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GOFUS Matchplay: In den Farben getrennt, in der Sache vereint

128 Teilnehmer trafen sich bei herrlichem Sonnenschein auf der Anlage des GC Münster-Tinnen zum ersten großen Turnier der GOFUS in diesem Jahr.

Aus Solidarität zum BVB spielten alle Golfer in de Farben des Vereins. (Foto: GOFUS)

Das ersten Matchplay in 2017 hieß GOFUS gegen Wirtschaft. Gleich zu Beginn des Jahres wurde ein Zeichen gegen Gewalt und für ein friedliches miteinander gesetzt. Gemeinsam wurde an den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus der Fußballmannschaft von Borussia Dortmund vor wenigen Wochen erinnert. Das Zitat von Benedikt Höwedes „Getrennt in den Farben, vereint gegen Gewalt“ verband an diesem Tag Schalker, Kölner, Leverkusener, Gladbacher und Münchner für eine gemeinsame Sache. Um die Solidarität mit dem BVB zum Ausdruck zu bringen, spielten alle Teilnehmer in den Farben des Vereins - schwarz, gelb.

Die GOFUS sind zum Golfen da

European Tour Profi Maxi Kieffer verstärkte die GOFUS. (Foto: GOFUS)

European Tour Profi Maxi Kieffer verstärkte die GOFUS. (Foto: GOFUS)

Natürlich traf man sich an diesem Tag aber auch zum Golfen, denn es war ja ein Matchplay zu bestreiten. Nachdem die golfenden Fußballer im letzten Jahr eine Pleite hinnehmen mussten, wollte Präsident und Team-Captain Norbert Dickel in diesem Jahr nichts anbrennen lassen. Um den European Tour Profi Maxi Kieffer bot er ein bärenstarkes Team auf. Doch nicht nur der Zweier Dickel/Kieffer wusste zu überzeugen, auch Schwimm-Weltmeister Thomas Rupprath präsentierte sich im Team mit dem ehemaligen HSV Torwart Martin Pieckenhagen, wie fast alle GOFUS Teams an diesem Tag, in herausragender Form.

Sieg für die Fußballer

Das Team der Wirtschaft konnte sieben Partien für sich entscheiden, zwei wurden geteilt und alle weiteren Matches gingen an die GOFUS.

Die GOFUS konnte das Matchplay für sich entscheiden.

Der Pokal ging an die GOFUS. (Foto: GOFUS)

Mit einwandfreien Leistungen waren Horst Köppel, Jörg Wontorra, Sven Pistor, "Paule" Beinlich und Co. an diesem Tag einfach nicht zu schlagen. So stand am Ende ein 24:8 Erfolg für die GOFUS auf dem Papier. Viel wichtiger als der Sieg war aber allen Beteiligten die Botschaft: "Wir wollen Zeichen setzen und für eine bessere Gesellschaft und ein friedvolles Miteinander einstehen."

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