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Ryder Cup Pressekonferenz

Die Ruhe vor dem Sturm

Ab Freitag haben Team Europa und Team USA nur noch ein Ziel im Sinn. Aber noch geht es auf beiden Seiten ruhig zu und Spieler und Kapitäne haben Zeit, den Weg bis zu diesem Zeitpunkt zu reflektieren. Die Stimmen der Pressekonferenzen aus Hazeltine.
(Foto: Getty)
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Davis Love III

Davis Love III hatte noch wichtige Entscheidungen zu treffen

Erst mit den letzten Schlägen der Tour Championship entschied Davis Love III, wen er als letztes Teammitglied mitnehmen will. Ryan Moore sei gerade auf dem Weg nach Vegas gewesen, als Love ihn anrief: "Ich habe ihn gefragt: 'Wo bist du?' Er sagte: 'Ich steige ins Flugzeug um nach Vegas zu fliegen.' 'Willst du in Minnesota Halt machen?" Die Nachricht von Arnold Palmers Tod habe Love hart getroffen. "Es ist beinahe so, als hätten wir ein Familienmitglied verloren", sagte Love und betont, dass davon beide Teams gleichermaßen betroffen seien. Deshalb werden sie auch gemeinsam Palmer ehren, auch wenn noch nicht feststehe, wie genau. "Darren und ich sind uns einig, was immer wir machen, wir machen es zusammen. Beide Teams werden das Gleiche machen und sich nach den Wünschen der Palmer Familie richten."
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Darren Clarke

Darren Clarke: "Es wird ein großes Kapitel der Ryder Cup Geschichte"

"Was immer diese Woche passiert, es wird ein weiteres großes Kapitel Ryder-Cup-Geschichte sein", sagte der Europa-Teamchef Darren Clarke. Er hat großes Vertrauen in das Team, das er zusammen gestellt hat. "Es ist ein großartiges Team. Wir haben einen wundervollen Mix aus Erfahrenen und Neulingen." Er mache sich keine Sorgen darüber, so viele Rookies im Team zu haben. "Wir mögen zwar sechs Neulinge im Team haben, aber einer von denen ist immerhin ein Masters-Champion und die meisten spielen hier auf der Tour."
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Andy Sullivan

Andy Sullivan: "Europa ist meistens der Underdog"

Für Andy Sullivan wird es der erste Ryder Cup. Die Amerikaner könnten versuchen, ihren Vizekapitän Tiger Woods gezielt auf die Rookies anzusetzen. Sullivan will sich davon nicht verrückt machen lassen. "Ich würde ihn beeindrucken wollen und mein Bestes geben. Ich würde mein Ding durchziehen, ihm zulächen, die Hand schütteln und ihm für all das gratulieren, was er für den Golfsport geleistet hat." Auch wenn Tiger Woods nicht als Spieler auf den Platz steht, hat Europa es trotzdem mit einem starken amerikanischen Team zu tun. "Europa geht meistens als Underdog in den Wettbewerb. In den letzten Jahren hat das ganz gut funktioniert."
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Sergio Garcia

Sergio Garcia: "Man gewinnt den Ryder Cup nicht mit Gerede, sondern auf dem Golfplatz."

"Das wichtigste ist, jederzeit hinter deinem Partner zu stehen. Egal ob er gut spielt, schlecht oder irgendwas dazwischen", weiß Sergio Garcia aus seiner Ryder-Cup-Erfahrung. "Es gibt keinen Spieler im europäischen Team, mit dem ich nicht gerne spielen würde." Dass es nicht einfach wird, gegen die Amerikaner zu gewinnen, weiß auch der Spanier. "Man muss sehr aggressiv und selbstbewusst bleiben." Davis Loves Einschätzung, Amerika habe das beste Team überhaupt, beeindruckt Garcia wenig: "Letzten Endes gewinnt man den Ryder Cup nicht mit Gerede, sondern auf dem Golfplatz. Der Verlust von Arnold Palmer sei traurig, gehöre aber zum Leben dazu. "Ich bin sicher, er sieht von oben auf uns herab, unterhält sich mit Seve und schaut sich an, wer gewinnt", sagte Garcia mit einem Lächeln.
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Rory McIlroy

Rory McIlroy: "Wir passen auf natürliche Weise zusammen"

Rory McIlroy kommt mit seinem Sieg bei der Tour Championship im Rücken nach Hazeltine. "Der Kampf gegen Ryan [Moore] am Sonntag war eine schöne Vorbereitung." Für McIlroy ist es bereits der vierte Ryder Cup. "Es gibt nichts, das so ist, wie das erste Mal zum Abschlag zu gehen, den Rausch zu spüren und einfach nur die Atmosphäre aufzusaugen", erzählte der Nordire. "Aber es wird anders sein als letztes Mal. Es wird ein einziges rotes Meer da draußen sein und wir sind das Auswärts-Team, der Underdog." Trotzdem sieht er einen Vorteil, den Team Europa hat. "Wir brauchen keine Team-Übungen. Wir passen auf natürliche Weise zusammen. Das war immer schon so."
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Paul O'Connell

Breite Schultern als Unterstützung

Darren Clarkes Schwerpunkt liegt darauf, eine Einheit zu bilden: "Um den Sieg zu holen, müssen wir Schulter an Schulter stehen!" Als Inspiration holte er sich den ehemaligen irischen Rugby-Spieler Paul O'Connell nach Hazeltine. "Paul O'Connell verkörpert für mich das Gefühl, Schulter an Schulter zu stehen. Er war Kapitän der British Lions und ich bin gespannt, was er meinem Team mit auf den Weg geben kann", freute sich Darren Clarke über die Unterstützung.
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Windig und lang

Der Kurs wurde von Davis Love III gesteckt und der hatte keine bösen Überraschungen für die Konkurrenten eingebaut. "Er hat genau das getan, was ich von ihm erwartet habe. Der Kurs spielt sich lang und mit dem Wind draußen ist es eine echte Herausforderung. Aber es ist ein fairer Kurs", lautete die Einschätzung des europäischen Teamchefs. Davon konnten sich die Spieler dann auch auf der ersten Trainingsrunde überzeugen, so wie hier Matthew Fitzpatrick.
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Freier Kopf auf der Proberunde

"Alle Vize-Kapitäne waren mit auf der Runde und standen den Jungs zur Verfügung", hat für Darren Clarke das Wohlergehen seiner Spieler absolute Priorität. So konnten sich Andy Sullivan und Rory McIlroy in aller Ruhe das erste Mal auf dem Kurs des Hazeltine National Golf Club umschauen.
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"Lefty" der Leader

Phil Mickelson ist eine zentrale Figur in der Planung von Davis Love III. Der amerikanische Kapitän schätzt den erfahrenen Linkshänder für seine Erfahrung, sein Können und die positive Attitüde: "Phil ist eine echte Führungspersönlichkeit - das merkt man auf und auch abseits des Kurses!"
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Das beste Team aller Zeiten?

Tiger Woods schaut sich an, wie der Putter bei Dustin Johnson läuft. Das amerikanische Team wurde bereits als beste Ryder-Cup-Mannschaft der Geschichte tituliert. Davis Love III weiß aber, dass es auch darauf ankommt, sein Potential abzurufen: "Wir müssen es schaffen, dass die Jungs ins Rollen kommen. Wenn wir rausgehen und unser Spiel abrufen, dann kommen die Resultate von ganz alleine."
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Ryan Moore

"Hast du nächste Woche schon was vor?"

Ryan Moore komplettierte das Team USA beim Ryder Cup 2016. Erst nach dem Finale der PGA Tour bekam er den Anruf von Kapitän Davis Love III: "Ich wusste sofort, dass es ein positives Gespräch sein würde und dann fragte er mich, ob ich bereit sei, die nächste Woche in Minnesota zu verbringen", gab der zwölfte Mann Einblicke in das Telefonat.
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Jordan Spieth

Die etwas andere Ryder-Cup-Erfahrung

Jordan Spieth geht in seinen zweiten Ryder Cup als Spieler, allerdings verpasste der junge Texaner schon als Kind kaum einmal das größte Turnier um die kleine weiße Kugel. "Ich kann mich definitiv noch an den Ryder Cup von '99 erinnern", schwelgt der 23-Jährige, "ich kann mich zwar nicht mehr an die einzelnen Szenen erinnern, aber ich weiß noch genau, welche Stimmung in Dallas herrschte und wie aufgeregt alle waren." Inzwischen schreibt der erfahrene Youngster selbst aktiv an der Geschichte des Turniers mit.
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Ricky Fowler

Frühe Vorbereitung bei Rickie Fowler

Der Posterboy aus Kalifornien steht - wie Jordan Spieth - vor seinem ersten Ryder Cup auf heimischen Boden. Dafür kam der 27-Jährige auch bereits eine Woche eher nach Minnesota. "Ich habe den Platz als Amateur bereits 2006 gespielt und es spielt sich ähnlich wie damals, auch wenn die Platzführung natürlich eine andere ist", gab Fowler eine Bewertung ab.
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Phil Mickelson

Elfte Ryder-Cup-Teilnahme

Phil Mickelson ist einer der Ryder-Cup-Veteranen im Team USA. Doch noch immer sei die Woche des Ryder Cup eine besondere für ihn. Er sieht sich als Mentor für die Rookies: "Es ist ein wenig besonders für die, die das erste Mal dabei sind. Aber es gibt nichts, was man ihnen wirklich sagen kann. Man will einfach nur, dass sie es genießen." Zudem sei es wegen des Tods von Arnold Palmer ein besonderes Turnier für das Team USA. "Der Tod von Arnold hinterlässt ein großes Loch. Den Ryder Cup in dieser Woche zu spielen, ist für uns etwas Besonderes. Er geht mit Emotionen und Anerkennung einher, für das, was Arnold Palmer für den Golfsport getan hat."
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kuchar

Matt Kuchar durch Captains's Pick dabei

Phil Mickelson habe mal erklärt, er sei durch den Captain's Pick für den Presidents Cup geehrt gewesen. Doch für Matt Kuchar sei dies nicht unbedingt so. "Es ist eine Position, in der man nicht sein möchte." Doch er sieht darin auch etwas Positives. "Du musst denken: Hey, ich werde gewertschätzt, als Spieler und als Charakter." Es ist Kuchars vierte Ryder-Cup-Teilnahme in Serie. Das erste Mal war er 2010 dabei. Für die Foursomes hat "Kuuuch" keinen Masterplan. "Ich habe keine wirkliche Formel dafür, wer mit wem spielen sollte, wer ein gutes Team ist. Es ist eine Abwechslung, aber auch mit mehr Druck verbunden. Denn du willst deinen Partner ja nicht hängen lassen."
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Spannende Aufgabe für Brandt Snedeker

In seinen zweiten Ryder Cup geht Brandt Snedeker. Für ihn sei es eine großartige Erfahrung. "Der Ryder Cup ist mit nichts zu vergleichen und es macht Spaß, ein Teil davon zu sein. Es ist nervenaufreibend, aufregend, Spaß." In der geballten Erfahrung im Team Room sieht Snedeker große Vorteile. "Wir haben einen unglaublichen Team Room. Die unglaubliche Liste von Vizekapitänen, denen Davis vertraut, pusht uns. Vor allem versteht es Davis, sich auch mal rauszuhalten und uns unseren Job machen zu lassen."
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Stenson

Ohne Jetlag zum Ryder Cup

Auf die Frage, ob es schwieriger sei, sich auf den Ryder Cup außerhalb Europas vorzubereiten, sagte Henrik Stenson: "Der Reisestrecke nach ist es ein Heim-Ryder-Cup. Kein nennenswerter Jetlag von Florida, und auch das Wetter ist ähnlich." Mit guter Laune aus dem Sunshine State angereist ist der Schwede besonders von der Stimmung im Team angetan. "Die Atmosphäre im Team ist super. Ich sehe eigentlich keine Unterschiede darin, wer schon einmal im Ryder Cup gespielt hat und wer nicht. Ich denke, dass die Neuen sich schnell willkommen gefühlt und als Teil des Teams gesehen haben." Henrik Stenson übt sich in Bescheidenheit. Ob sich seine Funktion im Team Europa nach dem Open-Sieg in diesem Jahr geändert habe? "Nicht wirklich. Ich denke, wir haben alle unsere spezielle Funktion und es ist eben Darrens Team und das seiner Vizekapitäne."
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Fitzpatrick

Jüngster Spieler des Ryder Cup 2016

Mit 22 Jahren ist Matthew Fitzpatrick jüngster Ryder-Cupper dieses Jahres. Doch davon lässt er sich nicht beirren. "Ich weiß, dass ich der jüngste hier bin, doch ich denke nicht darüber nach." Er habe sich zudem schon mit den Erfahrenen unterhalten, wie mit Martin Kaymer oder Rory McIlroy. Unterstützung sei auf jeden Fall da. Zum Platz in Hazeltine äußerte sich Fitzpatrick positiv. "Ich bin seit Montag hier und es war bisher schon sehr windig. Ich hörte, dass hier extrem schlechtes Wetter gewesen sein soll. Doch dafür ist der Platz in einem exzellenten Zustand."
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rose

Justin Rose beschwört den Team Spirit

Für Justin Rose ist es bereits der vierte Ryder Cup. Der Goldmedaillengewinner von Rio beschwört besonders den Team Spirit. "Es ist eben ein Teamspiel. Daher musst du deinen Partnern den größten Respekt zollen." Vorbereitet hat sich Justin Rose schon lange vor dem Kontinentalvergleich. Schon bei der Players Championship habe Team-Kapitän Clarke sein Spieler zusammen getrommelt. "Man hatte also schon das Gefühl, das der Ryder Cup naht." Die Chancen für beide Teams stünden zudem gleich. "Für mich gibt es weder Favorit noch Underdog. Alles was zählt ist, am Freitag vom Tee voll da zu sein."
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Martin Kaymer

Martin Kaymer: "Ob der Platz schwierig oder leicht ist, spielt im Match Play keine Rolle"

Durch eine Wildcard hat es Martin Kaymer so gerade noch ins Team Europa geschafft, doch mit seiner vierten Teilnahme zählt er bereits zu den Etablierten Ryder Cuppern. Eine einfache Aufgabe wird es jedoch auch für die Routinierten nicht. "Ich habe schon vorher bei Ryder Cup gespielt, doch wenn du da raus gehst, möchtest du dein Bestes geben." Wie der Platz dabei angelegt ist, spielt für den 31-Jährigen nur eine untergeordnete Rolle: "Es gibt keinen Druck, einen tiefen Score zu spielen. Du musst nur einen Schlag besser sein als dein Gegner. Aber es ist definitiv ein Platz, bei dem du lang vom Tee abschlagen musst."
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