Loch für Loch: Die Kursübersicht der British Open

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Schon das erste Loch ist wegen der Winde und einem schmalen Fairway sehr schwierig. Der Abschlag sollte möglichst auf der linken Seite des leicht nach rechts gebogenen Fairways landen. Das ermöglicht einen freien Blick auf das flache Grün. Aber Vorsicht: An der linken Seite warten auch einige Bunker, die den Strategen das Leben schwer machen werden.
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Das zweite Loch wird gern unterschätzt: Trotz seiner Kürze werden hier nur selten Birdies gespielt. Das liegt auch daran, dass direkt neben der Bahn die Aus-Linie verläuft und sich zum Grün hin bis auf vier Meter annähert – hier wird wohl der eine oder andere Ball verloren gehen. Bestes Rezept: Vom Tee mit einem langen Eisen die linke Seite des Fairway anvisieren. Dann ist es nur noch ein kurzer aber anspruchsvoller Schlag auf das Grün, das von Bunkern beschützt wird.
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Das dritte Loch ist knifflig: Auf halber Höhe wird das Fairway sehr schmal und schlängelt sich zwischen zwei ausgehöhlten Bunkern durch. Das Grün liegt dahinter und steigt nach hinten hin an. Die vor dem Grün platzierten Bunker warten auf Bälle, die mit zuviel Backspin und wegen der Neigung des Grüns zurückrollen.
muirfield_loch_4
Der Abschlag an Loch 4 ist leicht erhoben, das Grün liegt 36 Meter tiefer. Wichtig sind hier akkurate Schläge in Länge und Linie, da ein Finden des Balles abseits des klein gehaltenen Fairways im wilden Gras von Muirfield schwierig werden dürfte. Außerdem warten Bunker links und rechts vom Grün auf ungenaue Annäherungen.
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Der Abschlag muss gleich fünf Bunker auf der rechten Seite überwinden. Mit Rückenwind gelangt der Ball schnell aufs Grün, wenn er den schmalen Eingang zwischen den Bunkern findet. Die Schwierigkeit dieses Loches ist sehr vom Wind abhängig: 1992 konnten hier bei guten Bedingungen mit Rückenwind etliche Eagles und Birdies gespielt werden. Fünf Jahre vorher sah es mit Gegenwind ganz anders aus.
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Die sechste Bahn ist das wahrscheinlich schwierigste Loch des Platzes. Mit viel Seitenwind am hoch gelegenen Abschlag bleibt den Spielern fast nur der Horizont zum Zielen. Für einen Linkskurs ungewöhnlich sind die Bäume am Rande des Grüns. Zusammen mit einer Bodensenke lassen sie die Fahne näher erscheinen als sie ist.
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Ein windiges Loch, bei dem der Ball schnell in einem der Bunker rund um das Grün landet. Durch die Neigung des Grüns von hinten nach vorne und von rechts nach links ist das Putten eine echte Herausforderung.
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Bei einem perfekten Abschlag ist das achte Loch relativ einfach. Die Platzierung des ersten Schlages ist allerdings auch das Problem dieses Dogleg-Lochs. Zahlreiche Bunker auf dem Fairway und vor dem Loch versperren den Weg.
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Das neunte Loch ist für moderne Par-5-Verhältnisse mit 506 Metern relativ kurz, dafür ist das Fairway gerade da, wo der erste Ball landen sollte, durch einen tiefen Bunker und wildes Rough erschwert. An die linke Seite der Bahn schmiegt sich die Out-of-Bounds-Grenze. Der strenge Wind erschwert die Platzierung der Schläge um ein Weiteres.
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Ein starker Süd-West-Wind macht es am zehnten Loch schwer, nicht die Bunker sondern das schmale Fairway zu treffen. Ein kleiner Hügel und zwei das Fairway teilende Bunker verbergen das Grün vor den Blicken der Golfer. Es werden zwei Schläge nötig sein, bis die Profis das Grün überhaupt erst ins Visier nehmen können.
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Der Abschlag am elften Loch erfolgt völlig blind über einen kleinen Hügel auf das Fairway. Das herzförmige Grün ist komplett von Bunkern umsäumt.
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Bunker auf der rechten Seite vom Grün verlangen einen Abschlag nach links, der kurz vor dem Fairway-Bunker enden sollte. Das erleichtet den zweiten Schlag. Das Grün neigt sich stark nach links und hinten und liegt leicht tiefer als das Fairway.
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Am 13. Loch müssen die Spieler ihren Ball bergauf zum Grün befördern. Zwar ist dieses mit 42 Metern recht lang, aber dafür umso schmaler durch die Bunker auf beiden Seiten. Eine starke Neigung nach vorne rechts macht es schwierig, nicht in den Sand zu rollen.
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Das 14. Loch wird durch starke Winde und eine schlanke Taille auf halber Strecke zu einem anspruchsvollen Par 4. Das Grün liegt auf einem Plateau, das auf allen Seiten abschüssig ist. Ein einzelner Bunker beschützt die rechte Ecke des Grüns.
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Das Fairway dieses “Kamelrückens” – so wird das Loch von den Mitgliedern Muirfields genannt – wird auf beiden Seiten großzügig von Bunkern gesäumt. Sollte die Annäherung nicht die richtige Stelle auf dem Grün treffen, werden schnell drei Putts nötig, um einzulochen.
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Eine schwierige Angelegenheit: Das Loch besteht eigentlich nur aus Rough und Grün. Und durch die starke Neigung können Golfer zudem eigentlich nur das halbe Grün anvisieren. Alle Bälle auf der linken Seite landen unweigerlich im Rough oder Sand. Durch den Wind ist an diesem Loch alles möglich.
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Ohne Wind wäre das Grün des 17. Lochs mit zwei Schlägen zu erreichen. Mit einem starken Wind stehen aber schnell die Fairway-Bunker im Weg des Spielers. An der Krümmung des Doglegs liegen fünf Bunker, wodurch der Abschlag rechts platziert werden sollte. Das Grün verbirgt sich zwischen Dünen und Bunkern.
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Eines der besten Schlusslöcher im Golf: Links und rechts behindern Bunker den Abschlag, genauso wie der Wind von der meist rechten Seite. Das Grün steigt nach hinten an mit tiefen Bunkern an beiden Seiten.

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