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Verdienter Sieg der USA beim Ryder Cup 2016

Nach acht Jahren und zuvor drei europäischen Siegen in Serie, holt Team USA den Ryder Cup wieder nach Amerika zurück. Die Task Force - ins Leben gerufen nach der Niederlage 2014 in Gleneagles - hat also alles richtig gemacht. Davis Love III hatte ein starkes Team, sein Gegenüber stolperte hingegen über die große Zahl von Rookies, ausbleibende Leistung der Erfahrenen und kleine Fehler bei Personalentscheidungen. Alles in allem war der Sieg für die USA hochverdient, die Entscheidung jedoch knapper, als es das Ergebnis von 17:11 aussagt. Golf Post hat die Leistungen aller Aktiven genau analysiert und stellt Zeugnisse aus: Wer hat überzeugt, wer ist durchgefallen?
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Davis Love III - Kapitän Team USA - Golf Post Note: 2+

Davis Love III trat nach der US-Niederlage in Schottland 2014 inklusive anschließender Schlammschlacht um den damaligen Captain Tom Watson einen verdammt schweren Job an. Der Druck war enorm, er musste endlich wieder den Cup holen - und das vor heimischem Publikum. Umso besser für ihn, dass seine Spieler top motiviert und in blendender Verfassung waren. Trotzdem war es dieses Mal nicht vorrangig die Weltklasse der einzelnen Akteure, die USA unter Love schlug Europa mit ihren eigenen Waffen - sie waren ein Team! Chapeau Mr. Love! Matchplan bei allem Druck voll aufgegangen!
(Foto: Getty)
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Patrick Reed - Ergebnis: 3/1/1 - Golf Post Note: 1

Es war der zweite Ryder Cup für Patrick Reed und zum zweiten Mal präsentierte er sich als Punktelieferant für die USA. Vor heimischem Publikum erzielte auch sein häufig kritisch beäugtes und leicht exzentrisches Verhalten mit extremen Jubelausbrüchen seine Wirkung. Nicht der Erfahrenste, trotzdem ein Leader im Team USA.
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Jordan Spieth - Ergebnis: 2/1/2 - Golf Post Note: 2-

Der zweifache Majorsieger schaffte es anders als Patrick Reed nicht, dem Ryder Cup seinen Stempel aufzudrücken. Der Youngster holte zwar wichtige Punkte auf dem Weg zum Sieg, konnte aber nicht immer überzeugen. Mit gerade einmal 23 Jahren hat er nun immerhin das, wovon viele Golfer ihre ganze Karriere nur träumen - die wichtigste Golftrophäe in Händen.
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J.B. Holmes - Ergebnis: 1/0/2 - Golf Post Note: 3-

J.B. Holmes machte im abschließenden Einzel auf sich aufmerksam, als er sich ein hochklassiges Duell mit Europas Überflieger Thomas Pieters lieferte. Am Ende reichte es nicht für den Sieg, so dass Holmes ebenso wie Jimmy Walker lediglich einen Punkt beisteuerte und eher unterm Radar agierte.
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Rickie Fowler - Ergebnis: 2/0/1 - Golf Post Note: 2

Für den sympatischen Pro aus Kalifornien endeten bei diesem Ryder Cup gleich zwei Negativserien. Zum einen durfte auch er erstmals den Pokal in die Höhe stemmen, zum anderen fuhr Fowler in Hazeltine tatsächlich die ersten beiden Siege ein. Zuvor war er bei seinen Ryder-Cup-Teilnahmen nie über geteilte Matches und Niederlagen hinausgekommen. Seine positive Quote war dabei nicht nur für ihn ein riesen Erfolg.
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Jimmy Walker - Ergebnis: 1/0/2 - Golf Post Note: 3-

Nur drei Einsätze für Jimmy Walker und ein Sieg im Vierer - mit dieser negativen Bilanz gehörte der Sieger der PGA Championship zu den schwächeren Vertretern des Teams USA. Der Gesamtsieg im Ryder Cup dürfte jedoch über mögliche persönliche Unzufriedenheit seiner Leistung hinwegtrösten.
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Phil Mickelson - Ergebnis: 2/1/1 - Golf Post Note: 2+

Phil Mickelson spielte seine ganze Erfahrung aus. Im entscheidenden Moment der Saison präsentierte sich der 46-Jährige in bestechender Form, was zu unglaublichen gelochten Bällen führte und im bereits als "historisch" bezeichneten Einzelduell gegen Sergio Garcia endete, welches zwar "nur" geteilt wurde, bei dem beide Akteure allerdings jeweils neun unter Par spielten.
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Ryan Moore - Ergebnis: 2/0/1 - Golf Post Note: 2

Ryan Moore rückte als letzter Captain's Pick erst mit Beginn der Ryder-Cup-Woche ins Team und kommte so nicht einmal für richtig passende Klamotten vermessen werden. Unverhofft kommt aber ja bekanntlich oft, so dass Moore bei seinen wenigen Auftritten lange nur mitspielte, ehe Lee Westwood im Einzel den sicheren Sieg herschenkte und Ryan Moore mit dem entscheidenden Punktgewinn zum Matchwinner der USA beförderte.
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Brandt Snedeker - Ergebnis: 3/0/0 - Golf Post Note: 1-

Hätte Davis Love III diesen Mann häufiger eingesetzt, die Niederlage der Europäer wäre wohlmöglich noch klarer ausgefallen. Brandt Snedeker spielte beeindruckend konstant, harmonierte bei seinen beiden Vierern sehr gut mit Rookie Brooks Koepka und brachte deshalb drei verdiente Punkte aufs Leaderboard.
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Dustin Johnson - Ergebnis: 2/0/2 - Golf Post Note: 3+

Von einem "Player of the year" hätte man eigentlich mehr erwarten dürfen. Die Bilanz von Dustin Johnson ist zwar ausgeglichen, dennoch gehörte er im Team USA zu den schwächeren Spielern. Sein knapper Sieg gegen Chris Wood kam, als alles gelaufen war und dann auch eher wenig überzeugend.
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Brooks Koepka - Ergebnis: 3/0/1 - Golf Post Note: 1-

Starker Auftritt bei seinem ersten Ryder Cup. Mit drei Punkten bei nur einer Niederlage einer der Top-Punktelieferanten im US-Team. Zeigte kaum Nerven und stellte einmal mehr unter Beweis, warum er innerhalb so kurzer Zeit einen solch steilen Aufstieg von der Challenge Tour hin zu PGA-Tour- und nun Ryder-Cup-Sieg hingelegt hat.
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Matt Kuchar - Ergebnis: 2/0/2 - Golf Post Note: 3+

Kuuuuuch! Er ist einer der Publikumslieblinge. Das zeigte sich in den Tagen des Ryder Cup bei jedem seiner vier Auftritte. Immer für ein Späßchen gut, steuerte Matt Kuchar wichtige Punkte bei. Dass er sein Einzel nach deutlicher Führung gegen Martin Kaymer am Finaltag noch abgab fällt für ihn vermutlich unter die Rubrik "passiert und abhaken".
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Zach Johnson - Ergebnis: 2/0/1 - Golf Post Note: 3

Legt man die Erfahrung und Erfolge eines Zach Johnson zugrunde, so fällt auch bei ihm trotz positiver Bilanz das Fazit eher durchwachsen aus. Sein souveräner Einzelsieg gegen Matthew Fitzpatrick hatte schlicht keine Bedeutung mehr, so dass sein Anteil am Erfolg relativ gering ausfiel.
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Darren Clarke - Kapitän - Golf Post Note: 3

Darren Clarke übernahm das Amt des europäischen Kapitäns mit viel Rückenwind, aber auch einer großen Bürde, immerhin hatte Europa dreimal in Serie gewonnen und die historische Chance auf Titel Nummer vier. Der Nordire machte dann auch nicht viel falsch und trotzdem ging er mit seinen Jungs als Verlierer vom Platz. Es wurde im Vorhinein über die vielen Rookies im Team diskutiert. Zwei von ihnen wurden zu Überfliegern, drei gingen jedoch gänzlich ohne Punktgewinn aus dem Wettkampf hervor. Dazu kam die Diskussion um die Erfahrenen Westwood und Kaymer. Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer, aber beide hätten am Samstagnachmittag nicht spielen dürfen, der Engländer sogar ganz zu Hause bleiben müssen. Schade Mr. Clarke - Chance vertan.
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Rory McIlroy - Ergebnis: 3/0/2 - Golf Post Note: 2+

Rory McIlroy wollte der Anführer im Team Europa sein und er war es gerade nach dem sportlichen Ausfall der erfahrenen Westwood und Kaymer auch - auf dem Platz ebenso wie abseits der Grüns. Zusammen mit Überraschungsmann Thomas Pieters bildete er das erfolgreichste europäische Duo - eine Paarung für die Zukunft!? In einem spannenden Match zog McIroy zum Auftakt der Einzel dann den Kürzeren gegen Patrick Reed, seine erste Ryder-Cup-Einzel-Niederlage und ein erster Schritt hin zum Sieg der USA.
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Henrik Stenson - Ergebnis: 2/0/3 - Golf Post Note: 2-

Europa hat sie (fast) alle gehabt - den Masterssieger, den FedExCup-Sieger, den Olympiasieger und Henrik Stenson: behangen mit olympischem Silber sowie der "Champion Golfer of the Year". Das nüchterne Ergebnis spricht leider nicht für den "Iceman". Gerade an der Seite Roses hätte man mehr erwarten dürfen.
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Thomas Pieters - Ergebnis: 4/0/1 - Golf Post Note: 1

Er kam, sah und siegte! Thomas Pieters hat allen gezeigt, warum er die Berufung ins Team mehr als verdient hatte. Im ersten Match noch ordentlich abgefertigt, erhielt der junge Belgier eine neue Bewährungschance und nutzte sie eindrucksvoll. Pieters durfte bei seinem ersten Ryder Cup fünf Mal an den Start und war anschließend mit vier Punkten erfolgreichster Spieler des ganzen Turniers. Wir freuen uns bereits auf Paris 2018!
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Justin Rose - Ergebnis: 2/0/3 - Golf Post Note: 2-

Als Olympiasieger mit großen Erwartungen zum Ryder Cup angereist, fand der Engländer zu selten zu dem Spiel, welches ihn so stark macht. Zusammen mit Henrik Stenson hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
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Rafa Cabrera-Bello - Ergebnis: 2/1/0 - Golf Post Note: 1-

Hätte Darren Clarke ein bisschen mehr Mut gehabt und häufiger auf den jungen Spanier gesetzt, der Ryder Cup wäre vielleicht nicht so deutlich an die Amerikaner gegangen. Bei seiner ersten Teilnahme spielte Rafa Cabrera-Bello bereits wie ein alter Hase. Matchplay scheint ihm wirklich zu liegen. Beim WGC - Dell Match Play war er erst im Halbfinale gescheitert. Auf jeden Fall bringt er viel Potenzial für kommende Duelle mit den USA mit.
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Sergio Garcia - Ergebnis: 1/2/2 - Golf Post Note: 2

Sergio Garcia hängte sich mal wieder richtig rein, lieferte spannende Duell und kämpfte vor allem gegen Phill Mickelson im Einzel bis zum letzten Putt um seine Chancen, Punkte für Europa einfahren zu können. Einzig die Kombi der beiden guten Freunde mit Martin Kaymer führte zweimal nicht zum erhofften Ergebnis.
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Lee Westwood - Ergebnis: 0/0/3 - Golf Post Note: 5

Zum richtigen Zeitpunkt der Saison starke Leistungen geboten, per Wildcard den Sprung ins Team Europa geschafft und wegen seiner Erfahrung als wichtiger Baustein auf dem Weg zur Titelverteidigung bezeichnet. Am Ende dürften Lee Westwood und alle Golffans seine Auftritte beim Ryder Cup 2016 vermutlich nur schnell vergessen wollen. Wenn nichts läuft, dann läuft halt nichts. Leider ausgerechnet beim Ryder Cup.
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Andy Sullivan - Ergebnis: 0/0/2 - Golf Post Note: 4

Andy Sullivan war einer der vielen jungen Engländer im Team, die ihren ersten Ryder Cup erleben durften. Blieb nach zwei Auftritten ohne Punktgewinn für seine Mannschaft. Erfahrung gesammelt, auch wenn "dabeisein" nicht immer alles ist.
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Chris Wood - Ergebnis: 1/0/1 - Golf Post Note: 3

Chris Wood schaffte das, was seinen Landsmännern Sullivan, Willett und Fitzpatrick verwehrt blieb: der lange Schlacks holte immerhin seinen ersten Punkt bei einem Ryder Cup. Zudem ging auch sein Einzel nur denkbar knapp verloren. Ein kurzer aber ordentlicher Auftritt.
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Danny Willett - Ergebnis: 0/0/3 - Golf Post Note: 5

Danny Willett darf sich seit April Masterssieger nennen und das Grüne Jackett seither durch die Welt führen. Seither kam vom Engländer jedoch so gut wie nichts mehr. Das blieb auch in Hazeltine so. Eine wahrhaft fehlgeschlagene Premiere beim Kontinentalvergleich - zudem als amtierender Majorsieger.
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Martin Kaymer - Ergebnis: 1/0/3 - Golf Post Note: 4+

Es war der vierte und schwächste Ryder Cup von Martin Kaymer. In den Vierern bekam der Deutsche kein Bein auf den Boden, was lange auch im abschließenden Einzel der Fall zu sein schien. Als alles gegen ihn und Europa sprach, drehte Kaymer dann plötzlich auf, spielte starkes Golf, drehte die Partie und sorgte zumindest persönlich für ein kleines Erfolgserlebnis.
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Matthew Fitzpatrick - Ergebnis: 0/0/2 - Golf Post Note: 4-

Der Ryder Cup 2016 kam für Matthew Fitzpatrick zu früh. Sicher ist er einer der talentiertesten und für die Zukunft vielversprechendsten Golfer in Europa. Sein Auftritt und Ergebnis facht jedoch die Diskussion an, ob das Qualifikationssystem richtig ist. Matthew Fitzpatrick hätte mit seiner aktuellen Form ebenso wie manch andere Akteure nicht ins Team gehört. Trotzdem, für 2018 oder später sicher ein künftiger Punktelieferant.
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