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Fußballfan Sergio Garcia hilft Heimatverein als Präsident

30. Dez 2013
Aktiver Fan: Sergio Garcia beim Charity-Spiel zwischen einem Team der European Tour gegen seinen CF Borriol. (Foto: Getty)
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Deutscher Nachwuchs glänzt in Florida, McIlroy ist wieder in Australien, Scottsdales Golf-Förderung erbost Bürger. Die Back Nine.

Fussball-Fan: Sergio Garcia ist ein besonderer Anhänger des runden Leders, nicht nur, weil der Spanier ab und an die Golfschuhe mit den Kickerstiefeln vertauscht und für den CF Borriol gegen den Ball tritt. Der 33-Jährige ist seit sieben Jahren auch Präsident des Drittligisten seiner Heimatstadt an der spanischen Ostküste. Garcias Engagement beim CF Borriol begann schon 2003, damals wurde er von dem klammen Verein um Hilfe gebeten. Als Präsident leitet der Golfstar ein Komitee, zu dem auch sein Bruder Victor gehört und das unter anderem eine Fußball-Akademie für Mädchen und Jungen der Stadt etabliert hat. Borriols Spielführer Raul Caballero bringt es auf den Punkt: „Ohne die Unterstützung von Sergio und seinem Team, die einfach nur Fußball-Liebhaber sind, gäbe es den Club wohl nicht mehr.“

Etliche Stars meiden Hawaii

Star-Schwund: Alle Jahre wieder verzichten etliche Golfstars auf den Trip zum Tournament of Champions nach Hawaii. Im Ritz-Carlton-Resort von Kapalua auf Maui, wo ab kommenden Freitag nur Vorjahressieger startberechtigt sind, fehlen zum Beispiel Tiger Woods, Phil Mickelson, Henrik Stenson und Justin Rose. Das Feld der 30 Spieler wird angeführt von Masters-Sieger Adam Scott und Titelverteidiger Dustin Johnson.


McIlroy wieder in Australien: Als Tennisfan

Schnelle Rückkehr: Australian-Open-Gewinner Rory McIlroy ist knapp vier Wochen nach seinem ersten Saisonsieg wieder in „Down Under“, diesmal aber ohne Golfschläger. Der Nordire begleitet Freundin Caroline Wozniacki zum Tennisturnier Brisbane International, bei dem sich die Dänin ab Silvester für die Australian Open warm spielt. McIlroy selbst startet bei der  Abu Dhabi HSBC Championship (16. bis 19. Januar 2014) ins neue Golfjahr.

Foos spielt um den Orange-Bowl-Sieg

Glänzender Nachwuchs, die Erste: Dominic Foos (16) vom GC St. Leon-Rot schob sich am „Moving Day“ der 50. Junior Orange Bowl im Biltmore Golf Club von Coral Gables/Florida mit der Tagesbestrunde von 68 Schlägen (-3) auf einen aussichtsreichen zweiten Platz. Vor dem Finale des bedeutendsten US-Jugendturniers führt der Italiener Renato Paratore. Bei den Mädchen liegt Olivia Cowan (GC Barbarossa) als beste Deutsche auf dem geteilten neunten Platz.

Hurly Long gewinnt in Doral

Glänzender Nachwuchs, die Zweite: Hurly Long vom Junior Golf Team Germany hat die Doral Publix Junior Classic in Florida, eines der wichtigsten Jugendturniere in den USA, gewonnen. Der 18-Jährige vom GC Mannheim-Viernheim folgt damit auf Alexander Matlari (Leimen), der 2012 den Turniersieg geholt hatte.

Scottsdale wegen Vetternwirtschaft verklagt

Wut-Bürger: Mark Stuart und John Washington haben die Stadt Scottsdale/Arizona wegen „Vetternwirtschaft“ verklagt, nachdem die Kommune den TPC Scottsdale, Austragungsort der Waste Management Phoenix Open, bei Standortverbesserungen bis heute mit rund 15 Millionen Dollar unterstützt hat. Die Kläger behaupten, dass gerade mal ein Fünftel dieser Summe aus turnierbedingten Einnahmen wieder an die Stadt zurück fließt.

Volvos Matchplay-Turnier 2014 in Kent?

Kurz vor der Unterschrift: Ein paar Turniertermine und Austragungsorte sind noch offen im Kalender der European Tour für die Saison 2014, aber eine Lücke scheint sich nun zu schließen. Der noble „The London Club“ im englischen Kent wird wohl neuer Austragungsort der Volvo World Match Play Championship (16. bis 19. Oktober), nachdem das Turnier im vergangenen Mai auf Thracian Cliffs in Bulgarien sein Comeback gefeiert hatte.

Milde Strafe für Schrotschuss

Glimpflich davon gekommen: Jeff Fleming, der im September 2012 mit einer Schrotflinte auf einen Golfer geschossen hat, nachdem dessen verirrter Ball eine Fensterscheibe seines Hauses eingeschlagen hatte, wurde von einem Gericht in Reno/Nevada mit 1.000 Dollar Geldbuße und einer fünfjährigen Wohlverhaltensklausel belegt. Als Höchststrafe drohten dem 53-Jährigen zehn Jahre Gefängnis und 10.000 Dollar Geldstrafe.

Schlägerkopf quittiert den Dienst

Geknickt: Schlägerkopf-Geschwindigkeit ist ein elementarer Faktor für lange Bälle, allerdings kann die Keule anschließend auch schon mal den Dienst quittieren. So wie bei Handicap-Drei-Spieler Michael Pat Donnelly auf den Waterville Golf Links:

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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