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GC St. Leon-Rot ist Deutscher Mannschaftsmeister der Damen

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25. Aug 2014
Der Jubel bei den Damen des GC St. Leon-Rot war riesig. Nachdem Karolin Lampert den letzten Putt sicher gelocht hatte, stürmten ihre Mannschaftskameradinnen aufs Grün. )Foto: Golf Post)
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Das letzte Einzel, das letzte Loch: Die Entscheidung im Final Four der Damen fällt mit dem letzten Putt.

Der neue Deutsche Mannschaftsmeister bei den Damen heißt GC St. Leon-Rot. Nachdem sie im Halbfinale noch ins Stechen mussten, reichten die Einzel im Finale aus, um den GC Hubbelrath niederzuringen. Doch enger hätte es kaum zugehen können.

Hubbelrath im Rückstand trotz Sieg über Proette

Die Damen des GC Hubbelrath gingen mit guten Vorzeichen in den Finaltag des Final Four der Deutschen Golf Liga (DGL). Im Halbfinale hatten sie Titelverteidiger München klar und deutlich in die Schranken gewiesen. Im Finale des Final Four um die Deutsche Meisterschaft mussten sie am Vormittag aber erstmal einen Dämpfer hinnehmen. Zwar gelang Merle Kasperek und Anna−Theresa Rottluff im ersten Vierer-Duell der Sieg über Tour-Proette Karolin Lampert und deren Clubkollegin Nicole Lingelbach mit 2und1, doch die beiden anderen Duelle entschieden die Damen des GC St. Leon-Rot klar für sich. Damit ging das Team aus St. Leon-Rot, das nach der Finalniederlage im Vorjahr unbedingt den Titel zurück wollte, mit einer 2:1 Führung in die Einzel am Nachmittag.


Letzter Putt entscheidet Deutsche Meisterschaft

Und dieser eine Punkt Vorsprung aus den Vierern sollte am Ende entscheidend sein. Während Leonie Harm ihre Partie im Einzel gegen Chiara Mertens frühzeitig für St. Leon-Rot entschied, und auch Nicola Rössler bereits vier Löcher vor der letzten Bahn als Siegerin für den GC Hubbelrath feststand, gingen die restlichen Duelle fast alle über die volle Distanz. Vor der letzten Paarung hatte Hubbelrath ausgeglichen, es stand vier zu vier. Damit musste die Entscheidung im Final Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im letzten Duell fallen.

GC St. Leon-Rot 5 : 4 GC Hubbelrath
Karolin Lampert beim letzten und entschiedenden Putt. (Foto: Golf Post)

Karolin Lampert beim letzten und entschiedenden Putt. (Foto: Golf Post)

Dieses bestritten die European-Tour-Spielerin Karolin Lampert für den GC St. Leon-Rot und Merle Kasperek für den GC Hubbelrath. Auf der letzten Bahn lag Kasperek knapp neben einem Bunker, setzte Lampert aber unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer mit einem tollen Annäherungsschlag gehörig unter Druck. Es drohte das Stechen, würde Lampert nicht einlochen. Doch die Tour-Proette behielt die Nerven, ließ sich auch nicht von ihrem verlorenen Vierer-Match am Vormittag aus der Ruhe bringen und puttete sicher aus zwei Metern zum Sieg für St. Leon-Rot.

Vierer

GC St. Leon-Rot Punkt Ergebnis Punkt GC Hubbelrath
Karolin Lampert & Nicole Lingelbach 0 2 & 1 1 Merle Kasperek & Anna−Theresa Rottluff
Laura Kowohl & Natalie Wagner 1  4 & 3 0 Nicola Rössler & Samantha Krug
Leonie Harm & Valerie Gress 1  4 & 3 0 Clara Schwabe & Chiara Mertens
2 1

Einzel

GC St. Leon-Rot Punkt Ergebnis Punkt GC Hubbelrath
Leonie Harm
1  5 & 4 0 Chiara Mertens
Laura Kowohl 0  2 & 1 1 Anna−Theresa Rottluff
Natalie Wagner 1  1 up 0 Denise Kalek
Valerie Gress 0  1 up 1 Samantha Krug
Nicole Lingelbach 0 5 & 4 1 Nicola Rössler
Karolin Lampert 1 1 up 0 Merle Kasperek
3 Einzel 3
5  Gesamt 4

Hamburg sichert sich Platz drei im Stechen

Die Titelverteidigerinnen vom GC München mussten sich diesmal mit Rang vier begnügen. Nachdem sie im Halbfinale deutlich gegen Hubbelrath verloren hatten, führten sie nach den Vierern im Spiel um Platz drei gegen die Damen des Hamburger GC mit einem Punkt. Doch die Hamburgerinnen konnten in den Einzeln ausgleichen und gewannen schlußendlich im Stechen mit 2:1.

Die Entscheidung im Video

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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