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US Open: Fun Facts und Quadrupelbogeys

14. Jun 2013
Das vermeintlich 'leichteste' Loch der ersten Runde: Loch 13. (Foto: Golf Post)
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Birdie- und Bogeykönige, leichtestes und schwerstes Loch – interessante Facts, die vielleicht den Lauf des weiteren Turniers verraten.

Statistiken sind sie eine schöne Spielerei. Was die erste Runde der diesjährigen US Open so alles offenbart – dass ausgerechnet Marcel „Roller Coaster“ Siem zum kleinen Kreis der Eagle-Urheber gehört, dass Sergio Garcia trotz Doppel- und Quadrupelbogeys vorerst auf dem geteilten 78. Rang landet und dass die Ryder-Cup-Kapitäne die schlechteste Fairwaytrefferquote von allen haben – sind doch ein paar herrliche kleine ‚Naschereien‘ vor dem Start in den nächsten Tag bei der US Open 2013.


US Open, Runde 1

  1. Es ist das 13. Event (von 26), bei dem es eine Unterbrechung gab. Zwölf davon waren Wetterunterbrechungen, eine wegen Dunkelheit – und das nur auf der PGA Tour. Die Unterbrechungen und wetterbedingten Abbrüche auf European Tour, Senior Tour, Champions Tour, LPGA und Ladies European Tour kommen noch hinzu. Ein nasses Jahr für Golfer.
  2. Nur vier Eagles wurden in Runde 1 gespielt: Eines davon stammt aus deutscher Feder, nämlich der von Marcel Siem (Loch 10, Par 4). Sergio Garcia (Loch 2, Par 5), Boo Weekley (ebenfalls Loch 10, Par 4) und Justin Hicks (Loch 8, Par 4) spielten die anderen drei. Boo Weekley spielte allerdings auch sieben Bogeys und ein Doppelbogey und rangiert nach seiner 75er Auftaktrunde auf T121.
  3. Das leichteste Loch war in Runde 1 die 13: Mit durchschnittlich 2,7 Schlägen spielten 44 Spieler auf dem Par 3 ein Birdie. Acht Spieler mussten hier jedoch ein Bogey notieren, darunter z.B. Boo Weekley (T121) oder Dustin Johnson (T35).
  4. Das schwerste Loch war die 5: Mit 4,77 Schlägen konnten nur zwei Spieler hier Birdies platzieren: Lee Westwood und Scott Stallings. Westwood schaffte es mit seiner 69er Runde auf dem geteilten siebten, Scott Stallings – der Nachrücker für Roger Chapman – mit einer 71 auf den geteilten 35. Rang.
  5. Während Runde 1, die nicht mal ganz zu Ende gespielt werden konnte, mussten insgesamt 14 Triplebogeys oder schlechter notiert werden; so z.B. bei Sergio Garcia, der an der 15 (Par 4) acht Schläge benötigte und ein Quadrupelbogey kassierte.
  6. Von oben rechts nach unten links, die Birdie-Könige des Tages: Jason Day, Luke Donald, Ian Poulter, Rickie Fowler, Scott Stallings – sie alle spielten jeweils fünf Birdies in Runde 1.
  7. Der letzte Ryder-Cup-Kapitän José Maria Olazabal (rechts im Bild) und sein Vize Darren Clarke haben nur fünf von 14 Fairways getroffen. Damit haben die beiden neben Brandon Crick, Marc Leishman, Robert Garrigus, Rikard Karlberg und Matt Weibring die schlechteste Faiwaytrefferquote (35,71 Prozent).
  8. Martin Kaymer hatte in Runde 1 ein paar Schwierigkeiten vor allem bei der Annäherung ans Grün: Der Deutsche hat neun von 18 Grüns getroffen und damit nur an jedem zweiten Loch das Grün nach Vorgabe getroffen.
  9. Für Tiger Woods war es erst das dritte Mal in seinen 19 US-Open-Teilnahmen, dass er auf den ersten drei Löchern zwei Bogeys oder schlechter spielt. Bei den anderen beiden Malen (1995, 2006) hat er entweder zurückgezogen (1995) oder den Cut verpasst (2006).
  10. Für Phil Mickelson ist seine 67 am ersten Tag der niedrigste Auftakt-Score in seinen 23 US-Open-Teilnahmen.
  11. Marcel Siems Putter wurde in der Regenpause auf mysteriöse Weise verbogen. „Irgendjemand oder irgendwas hat meinen Putter während der Unterbrechung von 3° auf 6° Loft und von Standard auf 3° Upright Lie verbogen“, so Marcel Siem gegenüber Golf.de.

Der erste Tag fand unter Ausnahmebedingungen statt. Wie geht es weiter? Wendet sich das Blatt? Ab 13:15 Uhr (MESZ) geht es weiter! Zum Livescoring

Juliane Bender

Juliane Bender - Leitende Redakteurin bei Golf Post von Juli 2012 bis Februar 2016

Juliane ist Diplom-Sportwissenschaftlerin. Für sie ist das Faszinierende an Golf: Der Sport ist ein guter Lehrmeister, nicht nur, wenn man gerade den Schläger schwingt. Sie finden Juliane Bender auch unter Google+
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