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Fairway-Hölzer: Martin Kaymer gibt Trainingstipps

24. Apr 2014
Lieblingschlag: Der Fade. (Foto: Golf Post)
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Der ehemalige Weltranglistenerste hat in der Printausgabe von GolfDigest Trainingstipps für Amateur-Golfer parat.

Viel bekommt Golf-Deutschland von seinem besten Golfer Martin Kaymer immer noch nicht mit. Kürzlich gab der 29-Jährige nun seinen amerikanischen Golf-Fans Trainingstipps in der Mai-Ausgabe des Print-Magazins GolfDigest.

Martin Kaymer: „Ich wollte ein kompletter Spieler werden“

„Als ich 2011 Weltranglistenerster wurde, kam das völlig überraschend für mich. Ich habe zu dem Zeitpunkt nicht wie der beste Golfer des Planeten gespielt. Und ich habe mich auch nicht so gefühlt. Deswegen musste ich ein paar Dinge verändern, auch wenn das bedeutete aus den Top 50 der Weltrangliste zu fallen. Ich wollte ein kompletterer Spieler werden und daran habe ich die vergangenen drei Jahre gearbeitet. Jetzt bin ich in der Lage jeden Schlag zu spielen, den ich möchte. Mein Rat an Euch ist: Arbeitet an den Schlägen, die euch wirklich helfen können.“


Tipp: Fade spielen

„So wie ich das sehe, müssen viele Amateure ihr Spiel mit den Fairway-Hölzern verbessern. Ich finde, hier liegt ein springender Punkt. Warum? Die meisten Amateure lassen die Hölzer nicht ihre Arbeit machen. Diese Schläger sind dafür gemacht, um den Ball hoch und weit zu schlagen und das Grün aus großen Distanzen zu treffen. Aber nur, wenn man sie korrekt einsetzt. Ich glaube, dass Ihr mehr Erfolg mit Fairwayhölzern haben werdet, wenn Ihr den Fade spielt. Das ist mein Fahnenschlag. Er ist einfach einfacher zu kontrollieren.

Position: Ähnlich wie beim Driver

„Damit der Ball hoch fliegt und die typische Flugkurve Links-nach-Rechts einnimmt, stehe ich immer leicht links zum Ziel ausrichtet. Ich nehme also dieselbe Position ein, die ihr bei einem Schlag mit dem Driver einnehmen würden. Je weiter vorne der Ball liegt, desto höher kann ich ihn schlagen. Das ist natürlich besonders wichtig, wenn Ihr ein Grün aus großer Distanz treffen wollt.“

Schnieke: Martin Kaymer in der GolfDigest. (Foto: Dom Furore)

Schnieke: Martin Kaymer in der GolfDigest. (Foto: Dom Furore)

„Je länger der Schläger, desto langsamer der Schwung“

Wenn Ihr eine gute Position gefunden habt, fokussiert Euch auf die Geschwindigkeit und den Rhythmus eures Schwungs. Generell gilt: Je länger der Schläger, desto langsamer sollte der Schwung sein. Ich nehme mir immer meine Zeit mit dem Rückschwung, um die Energie richtig nach vorne schnellen zu lassen. Ich weiß, dass viele von Euch den Drang haben zu schnell zu sehr zu beschleunigen. Aber versucht das zu vermeiden. Mein letzter Rat ist: Überschwingt nicht. In der Vergangenheit wurde mein Schwung immer länger, aber meine Genauigkeit litt darunter. Deswegen habe ich ihn verkürzt. Das kann Euch helfen, den Ball fester zu treffen – und Ihr habt eine bessere Kontrolle. Gibt meinen kleinen Tipps ein Chance und seht, ob es Eurem Spiel hilft.“

Malte van Oven

Malte van Oven - Freier Autor für Golf Post

ist Diplom-Sportwissenschaftler, Journalist, Holland-Experte und begeisterter Golfer. Im Team ist er der Trainingsweltmeister und träumt noch heimlich von der Senior Tour.
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