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Foreace: Junge Wilde mit einer göttlichen Idee

Was kommt wohl dabei raus, wenn ein junger, ambitionierter und golfbgeisterter Gründer einen Golfball entwickelt? Das Ergebnis heißt Foreace und wir haben es getestet.

Laut, offensiv und mit spektakulären Namen und Bildern versehen will Forace den Golfball-Markt erobern. (Foto: foreace.com)
Laut, offensiv und mit spektakulären Namen und Bildern versehen will Forace den Golfball-Markt erobern. (Foto: foreace.com)

Dem Rat seiner Frau folgend und etliche Bälle bereits an das kühle Nass verloren, keimte bei dem Foreace Gründer Alexander Russ die zarte Idee in das Golfball-Business einzusteigen. Nichts weniger als ein "Auf den Kopf stellen" des deutschen und vielleicht auch internationalen Golfball-Marktes war der Plan, den Russ von Anfang verfolgte und mit dem er sich auf machte, eine neue Ära einzuläuten. Das erste Ergebnis sind die inzwischen erschienenen und erhältlichen Bälle aus dem Hause Foreace. Vier verschiedene an der Zahl, die sich mit hochtrabenden Namen schmücken und so ganz anders sind als der Rest auf dem Markt. Anders was die Produktion, den Vertrieb und das Marketing angeht. Aber anders ist in diesem Falle in keinster Weise negativ und auch überaus erfolgreich. Russ tut dem Golfsport in Deutschland mit seiner Aggressivität auf dem Markt und seiner Strategie gut und könnte es schaffen, Golf wieder "cool" zu machen.

Die Idee und der Plan von Foreace

Namen, Produktion und Vetrieb - Alles wird einfach ein bisschen anders angegangen bei Foreace. (Foto: foreace.com)

Namen, Produktion und Vetrieb - Alles wird einfach ein bisschen anders angegangen bei Foreace. (Foto: foreace.com)

"Coolness" steht allgemein ganz oben auf der Agenda von Foreace und spiegelt sich im Motto des jungen Unternehmens wieder. "Wir glauben, es ist Zeit, dem Golfsport Coolness zu verleihen. Neue Wege zu beschreiten. Und Konventionen über Bord zu werfen." Mit dieser Idee startete Russ vor einigen Jahren sein Projekt und legte neben dem Image besonderen Wert auf ein stimmiges Qualitäts- und Preisgefüge. Hierfür bereiste der ambitionierte "Golf-Gründer" den fernen Osten und wurde schließlich in Taiwan fündig.

Die Produktion und Fertigung der Foreace-Bälle wird auf dieser China vorgelagerten Insel unter höchsten Qualitätsansprüchen durchgeführt und immer wieder vom Gründer Russ persönlich inspiziert. Ebenfalls neue und andere Wege beschreitet Foreace beim Vertrieb seiner Bälle. Ohne Vertragspartner auskommend sind die Bälle über das Internet zu erwerben und kommen auf direktem Wege zu den Spielern nach Hause. Dank dieser Kombination kann Foreace seine Bälle zu Preisen anbieten, die die Wettbewerber ins Schwitzen bringen.

Die Bälle und ihre Performance - ein Erfahrungsbericht

Bei den Namen bediente sich Foreace in der griechischen Mythologie. (Foto: foreace.com)

Göttliche Bälle als Vermarktungsstrategie. (Foto: foreace.com)

Wie es cooler werden soll und anders geht, zeigen die Macher von Foreace schon mit den Namen für ihre Bälle. In der griechischen Antike bedient, bietet Foreace dem Golfer nun Bälle mit der Kraft von Zeus, dem strahlenden Helios, der Macht von Poseidon und der Urgewalt von Hades. Dies sind nämlich die vier Namen, die sich Russ und sein Team ausgedacht haben und mit denen sie ein göttliches Spiel versprechen. Wir haben alle vier Modelle getestet und ihre Göttlichkeit auf die Probe gestellt.

Helios - 4 Schichten mit der Farbe der Sonne

Foto: foreace.com

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Der 4-Piece-Ball ist der teuerste im Foreace-Sortiment und kommt in orangenem Gewand daher. Im Test konnte der Ball mit seiner konstanten Flugbahn und seiner Länge überzeugen. Geplante Flugkurven hielt der Ball ein und das Gefühl im Treffmoment war überaus gut. Die weichere Schale konnte auch bei Annäherungen und Schlägen ins Grün überzeugen und vermittelte ein angenehmes Gefühl auf den Grüns. Lediglich die knallige Farbe ist gewöhnungsbedürftig, sodass es schön wäre, wenn es das Helios-Modell auch in weiß gäbe.

Zeus - 4 Schichten in weißem Gewand

Foto: foreace.com

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Dieses 4-Piece-Modell entwickelt seine Leistung besonders bei langen und kraftvollen Abschlägen. Wir würden ihn besonders für Spieler empfehlen, die nach Länge vom Tee streben und mit einer hohen Schlägerkopfgeschwindigkeit agieren. Dank einer neuartigen Außenschale muss der Spieler trotz Längen optimierender Eigenschaften nicht auf Spin und Kontrolle um das Grün verzichten. Daher ist das Zeus-Modell unserer Meinung nach für die Longhitter geeignet, die den Platz zerlegen wollen und trotzdem gute Scores anstreben.

Poseidon - 3 Schichten für ein trockenes Spiel

Foto: foreace.com

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Die 3-Piece-Variante von Foreace bietet zwar nicht die Längen seiner beiden 4-Piece-Alternativen, hält aber von allen vier Modellen am besten die Spur. Sehr konstante Flugkurven sind mit dem Poseidon-Modell spielbar, was eine angenehme Genauigkeit ermöglicht und schnell über die Längendefizite einwegschauen lässt. Durch die drei Schichten lässt sich der Ball unserer Meinung nach besser um die Grüns herum kontrollieren und steuern. Der Ball eignet sich daher perfekt für den klassischen Amateurgolfer, der auf der Suche nach einem zu ihm passenden ball ist und in Zukunft großes vor hat.



Hades - 2 Schichten um unter die Erde zu gelangen

Foto: foreace.com

Foto: foreace.com

Die einfachste Variante von Foreace ist ein 2-Piece-Ball, der seinen großen Auftritt auf und um den Grüns hat. Die sehr weiche Oberfläche bietet ein super Gefühl und eine hervorragende Rückmeldung bei kurzen Annäherungen und beim Putten. Auf dem Grün erweckt er tatsächlich das Gefühl, dass genau die Kraft die mit dem Putter eingesetzt wird auch umgesetzt wird. Der Ball eignet sich somit für Spieler die am Anfang ihrer Golfkarriere stehen und erst einmal ihr kurzes Spiel verbessern wollen, bevor sie vom Tee und Fairway aus angreifen.

Wenn Sie nun Interesse bekommen haben, die Bälle aus dem Hause Foreace ebenfalls einmal zu testen, können Sie sich hier direkt Ihr Probepaket bestellen und loslegen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Testen und ein gutes Spiel.

1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Ist das nicht eine recht profane Kopie der Vice Golf Story? Und war die Reise nach Taiwan nicht eher ein Klick auf alibaba.com?

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