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FootJoy in neuem Hyperflex-Gewand

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15. Feb 2015
Neues Jahr, neuer Schuh - Branchenprimus Footjoy bringt die Hyperflex-Serie auf den Markt. (Foto: Footjoy)
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Der FootJoy-Hyperflex wirkt wie eine Kampfansage an die Konkurrenz: FJ will auch sportlich-modern – können sie das?

FootJoy ist der Branchenprimus im Golfschuh-Geschäft, doch der klassisch-elegante Stil, über den sich die Marke definiert, gefällt nicht jedermann. Mit dem FootJoy Hyperflex wagen die Amerikaner sich in den sportlich-modernen Markt und erhoffen sich, damit auch ein jüngeres Publikum zu erreichen. Wir nehmen unter die Lupe, was die neuen Hyperflex-Schuhe, abgesehen von der neuen Optik, von ihren Vorgängern unterscheidet und welche Technologie verbaut ist.

FootJoy – zwischen Tradition und Innovation

FootJoy ist der Dinosaurier unter den Golfschuh-Herstellern. Seit 1857 produziert das Unternehmen Schuhe, 1927 war es der offizielle Ausstatter des amerikanischen Teams beim ersten Ryder Cup, seit 1985 gehört FootJoy zu Acushnet, wie auch Titleist. Über die Jahre kamen einige der erfolgreichsten Produkte der Golfindustrie aus dem Hause FootJoy, etwa der DryJoy, der im Laufe der Jahre immer weiter optimiert wurde. Auch bei Tour-Pros ist die Marke beliebt, laut eigenen Angaben haben bei der South African Open 2015 75 Prozent der Tour-Pros FootJoy getragen.


Doch um auch neue Zielgruppen zu erschließen, ist jetzt sportlich-modern angesagt. Optisch zieht der Hyperflex gleich mit Modellen anderer Marken, beispielsweise Puma, Adidas oder Nike, die sich in diesem Stil etabliert haben. Was sie unterscheiden soll, und den Hyperflex auch von seinen Vorgängern abhebt, ist die Flexgrid™-Technologie. Dabei geht es um eine Art Gitter, die das Obermaterial des Schuhs einfasst. Das soll auf der einen Seite Leichtigkeit und Flexibilität bringen, auf der anderen Seite trotzdem die nötige Stabilität bieten. Wasserdicht sind die Schuhe ebenfalls.

Ein dünnes Außengitter soll den Unterschied machen. (Foto: FootJoy)

Ein dünnes Außengitter soll den Unterschied machen. (Foto: FootJoy)

Die Technologie-Merkmale des Hyperflex

Das Unternehmen habe sich beim neuen Design an Seil- und Gitterkonstruktionen in der Architektur orientiert. Das Flexgrid™-Gitter soll stark genug sein, um dem Fuß während des Golfschwungs die erforderliche Seitenstabilität zu geben.  Ein Überblick über die Technologie:

• Flexgrid™ 2.0-Obermaterial – Das Gitter als Obermaterial gibt die Form und die Funktion der HYPERFLEX-Schuhe vor. Das biegsame Gitter-Material soll sich dem Fuß anpassen und ihn während des Schwungs stabilisieren, das darunter liegende Netzmaterial für Atmungsaktivität und Wasserdichtigkeit sorgen.

• FineTuned Foam™ 2.0 – Die Zwischensohle aus FTF 2.0 (Fine Tuned Foam) dient der Dämpfung.

• O.P.S.™  – Stabilisatoren (Optimized Performance Stabilizer) mit Streben für laterale Steifigkeit an der Rückseite des Schuhs, sie sollen für den Halt der Ferse sorgen.

• NEO™ – Eine Sohle (Next Evolutionary Outsole) aus dünnem TPU-Material bildet die Plattform. Speziell platzierte Traktionselemente und Streben sollen der Sohle laterale Steifigkeit bei hoher Flexibilität in Längsrichtung geben. Mit dazu gehören die „Tornado“-Spikes von Softspikes mit Fast Twist®-System.

Vier Farben stehen zur Wahl. (Foto: FootJoy)

Vier Farben stehen zur Wahl. (Foto: FootJoy)

Farbpalette und BOA-Schnürsystem

Insgesamt wirkt der Schuh wie eine Kampfansage an die Konkurrenz. Wenn die Technologie hält, was sie verspricht, dann wird FootJoy in der jüngeren Zielgruppe sicherlich Punkte sammeln können. Gerade unter den jungen Golfern steht die sportliche Optik, wenn die Qualität stimmt, ganz oben auf der Liste. Zusammen mit Vertragspartnern wie Hunter Mahan, der den Schuh seit dem Ryder Cup trägt, stehen die Voraussetzungen für das Produkt nicht schlecht.  Der FootJoy Hyperflex ist ab Mitte März in vier verschiedenen Farbvarianten für 189 Euro im Fachhandel erhältlich, ab Ende April dann auch mit BOA-Schnürsystem für 209 Euro.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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