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Fourball – eine spannende Turnierspielform

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27. Sep 2016
Chris Wood sticht allein mit seiner Körpergröße von 1,96 Meter heraus. (Foto: Getty)
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Neben dem Scramble ist Fourball, oder auch Bestball ein bekanntes Turnierspielformat. Insbesondere aus dem Ryder Cup kennt man dieses Format.

Fourball (auch Bestball oder Vierball genannt) wird im Golfsport mit zwei, drei oder vier Spielern pro Team gespielt. Jeder Golfer eines Teams spielt seinen eigenen Ball. Nach jedem Loch fließt jedoch nur das beste Ergebnis in die Team-Wertung ein. Wenn Spieler A eine Vier spielt und seine Teamkollegen fünf oder mehr Schläge benötigen, wird nur die Vier gewertet.

Das Fourball-Format birgt einige taktische Möglichkeiten in sich: Im Team kann beispielsweise entschieden werden, dass ein Spieler mehr auf Risiko spielt und die Fahne direkt angreift, um so bestenfalls das Loch zu gewinnen (im Matchplay). Der andere Team-Partner versucht Rückendeckung zu geben, indem er versucht, seinen Ball sicher auf dem Grün zu platzieren und somit den Druck zu nehmen. Wer welche Rolle übernimmt, hängt von der aktuellen Spielsituation ab.


Fourball mit zahlreichen Variationen

Falls ein Spieler mit einem sehr niedrigen Handicap gegen einen Spieler mit höherem Handicap antritt, ist eine weitere Variante denkbar: Der starke Golfer ist auf sich gestellt und spielt alleine gegen ein Team, welches einen Vorteil aus der Synergie ziehen kann. Darüber hinaus ist die Paarung niedriges Handicap mit hohem Handicap bei Fourball-Turnieren von Vorteil, die nach Stableford gespielt werden. Solche Turniere werden häufig zu Saisonbeginn oder -ende angeboten, wenn der Platz noch nicht oder nicht mehr im besten Zustand ist.

Im Zählspiel (Strokeplay) werden die jeweiligen Bestwerte aller Löcher eines Teams summiert und am Ende des Kurses die Gesamtzahl gewertet. Im Lochwettspiel (Matchplay) hingegen spielt man gegen den Gegner um jedes Loch. Der Spieler/das Team, der/das für das jeweilige Loch weniger Schläge benötigt, bekommt einen Punkt. Bei Gleichstand wird das Loch geteilt – beide Spieler/Teams erhalten einen halben Punkt. Wer am Ende die meisten Löcher für sich entscheiden konnte, gewinnt folglich das Matchplay.

Tobias Seidl

Tobias Seidl - Freier Autor für Golf Post

Tobias Seidl studiert Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Während seines Auslandssemesters in Montpellier entdeckte der Handballer den Golfsport für sich. Nach dem Erhalt der Platzreife sollte er nun an der starken Varianz seiner Abschläge arbeiten. Sie finden mich auch unter Google+
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