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Was wär wenn

Was wäre, wenn...

...eine Turnierrunde nur über neun Löcher gehen würde? Eine Betrachtung der Majors der letzten fünf Jahre zeigt, dass es so manche Überraschung im Kampf um die begehrten Titel gegeben hätte, wenn nur die Schläge der Front Nine oder der Back Nine aus allen vier Runden gewertet würden. Wer hätte sich mit seiner Front oder Back Nine das grüne Jackett sichern können oder einen Majortitel feiern dürfen? Wer müsste seinen Pokal wieder hergeben?
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Open 2012 Woods Els

Zwei Titel mehr für Tiger Woods

Tiger Woods hätte gleich zwei Majorsiege zu seinen 14 Titeln hinzugefügt. Damit wäre er einen Schritt näher daran, Jack Nicklaus' Rekord von 18 Majorsiegen zu knacken. Bei der British Open 2012 belegte Tiger Woods den geteilten dritten Platz. Sieger wurde Ernie Els, den zweiten Platz sicherte sich Adam Scott. Betrachtet man allerdings nur die Schläge auf den Löchern 1 bis 9 aus allen vier Runden, hätte das Leaderboard anders ausgesehen. Dann läge Tiger Woods mit -4 an der Spitze des Feldes. Adam Scott hätte immer noch den zweiten Platz inne, er spielte -2 auf der Front Nine. Ernie Els jedoch spielte nur Even Par auf den ersten neun Löchern und läge damit auf Platz drei.
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Woods gegen Scott

Eine ähnliche Situation gab es beim Masters 2013. Adam Scott ging im Stechen gegen Angel Cabrera als Sieger hervor. Jason Day folgte auf dem dritten Platz, für Woods gab es nur Platz vier, den er sich mit Marc Leishman teilte. Wertet man erneut nur die Front-Nine-Scores, kann sich Tiger auf Platz eins schieben. Mit -4 würde er sich vor einer Dreiergruppe aus Angel Cabrera, Jason Day und Marc Leishman platzieren, die alle -2 über die ersten neun Löcher spielten. Adam Scott könnte mit -1 auf der Front Nine nur Platz drei belegen.
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US Open 2014 Kaymer

Kaymers Majorsieg in Gefahr?

Der Sieg bei der US Open 2014 war einer der Höhepunkte in Martin Kaymers Karriere. Mit acht Schlägen Vorsprung sicherte sich Kaymer den Sieg vor dem amerikanisch-norwegischen Pro Erik Compton und Rickie Fowler. Schaut man sich von den vier Runden jeweils nur die Front Nine an, wäre der Pokal an jemand anderen gegangen. Erik Compton hätte mit -4 einen Schlag Vorsprung vor Martin Kamer gehabt, dem auf der Front Nine insgesamt "nur" - 3 gelangen. Rickie Fowler schnitt mit +1 auf den Löchern 1 bis 9 wesentlich schlechter ab.
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Immer dabei, nie erfolgreich

Auch der Masterssieger 2016 bleibt nicht unberührt. Danny Willett konnte sich in diesem Jahr das grüne Jackett sichern, vor Jordan Spieth und Lee Westwood auf Platz zwei. Wird nur die Back Nine der vier Tage gewertet, sieht Lee Westwoods Score wesentlich besser aus als Willetts. Westwood, der zu den besten Golfern ohne Majorsieg gezählt wird, konnte Westwood -6 auf den Löchern 10 bis 18 erspielen. Bei Danny Willett stände -2 auf der Scorekarte, bei Jordan Spieth ganze +6. Zum Vergleich: Wertet man nur die Front Nine stattdessen, läge Spieth acht Schläge unter Par.
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Bubba Watson

Vom Thron gestoßen

Bubba Watson hat zwei Masterssiege auf seinem Konto. Bei der hypothetischen Wertung von nur Front Nine oder Back Nine hätte er möglicherweise keinen der Siege geholt. Beim Masters 2012 konnte Bubba Watson sich im Playoff gegen Louis Oosthuizen durchsetzen. Platz drei teilten sich Lee Westwood, Phil Mickelson, Matt Kuchar und Peter Hanson. Betrachtet man nur die Front Nine, hätte Lee Westwood sich mit -3 das grüne Jackett gesichert, Bubba Watson spielte -2. Auf der Back Nine überzeugte Phil Mickelson und hätte sich bei einer Wertung der Löcher 10 bis 18 den Sieg mit -10 geholt, Watson schrieb dort zwei Schläge mehr auf, -8.
2014 konnte Bubba Watson sich beim Masters vor Jordan Spieth und Jonas Blixt an die Spitze des Leaderboeards setzen. Zählt man nur die Schläge der Front Nine zeigt sich ein anderes Bild. Der Schwede Jonas Blixt hätte sich dann mit einem Score von -6 gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Watsons Front-Nine-Score läge bei -2.
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Robert Garrigus

Überraschungssieger

Wie reagiert wohl ein Golfer, der in 19 Jahren als Pro einen einzigen PGA-Tour-Sieg erringen konnte, wenn man ihm sagt, dass er einen Majortitel inne haben könnte? Bei der US Open 2011 ging Rory McIlroy als Sieger hervor. An Platz zwei Stand Jason Day, Robert Garrigus teilte sich den dritten Platz mit drei anderen Pros. Betrachtet man nur die Back Nine, sähe die Verteilung der ersten drei Plätze folgendermaßen aus: Robert Garrigus hätte mit -6 den ersten Platz sicher, Platz zwei hätte Jason Day mit -5 behauptet, für Rory McIlroy wäre es mit -4 auf den Löchern 10 bis 18 nur Platz drei gewesen.
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Masters 2015 Rose Spieth

Wie gewonnen, so zerronnen

Jordan Spieth hatte sich beim Masters 2015 sein grünes Jackett erspielt. Justin Rose teilte sich den zweiten Platz mit Phil Mickelson. Würden nur die Back Nine Scores zählen, hätte Justin Rose mit viel Abstand das grüne Jackett gewonnen. 12 Schläge unter Par spielte er über alle vier Runden auf den hinteren neun Löchern. Damit läge er drei Schläge vor Jordan Spieth, der nur -9 auf der Back Nine spielte.
Doch nicht immer kann Justin Rose so eine gute Back Nine hinlegen. Bei der US Open 2013 holte er seinen ersten Majorsieg, vor Phil Mickelson und Jason Day auf Platz zwei. Wertet man hier auch nur die Back Nine, könnte Justin Rose nicht die Spitze für sich behaupten. Stattdessen hätten sich Jason Day und Phil Mickelson im Playoff um den Titel "US-Open-Champion 2013" gestritten.
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PGA 2012 McIlroy

Unangefochtener Sieger

Nur ein Pro könnte seinen Sieg in den letzten fünf Jahren sowohl auf der Front Nine, als auch bei der Back Nine verteidigen. Rory McIlroy hätte seinen Sieg bei der PGA Championship 2012 sicher, egal, wie man es dreht und wendet. Bei der PGA Championship 2014 wäre es nicht ganz so eindeutig. Rory McIlroy hatte sich den Titel mit nur einem Schlag vor Phil Mickelson erkämpft. Auf Platz drei folgten Henrik Stenson und Ricky Fowler. Bei einer Wertung der Löcher 1 bis 9 hätte McIlroy seinen Titel an Mickelson oder Stenson abgeben müssen. Die beiden wären einander im Playoff gegenüber gestanden, weil sie beide einen Score von -10 auf der Front Nine hatten. McIlroy hätte mit nur vier Schlägen unter Par über die ersten neun Löcher nicht mithalten können.
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