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Par, Birdie, Bogey, Eagle – warum Golfer gerne „einen Vogel“ haben

25. Apr 2013
Golfer und ihre Vögel. Albatrosse und Adler sind ihnen am liebsten. Nicht unbedingt auf dem Grün, aber definitiv auf der Scorekarte (Foto: Getty)
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Wichtige Grundbegriffe für das Zählen der Schläge sind beim Golf Eagle, Birdie, Bogey oder Par. Aber was bedeuten sie eigentlich?

Golfern ist es am liebsten, wenn sie „einen Vogel“ haben. Viel besser wäre jedoch gleich ein Adler oder sogar ein Albatros. Von diesen Vögeln hat mit Sicherheit jeder schon einmal etwas gehört – auch Golfeinsteiger. Wo aber besteht die Verbindung zum Golf und den kleinen weißen Bällen? Zugegeben, die fliegen oft auch sehr hoch und weit, ähnlich wie ein Vogel am Himmel. Hier lässt sich tatsächlich auch ansetzen, um die zum Teil „tierischen“ Golf-Grundbegriffe zu erklären.

Par meint die Anzahl von Schlägen eines Könners an einem Loch

Die Begriffe Eagle, Birdie oder Bogey orientieren sich alle an der Schlagvorgabe „Par“, die von Loch zu Loch variiert. Die Bezeichnung „Par“ bezieht sich dabei auf die Anzahl der Schläge, mit der ein sehr guter Golfer erwartungsgemäß ein Loch des Golfplatzes beenden wird. Die Summe aller Löcher ergibt schließlich die Schlagvorgabe für eine komplette Runde – auf den meisten Golfplätzen liegt diese nach 18 gespielten Löchern beim Golf Par-72. Ein guter Golfer benötigt also demzufolge in der Regel 72 Schläge, bevor er ins Clubhaus zurückkehrt.


Länge des Loches bestimmt beim Golf Parzahl

Die Parzahl an den unterschiedlichen Löchern ist abhängig von der Länge der zu spielenden Grüns. An kürzeren Löchern werden zum Lochen des Balles normalerweise weniger Schläge benötigt als an den längeren. Unabhängig von der Länge beinhaltet das Par immer zwei Puttschläge. An einem 140-Meter-Loch wird also vom Könner erwartet, das Grün mit dem ersten Abschlag vom Tee zu erreichen, dann zwei Versuche mit dem Putter zu haben und das Loch mit insgesamt drei Schlägen zu beenden. Dieses Loch wird demzufolge als Par-3 bezeichnet.

Wie beim Golf Eagle das Spiel bestimmen

Ein noch besserer Golfer – oder einfach einer mit viel Glück – kann den Ball unter Umständen auch mit weniger Schlägen einlochen. Da die Mehrheit der Golfer nicht unbedingt zu den Profis gehört, sind natürlich durchaus bei vielen Spielern auch mehr Versuche notwendig. Das ist der Punkt, an dem die Begriffe Eagle, Birdie, Bogey usw. ins Spiel kommen. Sie beschreiben die Leistung eines Golfers in Relation zur Parzahl des Loches. Bei einem Birdie ist das Ergebnis einen Schlag besser als die Vorgabe (eins unter Par). Noch besser sind beim Golf Eagle oder Albatross, die bedeuten nämlich mehr Schlaggewinne. Wird ein Bogey gespielt ist es gleichbedeutend mit einem Schlag zu viel (eins über Par).

Es folgt ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Albatross: Drei Schläge besser als die Vorgabe (-3)

Eagle: Zwei Schläge besser als die Vorgabe (-2)

Birdie: Ein Schlag besser als die Vorgabe (-1)

Par: Exakt die Vorgabe an Schlägen

Bogey: Ein Schlag schlechter als die Vorgabe (+1)

Doppelbogey: Zwei Schläge schlechter als die Vorgabe (+2)

Triplebogey: Drei Schläge schlechter als die Vorgabe (+3)

Quadrupelbogey: Vier Schläge schlechter als die Vorgabe (+4)

Wem die Besonderheit gelingt, den Ball vom Abschlag direkt im Loch zu versenken, der kann ein Ass oder Hole-in-One verbuchen.

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Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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