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G&LC Berlin-Wannsee gewinnt Final Four der Damen

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23. Aug 2015
Die Damen des G&LC Berlin-Wannsee gewinnen mit dem Final Four in Lich die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. (Foto: Golf Post)
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Im Finale der vermeintlichen „Außenseiter“ gewinnt der G&LC Berlin-Wannsee die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Lich.

Der Golf- und Land Club Berlin-Wannsee ist Deutscher Meister der Damen im Mannschaftswettbewerb. Das Team von Trainer Mario Hansch setzte sich beim Final Four der Deutschen Golf Liga (DGL) in Lich gegen die Damen des Münchener Golf Clubs durch. Die Berlinerinnen brachten ihren Vorsprung von zwei Punkten aus den Vierern vom Vormittag ins Ziel.

Am Nachmittag blieb den Münchnerinnen eine Aufholjagd samt Überraschung verwehrt. Die größte Überraschung war ohnehin schon die Finalpaarung an sich. Im Halbfinale hatte sich der Münchener GC für die Niederlage aus dem Vorjahr bei den favorisierten Damen aus Hubbelrath revanchiert (5,5:3,5). Die Berlinerinnen hatten sich erst am letzten Liga-Spieltag für das Final Four qualifiziert. Am Samstag bezwangen sie die Titelverteidigerinnen des GC St. Leon-Rot, denen auch Tour-Proette Sophia Popov nicht weiterhelfen konnte.


G&LC Berlin-Wannsee 5,5 : 3,5 Münchener GC

Berlin erspielt entscheidende Punkte schon im Vierer

So trugen die vermeindlichen Underdogs das Finale unter sich aus. Bereits in den Vierern am Vormittag erspielte sich der G&LC Berlin-Wannsee den später entscheidenden Vorsprung. Anastasia Mickan und Zita Arndt (G&LC Berlin-Wannsee) mussten dabei über die volle Distanz gehen, um Nora Wrenger und Katinka Sievers (Münchener GC) schlussendlich mit 1 auf zu bezwingen.

Die Münchenerinnen gewannen am Nachmittag dann zwar die erste Partie dank Tanja Morant, doch es gelang ihnen nicht, Druck auf die Gegnerinnen aufzubauen. Alexandra Försterling und Hendrika Labsch sorgten dafür, dass der G&LC Berlin-Wannsee aus den drei noch laufenden Duellen, lediglich einen Sieg benötigte, um das Final Four der DGL für sich zu entscheiden. Den entscheidenden Punkt besorgte Tina Fischoeder, die Julia von Rohrscheidt deutlich mit 4 & 3 in die Schranken wies. Thea Hoffmeister gelang zwar noch ein Punkt für ihre Münchnerinnen, doch der war nur noch Ergebniskosmetik.

Ergebnisse des Final Four der DGL

Vierer

G&LC Berlin-Wannsee Punkt Ergebnis Punkt Münchener GC
Alexandra Försterling & Hendrika Labsch 1 4 & 3 0 Tanja Morant & Sylvia Wilms
 Tina Fischoeder & Linda Sophie Trockel 0,5  all square 0,5 Thea Hoffmeister & Pia Halbig
Anastasia Mickan & Zita Arndt 1 1 auf 0 Nora Wrenger & Katinka Sievers
2,5 0,5

Einzel

G&LC Berlin-Wannsee Punkt Ergebnis Punkt Münchener GC
Anastasia Mickan  0  2 & 1 1 Tanja Morant
Alexandra Försterling 1  1 auf 0 Katinka Sievers
Hendrika Labsch 1  2 auf 0 Nora Wrenger
Linda Sophie Trockel 0  1 auf 1 Pia Halbig
Tina Fischoeder 1 4 & 3 0 Julia von Rohrscheidt
Zita Arndt 0 4 & 3 1 Thea Hoffmeister
3 Einzel 3
5,5  Gesamt 3,5

Kleines Finale des DGL Final Four

GC St. Leon-Rot 7 : 2 GC Hubbelrath

„Favoriten“ bleibt nur der Kampf um Platz drei

Das hatten sich die beiden Teams sicher anders vorgestellt: Als Favoriten waren die Mannschaften in ihre Halbfinals gegangen, am Ende mussten sie sich mit dem Spiel um Platz drei begnügen. Vorallem die Damen aus St. Leon-Rot, die trotz einiger Ausfälle (Lena Schäffner, Laura Kowohl) mit Tour-Proette Sophia Popov und Junior-Solheim-Cup- Spielerin Leonie Harm prominent besetzt waren, blieben im Semifinale einiges schuldig.

Zumindest sicherten sie sich aber noch die Bronzemedaille – und das überdeutlich mit einem überlegenen 7:2 Sieg über den GC Hubbelrath. Bereits die drei Vierer am Vormittag waren allesammt an die Süddeutschen gegangen. Am Nachmittag gelangen den Damen aus Hubbelrath lediglich zwei Siege in den Einzeln – erstaunlicherweise aber über Sophia Popov und Leonie Harm.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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