen. Ebenfalls sehr interessant: der Big Buddha. Eine beeindruckende, zwölf Meter hohe vergoldete Statue, die vor allem abends wunderschön im Sonnenlicht glänzt.

Thailand kann weit über 200 Golfplätze vorweisen. Vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Und natürlich sind es die Menschen, die einen Thailandurlaub unvergesslich machen. Sie begrüßen sich mit einem „Sawasdee“, bei dem beide Hände gefaltet werden und der Kopf gebeugt wird, das zeugt von Respekt und Achtung.

Bangkok – fliegende Händler, Tempel, Tuk-Tuks

Die Anreise erfolgt dabei meist über Bankok: Alle großen Airlines (z.B. Lufthansa, Austrian, Swiss,…) fliegen den Internationalen Flughafen an. Ein Direktflug von Frankfurt dauert rund zwölf Stunden. Die Hauptstadt ist modern und gut ausgebaut. Auf Englisch kann man sich meist gut verständigen. Für deutsche Staatsangehörige ist die Einreise problemlos. Für einen Aufenthalt bis zu 30 Tage benötigt man lediglich einen Reisepass, der noch ein halbes Jahr gültig ist. Auch die Wartezeiten bei der Einreise halten sich meistens in Grenzen. Die Abfertigung geht schnell und freundlich von statten.

Bangkok ist ebenfalls ein Muss für jeden Thailandreisenden! Zuerst ist man etwas erschlagen von der wuseligen, hektischen Stadt. Wenn man sich einlässt und eintaucht in das asiatische Flair, dann lässt es einen allerdings nicht mehr los. Nachtmärkte, fliegende Händler, Wolkenkratzer, Tempel, Shopping-Malls, Tuk-Tuks und thailändische Garküchen – alles miteinander verwoben, alles wird zu einem großen duftenden, pulsierenden thailändischen Erlebnis.

Golfen rund um Bankok

Bei den vielen Eindrücken muss man fast aufpassen, nicht das Golfen zu vergessen. Denn auch das kann man in und um Bangkok wunderbar. Die Metropole bietet interessante Golfplätze in der näheren Umgebung an, wie den Alpine Golf & Sports Club, den Thai Country Club und den Lam Luk Ka Country Club. Alles empfehlenswerte Clubs mit internationalem Niveau. Hier ist das Greenfee allerdings dem Platzniveau angepasst und beginnt, je nach Jahreszeit, bei knapp 100 Euro.

Auch im Inland von Thailand ist es schön

Von Bangkok aus kann man Thailand in unterschiedliche Richtungen entdecken. Neben Koh Samui kann die Reise auch nach Chiang Mai gehen. Nach einem gut einstündigen Flug landet man in der „Rose des Nordens“, so wird die zweitgrößte Stadt genannt. Der Vorteil von Chiang Mai ist sicherlich das angenehme Klima. Verzichten muss man allerdings aufs Meer. Dafür findet man spektakuläre Plätze wie den Chiang Mai Highlands Club, den Summit Green Valley Chiang Mai Country Club oder das Alpine Golf Resort. Im Summit Green Valley Chiang Mai Country Club gibt es auch schonmal Sonderaktionen. 18 Loch spielen geht dort dann bereits ab 50 Euro.

Die European Tour entdeckt Thailand wieder für sich

Sie sehnen sich wieder nach einer schönen, frischen Meeresbrise, dann reisen Sie weiter gen Süden nach Hua Hin. Das bekannte und älteste Seebad Thailands erreicht man von Bangkok nach einer vom Verkehr abhängigen rund zweistündigen Autofahrt. Hua Hin liegt südwestlich der Hauptstadt und ist die Sommerresidenz des thailändischen Königs. Auch die European Tour hat sich wieder an die Schönheiten und Reize dieses Ortes erinnert und lässt ihre Stars nach längerer Pause wieder in Thailand abschlagen.

Im Black Mountain Golf Club von Hua Hin wird die Thailand Classics ausgetragen. Ein Turnier mit zwei Millionen US-Dollar Preisgeld. In der Region findet man indes über zehn Golfplätze. Besonders empfehlenswert sind der Black Mountain Golf Course, Banyan Golf Club und der Majestic Creek Country Club.

Die beste Reisezeit für einen Golfurlaub ist zwischen Mitte Dezember und März. Die Temperaturen liegen zwischen 28-32 Grad und Regentage sind eher selten.

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Nadine Lymberopoulos

Nadine Lymberopoulos - Freie Autorin für Golf Post

Nadine Lymberopoulos ist Juristin und arbeitet als freie Autorin für Golf Post. Zum Golfen kam Nadine durch ihren Mann vor vier Jahr und ist seitdem vom Golfvirus infiziert. Um ihren Wunsch von einem einstelligen Handicap zu verwirklichen, trainiert sie ehrgeizig an ihrem perfekten Schwung. Während ihren Urlaubsreisen ist Nadine immer auf der Suche, neue und noch unbekannte Golfdestinationen zu entdecken.

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4 LESER-KOMMENTARE

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  1. Die Sonderaktion im Summit Green Valley CM mit 50 € erschließt sich mir nicht, das ist teurer als das reguläre High Season Green Fee, selbst für Farangs. Dass es in Thailand nur weibliche Caddies gibt, ist schlicht falsch. Männliche Caddies gibt es bspw. im Panorama Country Club, Sikhio oder im Royal Hua Hin oder oder oder…
    Es sind übrigens Nonstopflüge der erwähnten Airlines, keine Direktflüge – und die dauern ca. 10:15 h hin und 11:00 h zurück.
    Schliesse mich Marc an, dieser halbherzige Rundumschlag ist nicht gelungen. Warum wird der andere Golfplatz auf Samui nicht erwähnt?

    Antworten

  2. Was soll mit dieser Text sagen? Nichts. Ein Wirrwarr aus Thailand, ein wenig hier, ein wenig da. Keinerlei Infos und Hinweise. Da bleibt man lieber bei den angesehenen Printmagazinen wie Golf Magazin und Golf Journal. Sorry

    Antworten

    • Matthias Gräf

      Hallo Marc, danke für das Feedback, auch wenn es nicht positiv ist. Wir haben den Text als Begleitung zur Thailand Classic geschrieben um ein wenig Einblicke in die Golfwelt in Thailand zu geben. Welche Informationen hättest du dir denn gewünscht? Konkrete Reisetipps, Hotelempfehlungen, direkt Angebote oder Vorstellungen von Plätzen? Wir freuen uns immer über ein Feedback. Dann können wir das bei den kommenden Berichten entsprechend verbessern. Viele Grüße, Matthias (für das Golf Post Team)

      Antworten

      • Danke für die schnelle Antwort. Ich bin einfach kein Freund dieser „Rundumschläge“. Wenn beispielsweise die BMW Open in München sind, macht man ja auch kein Round-up über Golf in Deutschland: Von Sylt bis Garmisch über Berlin und Rheinland. Sie würden sagen, was für ein Quatsch. So sehe ich das auch im Fall von Thailand. Warum nimmt man sich dann nicht die Region vor, wo das Turnier stattfindet? PS: Bei der Headline „Golfen rund um Bangkok“ fehlt ein g.

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