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Gal und Masson steigern sich bei LPGA Classic

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25. Apr 2015
Sandra Gal erwischte im zweiten Durchgang der Swinging Skirts LPGA Classic eine tolle Runde - auch Caro Masson steigert sich. (Foto: Getty)
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Während sich Sandra Gal und Caroline Masson bei der LPGA Classic nach vorne schieben, übernimmt vorne eine 17-Jährige das Erbe Kos.

Mit der besten Runde des Tages, einer 65 (-7), spielt sich die Kanadierin Brooke Henderson bei der Swinging Skirts LPGA Classic in einem Schwung an die Spitze des Feldes und hält vor dem Wochenende bei insgesamt -9 einen Zwei-Schläge-Vorsprung vor Na Yeon Choi. Noch am Vortag hielt Lydia Ko, die Weltranglistenerste aus Neuseeland, an ihrem 18. Geburtstag die Spitze – Da dachte sich Brooke Henderson wohl, es gelte ein Vakuum zu füllen. Die Kanadierin schickt sich nun mit ihrer Leistung an die beste 17-Jährige im professionellen Damengolf zu sein. Lydia Ko verlor nach einer mäßigen Even-Par-Runde vier Plätze und liegt vor den beiden Finaltagen bei insgesamt -5 auf T5.

Bereits als Amateurin erreichte Henderson viel Vorzeigbares, bevor sie im Dezember vergangenen Jahres ins Profi-Lager wechselte und mit der Swinging Skirts LPGA Classic erst das zweite LPGA-Turnier als Proette spielt. Die 65 war nicht nur die beste Leistung des Tages, sondern die beste Runde der – zugegeben bislang kurzen – Turniergeschichte. Das Turnier fand 2014 zum ersten Mal statt.


Sandra Gal macht Druck bei LPGA Classic

Für Sandra Gal, die vom geteilten 56. Platz aus in den zweiten Durchgang der LPGA Classic startete, lief es deutlich besser als bei ihrem Auftakt. Vielleicht lag es am ausgewogenen Frühstück? Sechs Birdies gelangen der 29-Jährigen am zweiten Tag, nur ein Bogey stand dem entgegen. Im Vergleich zur ersten Runde steigerte sich die Deutsche in allen Bereichen: sie traf mehr Fairways und Grüns, brauchte nur 27 Putts und war dazu noch länger vom Tee.

Mit ihrem Gesamtscore von -3 liegt Sandra Gal aktuell auf dem geteilten 13. Platz bei der Swinging Skirts LPGA Classic, eine weitere Top-Ten-Platzierung ist also in jedem Fall machbar und würde die gute Form, die Gal zur Zeit vorzuweisen hat, bestätigen.

Caroline Masson hat noch Luft nach Oben

Auch der zweiten Deutschen im Feld, Caroline Masson, gelang in Durchgang zwei eine deutliche Steigerung zum Auftakt-Tag – zumindest was die Position im Leaderboard angeht. Masson schaffte es bisher an beiden Runden nicht, unter Par zu spielen, und liegt aktuell bei +4 zwar weit abgeschlagen von den Spitzenplätzen, dafür auf dem geteilten 56. Platz aber sicher im Cut.

Ihr fehlt die Bestimmtheit in vielen Bereichen des Spiels, sowohl vom Tee, als auch mit der Annäherung kann Masson aktuell nicht das abrufen, wozu sie im Stande ist. Wenn Sie in ihr langes Spiel in den beiden Finaltagen in den Griff bekommt, dann sind noch einige Plätze nach vorne drin – mit zweimal 29 Putts und drei von vier „Sand-Saves“, also Bunker-Schlägen, nach denen sie nur noch einen Putt brauchte, stimmt es auf und rund ums Grün.


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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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