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Fun Facts: Fairway-König Hunter und der „ewige Zweite“

17. Jun 2013
Der ewige Zweite: Phil Mickelson. (Foto: Getty)
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Hochspannendes Finale der US Open 2013: Justin Rose ist im entscheidenen Moment da und sichert sich den Sieg. Alle kuriosen Fakten.

Kaum sind die US Open zu Ende suhlen sich die Amerikaner in ihrer Paradedisziplin: Statistiken erstellen. Hier die 15 Fakten zu der US Open:


1. Justin Rose – Niemand gönnt dem sympathischen Briten nicht den ersten Majorsieg. Rory McIlroy twittert nur wenige Sekunden nach dem Erfolg: „So happy for Justin Rose! Couldn’t happen to a better lad!“ Dabei beendete der 32-Jährige mit seinem Triumph eine 43-jährige Durststrecke der Engländer bei der US Open. Letzter Engländer, der die US Open gewinnen konnte war Tony Jacklin im Jahr 1970. Letzter Engländer, der ein Major gewinnen konnte: Nick Faldo, 1996 das Masters.

2. Phil Mickelson – Natürlich steht Phil auf dem zweiten Platz! Wer sonst? Wie Rose hätten viele Fans dem beliebten Linkshänder auch den Majorsieg gegönnt. Dabei waren die Aussichten selten besser als vor dem Finaltag. Doch was Colin Montgomerie schon im Vorfeld befürchtete, trat ein: Lefty „überdrehte“ ein wenig und notierte nur eine 74. Am Ende steht für den Amerikaner nur der geteilte zweite Platz – wieder einmal! Und das schon zum sechsten Mal bei der US Open. Und zum 29. Mal in seiner Karriere auf der PGA-Tour. Bitter.

3. Birdiekönige – Fünf Birdies am Finaltag ließen das Majorpendel für Justin Rose ausschlagen. Über das viertägige Event verteilt, teilt sich Rose den Titel „Birdiekönig“ mit Landsmann und Kumpel Luke Donald und dem „Aussie“ Jason Day. Ihnen gelangen 15 Birdies.

4. Hole in One – Da hüpft das Golfer-Herz: Das erste Hole in One bei der US Open gelang dem Amerikaner Shawn Stefani am Finaltag auf der 17. Bahn. An dem Par-3 hüpfte die Kugel unter tosendem Applaus ins Loch. Es ist das erste Hole-in-One im Merion Golf Club. Hier das Video!

5. Gute Greens-in-Regulations-Quote von Mickelson – Trotz seines unglücklichen zweiten Platzes kann man Phil Mickelson beim kurzen Spiel nicht viel vorwerfen: Er traf insgesamt 54 von 72 Greens-in-Regulations (75 Prozent). Am Finaltag gar 83 Prozent!

6. Fairway-Experte Hunter Mahan – Seine kraftvollen Peitschenhiebe knallten wieder auf die Faiways des Merion Golf Clubs. The Accenture-Match-Play-Sieger Hunter Mahan traf 87.50 Prozent der Fairways. Am Finaltag gar 92,86 Prozent. So eine Quote hätte wohl gerne jeder Amateur-Golfer.

7. Weitere Zahlen zu Rose’s Erfolg: Der Engländer triumphierte beim 222. PGA-Tour-Start, beim achten US-Open-Start, und seinem 37. Start bei einem Major-Championship. Rose streicht 1,44 Millionen Dollar Sieg ein.

8. Leichtestes Loch: Die 13 war mit 2,81 Schlägen das leichteste Loch der US Open. Es gab keinen Pro, der einen Triple-Bogey oder schlechter gespielt hat. Und nur einer notierte an der 13 ein Doppelbogey: Matt Harmon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Schwerste Löcher: Die 18 und die 5 erwiesen sich als die schwersten Löcher der US Open. Auf der 5 notierten die Pros nur zwölf Birdies und auf der 18 nur elf. Gerundet benötigten die Golf-Pros 4,71 Schlägen an diesen kniffligen Löchern.

10. Amerikaner? Nö! Bei den letzten vier Majors konnte kein Amerikaner triumphieren. (Adam Scott – Masters, Rory McIlroy-PGA Championship, Ernie Els-The Open)

11. McIlroy, der Serien-Killer: Die letzten 19 Major-Championships wurden von 18 unterschiedlichen Spielern gewonnen. Nur Rory McIlroy gewann doppelt: die PGA Championship (2012) und die US Open (2011).

12. Konstant. Jason Day ist der einzige Spieler, der beim Masters und bei der US Open in den Top Ten gelandet ist.

13. Mieses US Open Ergebnis. Es war nicht das Turnier von Tiger Woods: Nach seinem verpassten Cut 2006 ist der geteilte 32. Platz sein schlechtestes Finish in 16 US-Open-Teilnahmen als Profi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14. Gute Amateure: Mit Michael Kim, Cheng-Tsung Pan, Michael Weaver und Kevin Phelan schafften vier Amateure den Cut. Der beste war der Amerikaner Michael Kim (+10/T17).

15. Zum Haare raufen. Sein persönliches Waterloo erlebte El Nino in der dritten Runde an der 15. Er brauchte 1o Schläge am 375 Meter langen Par-4 – ein „Hextupelbogey“. Am Ende stand der geteilte 45. Rang mit 15 über Par. Wiedermal nicht das Turnier des Spaniers.

Heißblütiger Torero: Sergio Garcia lässt seinen Frust am Rough aus. (Foto: Getty)

 

 

Malte van Oven

Malte van Oven - Freier Autor für Golf Post

ist Diplom-Sportwissenschaftler, Journalist, Holland-Experte und begeisterter Golfer. Im Team ist er der Trainingsweltmeister und träumt noch heimlich von der Senior Tour.
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