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Rabenschwarzer Tag für Deutsche beim British Masters

08. Okt 2015
Marcel Siem erlebt beim British Masters 2015 einen rabenschwarzen Tag. Viel besser stehen die anderen Deutschen aber auch nicht dar (Foto: Getty)
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Bitterer Tag für Marcel Siem, Nachrücker Florian Fritsch nutzt in Runde eins seine Chance nicht, Max Kieffer bleibt „birdiefrei“.

Das erste Mal seit 2008 wird das British Masters, bei dem derzeit Matthew Fitzpatrick die Führung im Clubhaus inne hat, auf der European Tour wieder ausgetragen. Als einziger Deutscher entschied Bernhard Langer im Jahr 1980 das traditionsreiche Turnier für sich. Gleich vier Deutsche haben in dieser Woche die Chance, es dem Altmeister gleichzutun. Marcel Siem, Moritz Lampert und Maximilian Kieffer war der Start bereits seit einigen Tagen sicher.

Florian Fritsch mit vielen Fehlern

Florian Fritsch hoffte indessen noch auf einen Nachrückplatz – den hat er dann schließlich bekommen, weil Paul Lawrie wegen einer Rückenverletzung ausstieg.

Allerdings nutzte Fritsch seine Chance nicht. Zunächst hielt er dem Par die Treue, auf seinem achten Loch ging der Alptraum dann los und der 29-Jährige lochte zum Bogey. Darauf folgten zwei weitere Fehltritte, bevor es dann mit zwei Birdies in Folge einen kleinen Lichtblick gab. Den machte Flo Fritsch aber mit einem weiteren Bogey auf der Acht zunichte. Mit drei über Par stehen die Chancen für den Einzug ins Wochenende nicht allzu gut.

Max Kieffer bleibt „birdiefrei“ bei British Masters

Maximilian Kieffer erreichte bis zuletzt 22 Cuts in Folge, bei der Alfred Dunhill Links verpasste er dann erstmals in diesem Jahr das Wochenende. Beim British Masters sieht es nach der ersten Runde ähnlich aus. Wie Lampert schoss auch Kiwi ein Doppelbogey – und das auf einem Par-5-Loch. Bis auf ein weiteres Bogey auf seinen zweiten Neun ist nichts Weiteres erwähnenswert. Kieffer holte keine Schlaggewinne mehr und liegt ebenfalls bei einem Score von +3.

Auch für Moritz Lampert wird es nicht einfach, mit einem Score von +3 ins Wochenende zu gelangen. Seine ersten Neun hatten es in sich: Auf der Zwölf musste Lampert zweimal zu viel zum Schläger greifen. Danach folgte ein Bogey. Auf seinen zweiten Neun, die er mit einem Birdie einläutete, lief es dann besser. „Mo“ spielt damit eine 74er Runde.

Bittere Pille für Marcel Siem

Marcel Siem wird sich sicher gefühlt haben, wie in einem Alptraum – wäre es bloß ein Traum gewesen. Schon auf dem ersten Loch verlor der 35-Jährige einen Schlag, den er dann zwar wettmachte. Dann kam es knüppeldick für Siem. Nach fünf Parschlägen auf der Back Nine folgte das Doppelbogey auf der 15, einem Par-5-Loch! Zu allem Überfluss schoss er auf der 18 dann auch noch ein weiteres Doppelbogey. Siem ist somit Zweitletzter nach Runde eins. Dabei zeigte Siems Flightpartner Matthew Fitzpatrick, dass ein niedriger Score auch am Nachmittag durchaus zu erreichen war.

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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