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Golf auf dem Smartphone: Welche Games machen süchtig?

19. Nov 2013
Golf-Spiele für das Smartphone gelten als äußerst beliebt. (Foto: Golfstar)
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Der Spaß für zwischendurch: Die Golf-Passion lässt sich auch auf dem Smartphone ausleben. Die besten Apps für zwischendurch.

Handyspiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Vom einfachen Quiz bis zum aufwendigen Jump’n’run. Der passionierte Golfer hat dadurch auch die Grüns dieser Welt mittels Smartphone immer in der Hosen- oder Handtasche dabei – egal ob in der Mittagspause im Büro oder abends im heimischen Wohnzimmer. Die meisten dieser Spiele sind kostenlos und können aus dem Appstore heruntergeladen werden. Welche Golfspiele machen am meisten Spaß? Unser Autor hat drei der beliebtesten kostenlosen Spiele auf Herz und Nieren getestet.


Golfstar der Testsieger. (Foto: Golfstar)

Golf Star der Testsieger

Golf Star aus dem Hause Com2us ist der klare Testsieger. So realistisch kommt kein anderes Handyspiel daher. Mit Fade und Draw. Mit der Suche nach der perfekten Puttlinie und kniffligen Bunkerschlägen. Vor allem grafisch brilliert die App. Die verschiedenen Plätze (etwa ein Kurs, der dem legendären Pebble Beach ähnelt, ein Platz mitten in den Schweizer Alpen oder einer in der Wüste) sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Man fühlt sich deshalb tatsächlich mittendrin. Gespielt werden kann im Modus eins gegen eins, im Karrieremodus mit vielen verschiedenen Aufgaben, die es zu erledigen gilt, oder im spannenden Mehrspielermodus, etwa als Online-Turnier mit Usern in aller Welt. Allerdings weist auch der Testsieger kleine Schwächen auf. Zum Beispiel die Stabilität des Spiels. Immer wieder kann es vorkommen, dass urplötzlich die Verbindung zusammenbricht. Und das nervt vor allem während eines Turniers, wenn man durch Systemwackler um den Sieg gebracht wird. Auch das Bonussystem kann einen leicht in den Wahnsinn treiben, denn ständig werden In-Ap-Käufe angepriesen, mit denen man sich zu höherer Spielstärke kaufen kann. Dabei macht es am meisten Spaß, sich auf natürlichem Wege in die Golfelite zu spielen. Bei zu großem Ehrgeiz lauert aber der Krampf in der Hand.

letsgolf

Mit viele Liebe zum Detail: Let’s Golf. (Foto: Let’s Golf)

Let’s Golf 3

Let‘s Golf 3 ist eine Gameloft-Produktion und ebenfalls eine der besseren Simulationen auf dem Markt, mit Einzel- und Mehrspielermodus. Die zwölf verschiedenen Golfplätze von Dubai über die Toskana bis nach China sind grafisch hervorragend dargestellt. Allerdings nicht immer ganz realistisch. So kann man beispielsweise auch einen eingeschneiten Platz in Finnland spielen, unter dem Meer oder in der Milchstraße abschlagen. Die Steuerung des Spiels ist einfach. Verschiedene Details verhelfen zur Perfektion des Schlags: Der Landesbereich des Balls kann nach eigenem Gusto verschoben werden, die Flugbahn und der Effet des Balls können nach dem Abschlag ganz einfach mit einem Fingerstreich verändert werden. Minuspunkte: Ähnlich wie bei Golf Star kann man auch bei Let’s Golf Extras käuflich erwerben. So benötigt man zum Beispiel Energiepunkte, um ein Loch zu spielen. Diese Energiepunkte sind allerdings schnell aufgebraucht – und dann bleibt einem nur übrig, das lange Aufladen der Energie abzuwarten oder eben im In-App-Shop zuzuschlagen.

Golf 3D für den schnellen Zeitvertreib. (Foto: Golf 3D)

Golf 3D

Golf 3D von Worlds Mobile gleicht eher einem Adventure- als einem Golfspiel und ist für denjenigen, der eine perfekte Simulation erwartet, eher nicht geeignet. Je näher man dem Loch kommt, desto mehr Punkte erhält man. Pro Loch hat der User aber nur zwei Versuche. Dafür ist die Bedienung recht simpel. Gespielt wird praktisch ohne Schläger, golfspezifische Begriffe oder Regeln muss man nicht kennen. Um den Ball in den verschiedenen Leveln und Spielmodi zu bewegen, reicht es einfach, mit dem Finger über den Bildschirm zu streichen. Ist die Kugel erst einmal in der Luft, kann die Flugbahn weiter beeinflusst werden. Etwa mit Backspin. Allerdings ist es relativ schwierig, die richtige Dosierung der Bewegung zu finden. Golf 3D eignet sich daher zum einfachen und schnellen Zeitvertreib, der Suchtfaktor ist allerdings recht gering.

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Stephan Schoettl

Stephan Schoettl - Freier Autor für Golf Post

Den Sport- und Touristikmanager hat es nach einer Zwischenstation beim Radio als Redakteur zu den Printmedien verschlagen. Er ist im Allgäu daheim und dreht dort auch am liebsten seine Runden. Er schlägt die Golfbälle aber nicht nur gerne, sondern freut sich auch über besondere Exemplare für seine Sammlung. Sie finden Stephan Schöttl auch unter Google+
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