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Fünfter Spieltag der Kramski DGL Herren – Süd

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01. Aug 2016
Freibier für alle: Die Männer des GC Herzogenaurach feierten Tagessieg und Klassenerhalt. Foto: DGV/Kirmaier
Freibier für alle: Die Männer des GC Herzogenaurach feierten Tagessieg und Klassenerhalt. Foto: DGV/Kirmaier
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Der GC Herzogenaurach bleibt erstklassig – Er nutzt am letzten Spieltag der Kramski DGL seinen Heimvorteil und „krallt“ sich den Tagessieg.

Wer wird drin bleiben, wer muss runter? Auf der engen Anlage des GC Herzogenaurach im Ortsteil Burgstall gab es ein Duell um den Klassenerhalt zwischen dem Team des Gastgebers und dem des Münchener GC, das vor zwei Wochen seinen Heimspieltag nicht genutzt und den Kampf ums letzte Bundesliga-Ticket wieder richtig spannend gemacht hatte.

Kramski DGL – Zweikampf um den Klassenerhalt

David Grasskamp, Trainer des Münchener GC, setzte trotz der Brisanz des Zweikampfs auf Fairplay – und strahlte Zuversicht aus, als er der Konkurrenz die Hand schüttelte und „viel Glück“ wünschte. „Wir sind gut vorbereitet. Wenn jeder das spielt, was er kann, bleiben wir drin.“ Der Plan ging jedoch nicht auf. Bereits nach den Einzeln zeichnete sich ab, dass die Mittelfranken deutlich mehr aus ihrem Heimvorteil machen würden. Zwar unterschrieb Münchens Nicholas Inderthal die beste Einzelrunde (68), aber das homogenere Team war Herzogenaurach. Schließlich schaffte der Gastgeber nicht nur den Klassenerhalt, sondern holte mit insgesamt zehn unter Par sogar den Tagessieg vor Mannheim (-7), München (+12), St. Leon-Rot (+13) und Stuttgart (+15).


Duell um 1. Platz bei der Kramski DGL Süd

Was war eigentlich mit dem Duell um Rang eins in der 1. Bundesliga Süd der Herren? Zwischen Mannheim und St. Leon-Rot knisterte es deutlich weniger als im Duell gegen den Abstieg. Klar, denn beide Teams waren bereits fürs Final Four qualifiziert. Aus diesem Grund gönnte Trainer Ted Long seinen vier besten Spielern eine Pause und gab anderen die Chance, sich zu zeigen. Das taten sie auch, denn Mannheim lag nach den Einzeln mit drei unter auf Rang eins und wurde in den Vierern nur noch von famos aufspielenden Herzogenaurachern eingeholt. Am Ende ist der GC Mannheim-Viernheim Tabellenführer in der Südgruppe vor dem GC St. Leon-Rot.

Weniger begeistert waren die Stuttgarter Verantwortlichen mit der Leistung ihrer Schützlinge. Eigentlich hatten sich die Schwaben vorgenommen, das Fehlen einiger Spitzenleute bei der Konkurrenz auszunutzen und vielleicht fünf Punkte aufs Konto zu bekommen. Davon waren die Herren aus Stuttgart jedoch weit entfernt. Der Trainer der Stuttgarter Mannschaft möchte seine Mannschaft für die Saison verstärken, um endlich eine ernsthafte Konkurrenz für das Duo Mannheim/St. Leon-Rot zu sein.

Der fünfte Spieltag in Bildern

Tabelle nach dem fünften Spieltag der Kramski DGL Herren – Süd

Rang Mannschaft Punkte
1 GC Mannheim-Viernheim 22 (-28)
2 GC St. Leon-Rot e.V. 20 (-14)
3 Stuttgarter GC Solitude 13 (+28)
4 GC Herzogenaurach 11 (+59)
5 Münchener GC 9 (+89)

 

 

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Denise Kalek

Denise Kalek - Freie Autorin bei Golf Post

Denise hat im Oktober ihr berufsbegleitendes Masterstudium im Bereich Sportmanagement begonnen und unterstützt neben ihrem Studium das Golf Post Marketing & Sales Team. Sie ist im Alter von 11 Jahren zum Golfsport gekommen und hat mehrere Jahre für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Mit einem derzeitigen HCP von +2,3 spielt die gebürtige Düsseldorferin in der 1. Bundesligamannschaft für den Golfclub Hubbelrath.

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